Omega 3-Fettsäuren: Nicht nur Hype, sondern vor allem Hope, nicht nur für MS-Betroffene

„Enthält Omega 3-Fettsäuren“ – so oder ähnlich „poppt“ es inzwischen bei vielen Produkten, selbst im gewöhnlichen Supermarkt auf. Und selbst dann, wenn deren Anteil im Produkt eher niedrig ist und der Anteil der gleichzeitig enthaltenen Omega 6- und Omega 9-Fettsäuren wesentlich höher ist!

Doch was ist dran an den Produktversprechen?

Ein lohnendes Versprechen, vielleicht „Hope“ – oder eher einfach nur verkaufsfördender Hype?

In einem leicht verständlichen Videointerview geben der Omega 3-Experte Dr. med. Volker Schmiedel und Prof. Dr. Jörg Spitz Auskunft darüber, warum z.B.

  • gerade für Nervenzellen (und damit auch für MS-Betroffene!) ein günstiges Verhältnis von Omega 3- zu Omega 6-Fettsäuren wichtig ist,
  • Fast Food und andere vorgefertigte Nahrungsmittel wegen der vielen eingesetzten Omega 6-Fette (z.B. Sonnenblumenöl/Maisöl) ungünstig und damit keine Lebensmittel im eigentlichen Sinne sind,
  • die heutige Ernährung in den Industriestaaten viel gefährlicher ist als ungünstige Gene und Ärzte nicht darauf hinweisen,
  • ein „Fischbäuerchen“ ein ungünstiges Zeichen ist,
  • wir zusätzlich zu Fisch- oder Algenöl auch Leinöl substituieren sollten und
  • warum eine multifaktoriell Betrachtung chronischer Erkrankungen so wichtig ist.

 

 

Wer nicht die vollen 40 Minuten Zeit hat, sollte sich zumindest Minute 24-28 anschauen!
Hören reicht auch. Zu Beginn gibt es Schaubilder, aber Zuhören (z.B. während des Kochens) reicht vollkommen, wenn der Zeitplan mehr nicht erlaubt.

Alle, die glauben, dass sie über Leinöl ihren EPA/DHA-Bedarf decken können, sollten unbedingt die Erklärungen ab Minute 26 hören.

Weitere Informationen zum Thema Omega 3- und Omega 6-Fettsäuren finden Sie auch hier bei der Akademie für menschliche Medizin zusammengefasst.

Das neue Wissen können Sie direkt zu den Festtagen einsetzen, denn an solchen „Schlemmertagen“ lohnt besonders ein Blick auf die Omega 3-Bilanz.

Dass Sie so gut ins Neue Jahr kommen wünscht Ihnen

Ihr Team von Life-SMS


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Besser in Kombi: Vitamin D3 und Omega3-Fettsäuren

 

Einzeln nicht so wirksam

Verschiedene Studien zur Substitution von Vitamin D3 kamen immer wieder zu dem Schluss, dass die Einzelsubstitution von Vitamin D3 keinen Einfluss auf die Reduzierung von systemischen Entzündungen bei MS-Betroffenen haben soll. Wenn man bedenkt, dass es für MS-Betroffene Empfehlungen gibt, von 5.000 -10.000 I.E. Vitamin D pro Tag zu nehmen und beim Coimbra-Protokoll sogar noch bis zum Zehnfachen davon, waren die Dosierungen in diesen Studie auch nicht besonders hoch (20.000 I.E. pro Woche für 2 Jahre lang in einer Studie von James et al. bzw. 50.000 I.E. pro Woche für 8 Wochen in einer anderen). Zudem spielt vor allem auch der Ausgangs-Vitamin D-Spiegel eine wichtige Rolle. Heute ist erwiesen, das MS-Patienten einen Vitamin D-Spiegel von mindestens 60 ng/ml im Blut erreichen sollten und dass dies sehr wohl schubreduzierend und immunologisch positiv wirkt.

[siehe z.B.: Vitamin D and multiple sclerosis: An update. Multiple sclerosis and related disorders, Vol. 14 (May 2017), pp. 35-45 by Charles Pierrot-Deseilligny, Jean-Claude C. Souberbielle]

Auch bei Studien zur Substitution von Omega 3-Fettsäuren ergab sich häufig das Bild, dass diese keinen Effekt auf die Reduzierung von oxidativem Stress bei MS-Betroffenen haben sollen, obwohl hier die Dosierungen dem Krankheitsbild der MS angemessener waren: In mehreren Studien etwa 2000 mg Omega 3-Fettsäuren pro Tag für 18 Wochen bis 5 Monate bzw in einer Studie gar ein Jahr lang 4 g (also 4000 mg!) Fischöl pro Tag (wobei hier nicht die Qualität des Fischöls bekannt ist).

