Einfache Schutzmaßnahmen für den Nachwuchs von MS-Betroffenen: Fettleibigkeit und Vitamin D-Mangel vermeiden

Mehrere frühere Beobachtungsstudien haben gezeigt, dass ein erhöhter Body-Mass-Index (BMI) in der Kindheit oder im frühen Erwachsenenalter mit einem erhöhten Risiko für die Entwicklung von Multipler Sklerose (MS) verbunden ist. In einer dieser Studien (der sog. Nurse Health Study) wurde für Frauen ein BMI von 30 kg/m² im Alter von 18 Jahren mit einem mehr als zweifach erhöhten MS-Risiko in Verbindung gebracht!

Solche Studie sind jedoch aufgrund von Verwechslungen und umgekehrter Kausalität anfällig für Verzerrungen: Es ist nicht möglich zu bestimmen, ob der BMI das Risiko von MS erhöht oder ob MS zu einem erhöhten BMI führt oder ob MS-Patienten aufgrund anderer assoziierter Faktoren zu einem erhöhten BMI neigen. Außerdem sind Beobachtungsstudien wie ein „Schnappschuss“ einer Bevölkerungsgrppe in einem bestimmten Zeitraum und können nicht bestimmen, wie hoch das Risiko wäre, wenn sich die Umweltbedingungen ändern würden.

Daher verwendet man eine andere Art der Datenanalyse, um die Zusammenhänge zwischen Varianten (Umweltfaktoren) und genetischen Merkmalen zu erforschen und um damit kausale Rückschlüsse ziehen zu können. Man nennt dieses Verfahren Mendel’sche Randomisierung (MR). Sie soll das genetische Risiko einer Population bestimmen, unabhängig von anderen Faktoren, die das zu untersuchende Risiko erhöhen oder verringern könnten. Diese Tatsache macht die MR zu einem nützlichen Instrument, das hilft, echte kausale Beziehungen von epiphänomenologischen Erscheinungen zu entkoppeln.

Solche MR-Analysen haben die Hinweise aus Beobachtungsstudien bestätigt, dass der BMI in der Kindheit/im frühen Erwachsenenalter ein wichtiger veränderbarer Risikofaktor für MS ist (2) – und sie verdeutlichen, dass Multiple Sklerose den BMI-Status NICHT beeinflusst.

Unabhängige MR-Analysen haben auch gezeigt, dass bei niedrigem Vitamin-D-Spiegel die Wahrscheinlichkeit einer MS stark erhöht ist (3). Andere Studien haben gezeigt, dass ein genetisch erhöhter BMI die Vitamin-D-Werte senkt (was die Ergebnisse von Beobachtungsstudien erneut bestätigt).

Nun stellt sich die Frage, ob ein erhöhter BMI das MS-Risiko ausschließlich durch Senkung der Vitamin-D-Werte beeinflusst? Oder sind beide – also ein hoher BMI und eine niedrige Vitamin-D-Versorgung – unabhängige kausale Risikofaktoren für MS?

Eine neue ebenfalls auf mendel’scher Randomisierung basierende Studie (1), die die zuvor gefundenen Ergebnisse bekräftigen und die Fragen zum BMI und zu Vitamin D als Risikofaktoren für MS lösen sollte, liegt jetzt vor. Die Autoren verwendeten eine große genetische Datenbank und verglichen die Ergebnisse mit früheren epidemiologischen und früheren MR-Studien bei MS.

Sie zeigten, dass ein genetisch-bedingt erhöhter BMI in der Kindheit ein kausaler Risikofaktor für MS ist, unabhängig vom Vitamin-D-Status. Sie zeigten auch, dass jede genetisch bedingte Erhöhung des Vitamin D im Blut mit einer 43%igen Verringerung der Wahrscheinlichkeit verbunden ist, an MS zu erkranken – was die Beweise für die kausale Rolle von Vitamin D in der Entstehung von MS verstärkt.

Es ist wichtig, sich vor Augen zu halten, dass eine mendel’sche Randomisierung das genetische Risiko untersucht. Es ist daher sehr wahrscheinlich, dass die hier gefundenen Risikoraten durch Maßnahmen, die den analysierten Faktor beeinflussen, verändert (verbessert) werden könnten.

