2,37 € in eigener Sache / Webinar Lebensstilmaßnahmen bei MS am 25.10.2017 / Stimmen für die DSGIP

Kurz vor Erreichen der Halbzeit in der aktuellen Spendenperiode Ende Oktober 2017, fehlen uns noch etwa 903 € (aktueller Status rechts auf der Seite), um die Hälfte des Spendenbudgets für 2017/2018 zu erreichen. Verteilt auf 381 Follower dieses Blogs und Projekts bedeutet das eine fehlende Spende von 2,37 €, also nicht mehr als den Gegenwert eines Cappuccinos.

Also, wenn Sie bei der nächsten Tasse Kaffee oder Tee an uns denken und einen kleinen oder auch größeren Betrag an uns spenden würden, wäre dies sicherlich im Sinne aller Interessenten und Freunde von lsms.info und Life-SMS.

Hier geht’s zu betterplace….

Nach Erreichung des Spendenziels wird die aktuelle Publikation: “Sport und MS” auch für Nicht-Spender freigeschaltet.

Ach ja, bei Spenden ab 30 € gibt es zusätzlich zwei Exemplare unseres Küchenplakats und ab 50 € fünf Exemplare auf Wunsch frei Haus.


Was ist MS und welche positive Rolle spielen Lebensstilmaßnahmen, die richtige Ernährung sowie eine gezielte Nährstofftherapie für die Entstehung und den weiteren Verlauf der Multiplen Sklerose?

Unser therapeutischer Partner, Dr. med. Volker Schmiedel, Dr. med. Volker Schmiedel, M.A., Facharzt für Physikalische und Rehabilitative Medizin, Homöopathie, geht auf dieses Thema in einem in Kooperation mit Norsan entwickelten Webinar am 25.10.2017 ein.

Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl (max. 100 Teilnehmer) wird die Teilnahme am Seminar nach der Reihenfolge der eingegangen Anmeldungen vergeben.

Zur Anmeldung im Veranstaltungskalender der AMM!


Die DSGIP als Träger von Life-SMS/lsms.info braucht IHRE Stimme!

Die Deutsche Stiftung für Gesundheitsinformation und Prävention (dsgip.de) nimmt an der Aktion “Du und dein Verein” der ING-DiBa teil.

Dabei hat die Stiftung die Chance, 1000 € für wichtige gemeinnützige Projekte zu erhalten, ohne dass Sie einen Cent in die Hand nehmen müssen. Das Smartphone reicht aus! Diese Summe würde sehr helfen alle Stiftungsprojekte erhalten und ausbauen zu können. Alles, was die Stiftung dazu braucht, ist Ihre Stimme!

Hier Sie können Sie für die DSGIP Ihr Votum abgeben:

Vielen Dank für Ihre Unterstützung vorab!

Ihr Life-SMS Team


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Schön, dass mal quergedacht wird: Humane Retroviren, Superantigene und MS

Ab und zu wagt es dann doch jemand das Dogma der MS als Autoimmunerkrankung infrage zu stellen, wie diese Pressemitteilung der Universität Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg zeigt.

Neues Konzept zur Entstehung von Multipler Sklerose vorgestellt

Was steckt dahinter?

Virale und bakterielle Infektionen stehen seit Anfang der MS-Forschung im Verdacht, maßgeblich an der Ätiologie der Krankheit beteiligt zu sein. Einen besonderen Impuls in Richtung dieser Vermutung brachte der epidemieartige Ausbruch der Krankheit auf den Färöer-Inseln, nachdem diese im zweiten Weltkrieg durch britische Truppen besetzt worden waren. Das erste epidemische Auftreten geschah im Jahr 1943 bei 21 nativen Einwohnern gefolgt von drei weiteren Wellen mit 10, 10 und 13 Fällen. Die Forschergruppe um Kurtzke und Heltberg schloss daraus im Jahr 1977 und folgend auf einen unbekannten, persistenten Erreger, den sie mit dem Begriff PMSA (Primary MS Affection) beschrieben. Diese Theorie erwies sich aber in der Folge als untragbar.

Man weiß aber inzwischen zum Beispiel, dass das Epstein-Barr-Virus (EBV), das Virus, das Mononukleose (Pfeiffersches Drüsenfieber) verursacht, das Risiko einer Person MS zu entwickeln um einen Faktor 2-3 erhöht.

Eine neuere Theorie sagt, dass die “ richtige” Kombination von Infektionen, wie zum Beispiel mit dem EBV- oder JVC-Virus, mit besonderen sogenannten humanen endogenen Retroviren (HERV) zur MS führen kann. HERVs sind Retroviren, die keinen vollständigen DNA-Replikationszyklus durchlaufen, sondern als Virus-DNA dauerhaft im Genom des Menschen seit hunderttausenden von Jahren weitervererbt werden. Es wird postuliert, dass unter bestimmten Bedingungen einige dieser HERVs möglicherweise infektiöse Virionen (Virusteilchen außerhalb der Zelle) – also die als „Superantigene“ bezeichneten Hüllproteine – bilden können, die zur Art der Entzündung, wie bei MS festzustellen, beitragen. Die Forschung hat gezeigt, dass Infektionen zum Beispiel mit dem Epstein-Barr-Virus die Produktion dieser “Superantigene” erhöht.