Hingegen konnte eine neue (wenn auch kleine) Studie nun zeigen, dass bei der Kombination von Vitamin D3 und Omega3-Fettsäuren sehr wohl auch ohne Megadosierungen ein Einfluss auf den Krankheitsverlauf der MS besteht. Dazu wurden etwa 30 TeilnehmerInnen täglich 2 x 1000 mg Omega 3-Fettsäuren plus 50.000 I.E. Vitamin D (alle 14 Tage) verabreicht und etwa gleich vielen TeilnehmerInnen täglich eine gleich aussehende Kapsel mit Sonnenblumenöl gleicher Farbe und gleichen Geschmacks.

Gemeinsam effektiver

In der Wirkstoffgruppe stellte man fest, dass dadurch vorhandene Stoffwechselabnormalitäten (v.a. im Insulin- und Cholesterinstoffwechsel) stärker korrigiert und oxidativer Stress und Entzündungen besser abgemildert wurden, als in der randomisierten Placebogruppe. Die antioxidative Kapazität wurde erhöht und der EDSS-Wert verbessert.

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Fazit

Omega3-Fettsäuren und Vitamin D3 scheinen synergetisch zu arbeiten. Insgesamt ergab sich eine signifikant positive Beeinflussung der Krankheitsaktivität. Das Ergebnis legt an MS erkrankten Menschen nahe, sich nicht nur für eine Substitution von Vitamin D3 oder Omega 3-Fettsäuren zu entscheiden, sondern beides zu substituieren. Eine Aussage die unseren multimodalen Ansatz unterstützt.


Quelle: Kouchaki, E., Afarini, M., Abolhassani, J., Mirhosseini, N., Bahmani, F., Masoud, S. A. A., Asemi, Z., Jul. 2018. High-dose ω-3 fatty acid plus vitamin d3 supplementation affects clinical symptoms and metabolic status of patients with multiple sclerosis: A randomized controlled clinical trial. The Journal of nutrition. URL http://view.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29982544


© Foto: Karin Jung/pixelio.de


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Hintergrundwissen: Omega 3-Fettsäuren und Entzündungsvorgänge

Auch wenn der hier zu verfolgende Vortrag unseres Netzwerkmitglieds Dr. med. Volker Schmiedel sich in erster Linie mit dem Zusammenhang zwischen Omega-3-Fettsäuren und der Prävention von Krebserkrankungen befasst, sind die gleichen Argumente für die Multiple Sklerose und andere entzündliche Erkrankungen richtig. Diejenigen Leser, die also an den Hintergründen zu entzündlichen Vorgängen und dem Verhältnis von Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren in unserer Nahrung interessiert sind, sollten den Vortrag nicht verpassen.

Spezifische Aussagen in Bezug auf Multiple Sklerose, Fettsäure-Spiegel und dessen Messung sowie Verhaltenstipps finden sich darüber hinaus unserem Faktenblatt Fettsäuren und MS.

In diesem Sinne wünschen wir interessante neue Erkenntnisse,  ein besseres Verständnis der Zusammenhänge zwischen Fettsäuren und Entzündungsvorgängen und Anregungen für die persönliche Umsetzung bei der Stabilisierung der eigenen Gesundheit.

Bleiben Sie gesund!

Ihr

Life-SMS-Netzwerk


Übrigens: Weitere Informationen zu Omega-3/6-Fettsäuren und deren Einfluss auf verschiedene Krankheitsbilder finden Sie auch in der Kompetenzkarte Omega 3/6-Fettsäuren bei der Akademie für menschliche Medizin.


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Die Life-SMS-Methodik (IV) – Fettsäuren

In der Fortsetzung unserer Serie zur Life-SMS-Methodik beschäftigen wir uns heute mit dem Thema Fettsäuren. Anders als bei Vitamin D, sind die Aussagen bei Fettsäuren durchaus weniger eindeutig und  eher vielschichtig. Fettsäuren beziehungsweise der Fettsäure- Spiegel im Blut und die Anlagerung verschiedener Fettsäuren in den Zellmembranen sind entscheidend für eine optimale Körperfunktion und ein langfristiges Überleben der Zellen. Insbesondere auch die Neubildung von Myelinschichten basiert auf Fettsäuren.