Diese Ergebnisse bestätigen somit, dass Maßnahmen wie die Kontrolle der Gewichtszunahme und die Aufrechterhaltung eines zufriedenstellenden Vitamin D-Niveaus im Blut bei Personen mit erhöhtem genetischen Risiko – also insbesondere dem Nachwuchs von MS Erkrankten – einen signifikanten Einfluss auf die MS-Prävention haben können.

Aufgrund der hohen Prävalenz von Adipositas bei Kindern und der hohen Prävalenz von Vitamin-D-Mangel bei Jugendlichen in Deutschland und der ganzen Welt heißt das…

Fazit für alle Eltern in Kürze:

Schickt Eure Kinder raus in die Sonne, supplementiert – wenn erforderlich – Vitamin D und sorgt für ausreichend Bewegung, Sport und ein entsprechende Ernährung, um Eure Kinder schlank und gesund zu erhalten.

Mehr zum Thema Vitamin D, Sonne und MS auch im aktuellen Faktenblatt zu diesem Thema!

Sonnige Grüße für viel Gesundheit schickt Ihnen

Ihr Team von Life-SMS


Quellen:

  1. Jacobs, BM; Noyce, AJ; Giovannoni, G; Dobson, R. BMI and Low vitamin D are causal factors for multiple sclerosis. Neurol Neuroimmunol Neruoinflamm Mar 2020 7(2): e662
  2. Mokry LE, Ross S, Timpson NJ, Sawcer S, Davey Smith G, Richards JB (2016) Obesity and Multiple Sclerosis: A Mendelian Randomization Study. PLoS Med 13(6): e1002053.
  3. Mokry LE, Ross S, Ahmad OS, Forgetta V, Smith GD, Leong A, et al. (2015) Vitamin D and Risk of Multiple Sclerosis: A Mendelian Randomization Study. PLoS Med 12(8): e1001866.

Photo:

Vidar Nordli-Mathisen


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Vibrieren gegen die MS

Ganzkörper-Vibration (WBV) ist eine relativ neue Methode des neuromuskulären Trainings, die sich auf wichtige allgemeine Fähigkeiten wie Beweglichkeit und Anpassungsfähigkeit auswirkt.

Professionelle Vibrationsplatte

Ein Defizit in der Haltungskontrolle ist eines der häufigsten Symptome von MS. Es beginnt mit marginalen Instabilitäten im Gang und in der zweibeinigen Haltung bei Auftreten der Erkrankung. Es folgen Haltungsschwäche und häufige Unfälle. Das Fortschreiten der Erkrankung kann allmählich zu einer Behinderung durch einen vollständigen Verlust des Haltungsgleichgewichts führen. Die Ganzkörpervibration (WBV) ist eine Trainingsmethode mit bemerkenswerten Auswirkungen auf das zentrale Nervensystem, die die Haltungskontrolle definiert, denn die Übertragung von mechanischen Schwingungen auf den menschlichen Körper führt zu physiologischen neuromuskulären Veränderungen.

So wurde WBV bei Patienten mit Multipler Sklerose (MS) angewendet und einige Studien zeigen, dass es die Muskelkraft, das Körpergleichgewicht, die Haltungskontrolle und die funktionelle Mobilität verbessern kann.

Drei MS-bezogene Studien

Eine frühere Studie 1 hatte gezeigt, dass WBV den individuellen Status bei MS-Patienten verbessert, indem es den PDDS (patient determined disease steps)-Wert reduziert und den MSFC (Multiple Sclerosis Functional Composite )-Wert erhöht. Beide Werte sind hoch korreliert mit dem EDSS (Expanded Disability Status Scale)-Wert – einer weit verbreiteten, akzeptierten Bewertung und Messung der Behinderung bei MS-Patienten. Weniger kompliziert ausgedrückt: Vibrationstraining kann eine sehr effektive und risikoarme Maßnahme zur Reduktion von MS-Symptomen sein und die Regeneration des Nervensystems fördern.