Was bedeutet dies nun für den Umgang und Behandlung bei der MS?

Grundsätzlich erst einmal nicht allzu viel. Da z.B. etwa 96% der erwachsenen Bevölkerung mit dem EBV-Virus infiziert sind bzw. 90% mit dem JVC-Virus (ohne dass dies in der Regel zu gesundheitlichen Problemen führt), ist die vielversprechendste Strategie, dem Körper alles zur Verfügung zu stellen, was er benötigt, um mit viralen Infektionen zurechtzukommen.

Übrigens kann es durchaus sein, dass eine der heutigen Standardtherapien bei schubförmiger MS mit Interferon-β möglicherweise auch aufgrund der antiviralen Wirkung gewisse, wenn auch bescheidene, Erfolge zeigt. Auch die Forschung mit Anti-Herpes-Wirkstoffen, wie Valacyclovir, wurde in den letzten Jahren intensiviert. Trotz positiver Tendenzen ist ein Durchbruch damit bisher aber noch nicht gelungen.

Fazit:

Es bleibt zu wünschen, dass die Forschung an dieser Stelle zielstrebig und zügig weitergeht. Sollte sich die Theorie bewahrheiten, wäre ein Großteil der heutigen MS-Standardtherapien – insbesondere jene, die das Immunsystem massiv unterdrücken – zumindest infrage gestellt. Dogmen in der Medizin halten sich bekanntlich leider sehr lange. Man denke nur an mehr als 40 Jahre Verteufelung des Fetts als Auslöser kardiovaskulärer Erkrankungen. Ein Dogma, das sich aktuell in Luft aufgelöst.


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Aktuelles:

Unsere aktuelle Spendenaktion zum Thema Sport und MS

Allen bisherigen und den zukünftigen Spenderinnen und Spendern an dieser Stelle herzlichen Dank!
Es fehlen nur noch ca. 920 € bis zur allgemeinen Freischaltung der Veröffentlichung!

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Life-SMS und sonst so – Erklärfilm: Multiple Sklerose und Bewegung – aktiv leben!

An dieser Stelle weisen wir auf aktuelle Beiträge aus dem Netz hin, die einen engen Bezug zu unserem Kernthema lebensstil-orientierte und eigenverantwortliche Behandlung der MS haben. Die dort wiedergegebenen Meinungen dienen als Anregung zur kritischen Auseinandersetzung. Sie entsprechen nicht zwingend den von uns vertretenen Positionen, sind aber in allen Fällen eine Bereicherung der Diskussionsgrundlage.
2017-06-25 12_34_42-Life-SMS-Sport und MS

Erklärfilm: Multiple Sklerose und Bewegung – aktiv leben! [amsel.de; 29.9.2017]

Welches Mittel kostet wenig, kann individuell dosiert werden und trägt zu einem besseren Gesundheitszustand bei? – Regelmäßige Bewegung!, antwortet der Sprecher im jüngsten Erklärfilm von AMSEL und DMSG Bundesverband.


Der obige Beitrag passt gut zur aktuellen Life-SMS Veröffentlichung

„Sport und MS“ –

Was Sport, Training und Bewegung für die Behandlung der Multiplen Sklerose und die Wiederherstellung verloren gegangener Fähigkeiten bedeuten.

Bitte unterstützen Sie uns via Betterplace (siehe rechts auf dieser Seite oder weiter unten)


Hilfe zur Selbsthilfe: wie Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel Nervenzellen reparieren [emed-ms.de; 28.09.2017]

Eine neue Therapiestrategie steht an der Schwelle zur Anwendung: Nervenzellen, die geschädigt sind, sollen mit Wirkstoffen geschützt und zur Selbstreparatur stimuliert werden. Dies berichtet die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) von ihrem Kongress in Leipzig, der heute beginnt.

Multiple-Sklerose-Mittel soll Millionenumsätze bringen [handelsblatt.com; 28.09.2017]

Das Erreichen der Jahresziele wird für Merck „verdammt schwierig“ – noch bleibt der Pharmakonzern aber bei seinen Prognosen. Hoffnungsträger für Millionenumsätze ist vor allem das Multiple-Sklerose-Medikament Mavenclad

Rolle der Darmflora bei Multipler Sklerose verdeutlicht [amsel.de; 12.09.2017]

Ein deutsch-amerikanisches Forscherteam zeigt erstmals, dass die Darmflora von MS-Patienten im Tiermodell eine MS-ähnliche Krankheit auslösen kann.

Wurm-Eier schlucken gegen Krankheit? Experten sind skeptisch [morgenpost.de, 23.08.2017]

Stärken die Eier des Schweinepeitschenwurms das Immunsystem? In Studien gelang das nicht. Trotzdem könnten sie bald verkauft werden.

Multiple-Sklerose-Medikamente: Amerikanische Abgeordnete ermitteln wegen Arzneipreisen [faz.net; 18.8.2017]

Zwei Demokraten aus Amerika knöpfen sich mehrere Pharmakonzerne wegen der hohen Preise für Multiple-Sklerose-Mittel vor. Die Untersuchungen betreffen auch Merck und Bayer. Haben sie sich abgesprochen?


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Aktuelles:

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