Die Fettsäuren-Zusammensetzung spielt den verschiedenen Bereichen eine wesentliche Rolle, darunter mit Blick auf die MS vor allem auch für:

  • Gehirnfunktion und die Funktion des Nervensystems insgesamt,
  • entzündliche oder anti-entzündliche Vorgänge im Immunsystem und eine
  • gesunde Darmflora

Für eine anti-entzündliche Ernährung und die Optimierung des persönlichen Fettsäure-Spiegels ergibt sich daraus in einer ersten Übersicht das folgende Bild, welches auch in der Life-SMS-Mindmap zu finden ist:

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Kernpunkte dabei sind:

Gesättigte Fettsäuren

  • Verzichten Sie soweit wie möglich auf langkettige gesättigte Fettsäuren wie Palmfett. Palmfett begünstigt insbesondere auch koronare Herzkrankheiten. Konzentrieren Sie sich bei gesättigten Fettsäuren auf Kokosöl und mittelkettige Fettsäuren. Supplementieren Sie ggf. Propionate. Verzichten Sie vollständig auf gehärtete Fette und Transfette (z.B. Margarine, Croissants, Schweinsohren, frittierte Produkte).

Mehrfach und einfach ungesättigte Fettsäuren

  • Führen Sie genügend frische Öle mit hohem Omega-3-Anteil zu. Entweder über frischen Fisch oder über Fischöl als Nahrungsergänzung aus Wildfang. Beachten Sie dabei unbedingt eine mögliche Schwermetallbelastung, je nach Fischsorte.
  • Nutzen Sie zusätzlich kaltgepresstes Leinöl  und Hanföl aus vorzugsweise biologischem Anbau und mit entsprechender Frische.
  • Verzehren Sie Ölsamen mit einem günstigen Omega-3/Omega-6 Verhältnis wie Chia, Hanfsamen oder Leinsamen.
  • Nutzen Sie unbedingt kaltgepresstes natives Olivenöl in großen Mengen in der Küche (vorzugsweise aus biologischem Anbau). Olivenöl ist reich an Vitamin E, welches essentiell für den Oxidationsschutz der empfindlichen Omega-3 Fettsäuren ist. Ohne Oxidationsschutz ist eine verstärkte Zufuhr von mehrfach ungesättigten Fettsäuren eher kritisch zu bewerten.
  • Reduzieren Sie den Zuckerkonsum und sorgen Sie für einen niedrigen Insulinspiegel Das vermindert die Bildung entzündlicher Botenstoffe (Prostaglandine Typ 2) aus Omega-6 Fettsäuren.
  • Nutzen Sie in der Küche ordentliche Mengen von Gelbwurz/Kurkuma (Hauptbestandteil von Curry) und Sesam, auch diese verhindern die Bildung der o.g. Stoffe aus Omega-6 Fettsäuren.

Generelles

  • Führen Sie eine Ausgangs-Analytik des Fettsäure-Spektrums durch und wiederholen Sie diese nach ca. 9 -12 Monaten. Ziel sollte ein Omega-6/Omega-3 Verhältnis im Vollblut von < 5:1 sein (ideal 2-3:1).
  • Behalten Sie Ihre Ernährungsweise bei, sobald sich ein Erfolg eingestellt hat.

Ausführliche Erklärungen, Hintergrundinformationen und Literaturhinweise finden Sie in unserem Faktenblatt Fettsäuren und MS. Laden Sie es sich gerne herunter!

In gleicher Weise empfehlen wir den Fachartikel “Kann mit Fischen gegen MS anschwimmen?” unseres Netzwerkpartners Dr. Schmiedel.

Fazit:

Um Missverständnissen vorzubeugen: Bei Fettsäuren gibt es kein Schwarz-Weiß-Bild. Wir sind sowohl auf gesättigte Fettsäuren als auch auf ungesättigte Fettsäuren in der Nahrung angewiesen, es kommt aber auf das Verhältnis und die Menge der Zufuhr an. Weiter werden Sie allein über eine Verbesserung der Fettsäure-Verhältnisse Ihre MS nicht heilen. Diese Maßnahme ist aber eine unverzichtbare notwendige Voraussetzung, um dem Körper die Energie und Basis für eine Stabilisierung, Regeneration und Gesundwerdung zu liefern, und damit ein wichtiger Baustein der Behandlung.

Noch mehr zu Thema Fettsäuren bei lsms.info in der Rubrik Fette und Öle!


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Höhere HDL-Werte sind mit einer geringeren Schädigung der Blut-Hirn-Schranke assoziiert – die Wichtigkeit von Omega 3-Fettsäuren und Bewegung.