Zwei neue Studien wurden veröffentlicht, die einen wichtigen Einblick in die Effizienz von WBV bei MS-Patienten geben. Die erste davon 2 testete die Auswirkungen eines sechswöchigen WBV-Trainings auf die Haltungskontrolle. Die Effekte nach einem WBV-Training wurden mit einer Kontrollperiode ohne Intervention in der gleichen Patientengruppe verglichen. Die während der Kontrollperiode beobachteten Verschlechterungen der Haltungskontrolle wurden nach dem Einsatz der WBV nicht beobachtet. Dies gibt einen Hinweis darauf, dass WBV die Neurodegeneration mit Blick auf die Haltungskontrolle lindern kann.

Die zweite Studie 3 evaluierte die Wirkung des WBV-Trainings bei einer Gruppe von MS-Patienten und verglich die Ergebnisse mit einer Kontrollgruppe. Die WBV-Gruppe hatte eine bessere Leistung in allen Muskeltests (Kraft- und Ausdauertests) und eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität. Das Programm wurde von den Patienten gut vertragen und es wurde kein unerwünschtes Ereignis beobachtet.

Fazit:

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass WBV eine sichere und praktikable Methode ist, die effektiv in Rehabilitationsprogrammen eingesetzt werden kann, um die Kraft und Ausdauer der Kernmuskeln zu verbessern, Degenerationen bei der Haltungskontrolle abzufangen und das Invaliditätsniveau bei MS-Patienten zu senken. Es sollte als Bestandteil in multidisziplinäre Interventionen einbezogen werden, um das Fortschreiten der Krankheit zu verzögern.

Ganz konkret ist die Empfehlung: Probieren Sie doch das Vibrationstraining auf einer professionellen Vibrationsplatte einmal aus und lassen Sie sich dabei von einem erfahrenen Sporttherapeuten oder Physiotherapeuten anleiten. Wenige Minuten in Abständen von mindestens 48 Std. sind ausreichend. Mehr ist eher schädlich!

Bei Vibrationstrainern ist allerdings unbedingt darauf zu achten, dass die Vibrationsplatte seitlich in der Höhe alterniert. Platten, die lediglich in der Ebene schwingen sind höchstwahrscheinlich wirkungslos.

An dieser Stelle sei auch auf die Life-SMS-Veröffentlichung „Sport und MS“ aus dem Jahr 2017 verwiesen, in der das Thema ebenfalls aufgegriffen wurde.


Referenzen
  1. Yang, F., Estrada, E. F., & Sanchez, M. C. (2016). Vibration training improves disability status in multiple sclerosis: A pretest-posttest pilot study. Journal of the Neurological Sciences, 369, 96-101. doi:10.1016/j.jns.2016.08.013
    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27653872
  2. Krause A, Lee K, Freyler K, Bührer T, Gollhofer A, Ritzmann R. Whole-body vibration impedes the deterioration of postural control in patients with multiple sclerosis. Multiple Sclerosis and Related Disorders ,Apr 2019, Volume 31 , 134 – 140.
    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30991299
  3. Maryam Abbasi , Amin Kordi Yoosefinejad , Maryam Poursadeghfard , Farnaz Parsaei Jahromi , Alireza Motealleh , Sobhan Sobhani , Whole body vibration improves core muscle strength and endurance in ambulant Individuals with multiple sclerosis: a randomized clinical trial, Multiple Sclerosis and Related Disorders (2019)
    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/31071658

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Faktenblatt Vitamin D, Sonne und MS 2.0 freigeschaltet!

Passend zum internationalen Tag der Sonne am vergangenen Freitag haben wir mehr als 50% des Spendenziels für die laufende Periode erreicht und können das Update des Vitamin D-Faktenblatts in deutscher und englischer Sprache zum allgemeinen Download freischalten. Beide Versionen sind hier verfügbar unabhängig davon, ob Sie spenden oder nicht, aber selbstverständlich freuen wir uns über jede Spende!

Sonne ist mehr als nur Vitamin D-Produktion

Neuere Studien deuten darauf hin, dass es auch signifikante positive Auswirkungen der Sonneneinstrahlung auf das immunologische System durch Nicht-Vitamin-D-Wege geben kann. Eine Studie (Zivadinov 2013) mit MS-Patienten zeigte, dass die Sommersonnenexposition mit einem erhöhten Volumen der grauen Substanz und Gesamthirnvolumen in MRT-Bildern von MS-Patienten verbunden war, unabhängig vom 25-OH-Vitamin-D-Status.

Der Nicht-Vitamin-D- (oder teilweise unabhängige) Weg ist bisher noch wenig bekannt. UV-Strahlung verursacht lokale Immunsuppression, was zu einer geringeren Überempfindlichkeitsreaktion führt. Sie kann in der Haut gebildete tolerogene dendritische Zellen stimulieren und IL-10 (ein günstiges Zytokin) produzieren, was zur Stimulation von lokalen regulatorischen T-Zellen (TREGs) und auch TREGs in Lymphknoten führt. TREGs schließen sich schließlich über die Blutbahn dem allgemeinen Immunsystem an, in dem sie eine positive Wirkung entfalten können (Pierrot 2017).

Darüber hinaus hilft das Sonnenlicht, die Melatoninsekretion zu begrenzen, die die Proliferation und Aktivität der T-Zellen modulieren kann (Hart 2011). Andere UV-induzierte Mediatoren (cis-Urocaninsäure und Oxidationsprodukte von DNA, Lipiden und Proteinen) können ebenfalls zur nachfolgenden systemischen Immunmodulation beitragen (Zivadinov 2013). Urocaninsäure entsteht unter dem Einfluss von UV-Strahlung aus Histidin (nicht-essentielle Aminosäure) in der Epidermis und hat einen direkten Einfluss auf die Bildung von T-Zellen und schützende immunmodulatorische Eigenschaften (Correale 2013).

Es ist auch wichtig, die Rolle der Sonne bei der Auslösung der Bildung von Serotonin (auch Glückshormon genannt) im Gehirn zu erwähnen. Serotonin spielt nicht nur bei Depressionen eine wichtige Rolle, sondern regt auch die Bildung neuer Nervenzellen an.

Also vergessen Sie nicht bewusst und regelmäßig die Sonne zu genießen!


Die SonnenAllianz

Passend zu den vielfältigen positiven gesundheitlichen Wirkungen des Sonnenlichts hat unser Partnerprojekt die SonnenAllianz gerade eine Spendenaktion gestartet, bei der Spenderinnen oder Spender, die das Projekt SonnenAllianz und die damit verbundene Aufklärung über die gesundheitliche Bedeutung von Licht und Vitamin D unterstützen, den Zugang zum

Vortrag “Krebszellen mögen keine Sonne” vom Sonnen- und Vitamin D-Experten Prof. Dr. Jörg Spitz in der Vollversion als Download erhalten!

 

Mehr dazu an dieser Stelle….

Selbstverständlich erhalten auch neue und aktuelle UnterstützerInnen und Unterstützer von Life-SMS diesen Zugang (unsere Dauerspender automatisch mit der nächsten Dankesmail).

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen sonnige Tage und erhellende Erkenntnisse bei der Lektüre des Faktenblatts und ggf. beim Anschauen des Vortragsvideos!

Ihr

Team Life-SMS


Vollständige Referenzen: siehe Faktenblatt Vitamin D, Sonne und MS


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Die meistgelesenen Artikel 2018 auf Life-SMS und frohe Weihnachten


Foto: Sebastian Fröhlich

Schon fast traditionell, sofern man bei einem gerade mal knapp 5 Jahre altem Projekt von Tradition sprechen kann, bietet der anstehende Jahreswechsel wieder einmal Gelegenheit zur Rückblende auf die Artikel (Neudeutsch: Posts), die in diesem Jahr am häufigsten gelesen oder als besonders interessant bewertet wurden.