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Auf den Zusammenhang zwischen Fettsäureverhältnissen im Blut und Multipler Sklerose sind wir schon ausführlich in unserem Faktenblatt „Fettsäuren und MS“ eingegangen. Insbesondere der Einfluss des Verhältnisses von Omega 3- zu Omega 6-Fettsäuren in der Nahrung auf Entzündungsvorgänge wird darin ausführlich beschrieben.Fettstoffwechsel SAN OMEGA EN cor

Sie können das Faktenblatt „Fettsäuren und MS“ hier downloaden!

Hinzu kommt, dass Omega 3-Fettsäuren und Bewegung (und zwar jeder Faktor für sich) den Anteil des „guten“ Cholesterins HDL (high density lipoprotein) im Blut signifikant ansteigen lassen. Eine aktuelle Studie einer Gruppe an der Universität Buffalo konnte nun zeigen, dass das „gute“ Cholesterin schützend auf die Blut-Hirn-Schranke (BHS) wirkt. Eingeschlossen waren 154 Patienten, die an einer Studie zu Beta-Interferonen teilnahmen und mindestens eine Kortikosteroid-Behandlung erfahren hatten. Untersucht wurden Blutproben und das Nervenwasser; die Cholesterinspiegel wurden analysiert und anhand bestimmter Marker der Zustand der Blut-Hirn-Schranke und die Immunaktivität im Gehirn festgestellt.

Das Fazit: Höhere HDL-Werte im Serum sind mit einer geringeren Schädigung der Blut-Hirn-Schranke verbunden. Das HDL kann somit potentiell die Bildung oder Aufrechterhaltung von pathogenen BHS-Verletzungen nach dem ersten demyelinisierenden Ereignis verhindern oder reduzieren.

Die vollständige Studie können Sie hier nachlesen:

Fellows, Kelly; Uher, Tomas; Browne, Richard W.; Weinstock-Guttman, Bianca; Horakova, Dana; Posova, Helena et al. (2015): Protective associations of HDL with blood-brain barrier injury in multiple sclerosis patients. In: Journal of lipid research 56 (10), S. 2010–2018. DOI: 10.1194/jlr.M060970.


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Es geht weiter: Neues auf lsms.info

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Liebe Life-SMS Freunde und „Follower“

Nachdem der Sommer so langsam fortschreitet und die Sommerferien sich teilweise schon dem Ende nähern, ist es Zeit für ein Update zu Neuigkeiten auf unserer Infoplattform www.lsms.info . Vielleicht ist der ein oder andere Artikel Inspiration für eigene Überlegungen und/oder therapeutische Maßnahmen. Wir freuen uns auf jeden Fall über weiteren Input und Ideen.

Übrigens erweitert sich auch unser Therapeuten-Netzwerk sukzessive. Auch hier lohnt sich ab und zu ein Blick.

Ihr/Eurer Life-SMS Team


Faktenblatt Darmflora und MS: https://lsms.info/index.php?id=164&L=0%27%22

Faktenblatt Fettsäuren und MS: http://lsms.info/index.php?id=137&L=0%29

Schad- und Schutzfaktoren: https://lsms.info/index.php?id=159&L=0%27%22

Nikotin: http://lsms.info/index.php?id=160&L=0%29

Kaffee: http://lsms.info/index.php?id=158&L=0

Holzschutzmittel: http://lsms.info/index.php?id=115&L=0

Meditation: http://lsms.info/index.php?id=67&L=0

Alexandertechnik: http://lsms.info/index.php?id=161&L=0

Das nächste Seminar mit Life-SMS-Themen findet übrigens am 16.9. in der Habichtswald-Klinik in Kassel statt →  siehe Seminarankündigungen der Akademie für menschliche Medizin.


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For the English speaking community: Factsheet – Fatty acids and MS

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Thanks to the translation effort of two volunteers of Life-SMS we are happy to release the factsheet Fatty acids and MS also in an English version.

Fatty Acids are basic components of the human cells and, additionally, have several importaFettstoffwechsel SAN OMEGA EN cornt roles in the human body (see box on the right). Apart from trans fats, every fatty acid has its particular role. Basically, there are no “good” or “bad” ones. Nevertheless, a big imbalance between the several groups can cause serious health problems.  Nowadays, this imbalance is present especially between the saturated and the (poly)unsaturated fatty acids and, regarding the latter, between the so-called Omega-3 and Omega-6 fatty acids. They can’t be synthesized by the human body itself and therefore are called “essential fatty acids”.

Read more…

The download of the factsheet is free of charge. However we would be happy about a small donation (e.g. 3 €) under:  https://www.betterplace.org/en/projects/16807

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