Hier die Liste der Top 15 zum Nachlesen:

1

MS ist keine Einbahnstraße: Betroffene berichten

18,47%

2

Magnesiumverbindung für das Gehirn

15,07%

3

Neues von George Jelinek: OMS – Das evidenzbasierte Erholungsprogramm in 7 Schritten

11,15%

4

Die meistens MS-Patienten sind hochsensible Menschen das TCM Inteview mit Dr. med. Gunda Schlink

8,39%

5

Grundkurs: Gesundheit, Sonne und Vitamin D

6,58%

6

Die fünfte Säule der Überwindung von Autoimmunerkrankungen wie MS – Darmgesundheit

6,38%

8

Raus in die Sonne – aber ganz bewusst!

5,34%

9

Vitamin D-Hochdosistherapie: Anmerkungen zum Coimbra-Protokoll

5,14%

10

Was wir vom Vorkoster lernen können – mögliche positive Effekte der Propionsäure auf die Darmflora und neuro-entzündliche Prozesse

4,87%

11

Remyelinisierende Therapien: CDP-Cholin als neuer Forschungsansatz bei Multipler Sklerose

4,44%

12

Lisa hat’s verstanden und erklärt’s auf YouTube: MS-Behandlung geht nur systemisch

4,37%

13

Und es wirkt doch – Gemüselutscher leben besser mit MS

3,82%

14

10 Minuten 10 Tage – Meditation Challenge – ein Erfahrungsbericht

3,20%

15

Geben Sie der “Gluten-Freiheit” eine Chance – 30 Tage, die entscheidend sein können!

2,77%

[Für die Statistiker: die Prozentzahlen beziehen sich auf 9000 Direktaufrufe von Posts.]


Gerade beim Post Nr. 15, zum Thema Glutenfreiheit, sei es erlaubt, einen in den letzten Tagen erhaltenen Leserinnen-Kommentar zu zitieren:

“…die glutenfreie Ernährung hat mich wirklich überrascht! Und nachhaltig überzeugt!

Tatsächlich hab ich ab dem 3. Tag einen enormen Energie- und Vitalitätszuwachs gespürt, das hätte ich nie und nimmer für möglich gehalten!

– Irre, also Ihre Empfehlung, die glutenfreie Ernährung in jedem Fall zu probieren, kann ich nur unterstützen!

Also wirklich von herzen vielen Dank nochmals für Ihre Empfehlung!!! Ich bin sehr froh über die Ermutigung und tief dankbar für das Ergebnis!”, [ N.N., 21.12.2018]

Uns freut es natürlich ganz besonders, wenn unsere Hinweise helfen solch messbare positive Wirkungen erzielen.


Am Ende des Jahres bleibt uns nur noch, Ihnen ganz herzlich für die inhaltliche aber auch für die finanzielle Unterstützung in diesem Jahr zu danken. Aufgrund der positiven und motivierenden Rückmeldungen und der weiterhin durch Sie möglich gemachten Finanzierung, sichern wir Ihnen schon heute zu, dass es im nächsten Jahr mit spannenden Themen zum Thema Lebensstil und selbstverantwortliche Behandlung der MS weitergeht.

Und falls noch nicht geschehen, lesen Sie doch zwischen den Jahren einmal in Ruhe “MS ist keine Einbahnstraße” – Geschichten aus dem wahren Leben mit Multipler Sklerose, es lohnt sich…

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen und Ihren Lieben einen gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in ein glückliches und gesundes Jahr 2019.

Ihr

 

Life-SMS Team


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Omega 3-Fettsäuren: Nicht nur Hype, sondern vor allem Hope, nicht nur für MS-Betroffene

„Enthält Omega 3-Fettsäuren“ – so oder ähnlich „poppt“ es inzwischen bei vielen Produkten, selbst im gewöhnlichen Supermarkt auf. Und selbst dann, wenn deren Anteil im Produkt eher niedrig ist und der Anteil der gleichzeitig enthaltenen Omega 6- und Omega 9-Fettsäuren wesentlich höher ist!

Doch was ist dran an den Produktversprechen?

Ein lohnendes Versprechen, vielleicht „Hope“ – oder eher einfach nur verkaufsfördender Hype?

In einem leicht verständlichen Videointerview geben der Omega 3-Experte Dr. med. Volker Schmiedel und Prof. Dr. Jörg Spitz Auskunft darüber, warum z.B.

  • gerade für Nervenzellen (und damit auch für MS-Betroffene!) ein günstiges Verhältnis von Omega 3- zu Omega 6-Fettsäuren wichtig ist,
  • Fast Food und andere vorgefertigte Nahrungsmittel wegen der vielen eingesetzten Omega 6-Fette (z.B. Sonnenblumenöl/Maisöl) ungünstig und damit keine Lebensmittel im eigentlichen Sinne sind,
  • die heutige Ernährung in den Industriestaaten viel gefährlicher ist als ungünstige Gene und Ärzte nicht darauf hinweisen,
  • ein „Fischbäuerchen“ ein ungünstiges Zeichen ist,
  • wir zusätzlich zu Fisch- oder Algenöl auch Leinöl substituieren sollten und
  • warum eine multifaktoriell Betrachtung chronischer Erkrankungen so wichtig ist.

 

 

Wer nicht die vollen 40 Minuten Zeit hat, sollte sich zumindest Minute 24-28 anschauen!
Hören reicht auch. Zu Beginn gibt es Schaubilder, aber Zuhören (z.B. während des Kochens) reicht vollkommen, wenn der Zeitplan mehr nicht erlaubt.

Alle, die glauben, dass sie über Leinöl ihren EPA/DHA-Bedarf decken können, sollten unbedingt die Erklärungen ab Minute 26 hören.

Weitere Informationen zum Thema Omega 3- und Omega 6-Fettsäuren finden Sie auch hier bei der Akademie für menschliche Medizin zusammengefasst.

Das neue Wissen können Sie direkt zu den Festtagen einsetzen, denn an solchen „Schlemmertagen“ lohnt besonders ein Blick auf die Omega 3-Bilanz.

Dass Sie so gut ins Neue Jahr kommen wünscht Ihnen

Ihr Team von Life-SMS


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Ein Geschenk für die Vorweihnachtszeit: “MS ist keine Einbahnstraße” für alle Leser freigegeben!

Versprochen ist versprochen!

Wie im Zuge der Veröffentlichung des eBooks “MS ist keine Einbahnstraße” Ende Juli 2018 angekündigt, sind wir jetzt in der Lage das eBook für alle Leser mit oder ohne Spende zum Download freizugeben.

Dank vieler kleinerer und mittlerer Spenden sowie mit einigen Großspenden, war es uns möglich die Spendenziele bei betterplace für die aktuelle Spendenperiode schneller als ursprünglich geplant zu erreichen. Dies gibt uns für das nächste Jahr Planungssicherheit sowie Gestaltungsspielraum und wir freuen uns sehr, dass damit das eBook für alle Interessenten, Patienten und Betroffene kostenfrei zur Verfügung stehen kann.

Sie können sich das eBook im PDF oder ePub Format unter diesem Link herunterladen.

UnabMS ist keine Einbahnstraße - eBookhängig davon bitten wir Sie natürlich auch weiterhin darum, das Projekt Life-SMS nach Kräften auch finanziell zu unterstützen und danken Ihnen vorab für ihre Treue!

Worüber wir uns besonders freuen würden, wären Kommentare, Meinungen und konstruktive Kritik zu dieser Publikation, da wir schon jetzt planen eine neue und erweiterte Ausgabe im nächsten Jahr zu veröffentlichen. Schreiben Sie uns einfach…

Aber jetzt nichts wie hin zum Download und wir hoffen, dass Ihnen die Erfahrungsberichte und bewegenden Erzählungen anderer Betroffener Mut, Hoffnung, Ideen und Zuversicht für den eigenen Heilungsweg geben.

In diesem Sinne: bleiben sie uns treu und vor allen Dingen gesund!

Ihr

 

Life-SMS Team


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„MS ist keine Einbahnstraße“ – Lisa kommentiert das Buch im Video

Im letzten Oktober-Video vom Zellliebe-Blog kommentiert Lisa das kürzlich von Life-SMS veröffentlichte E-Book „MS ist keine Einbahnstraße – Betroffene berichten“.

Lisa ist der Überzeugung, dass uns ein besonderes Buch zum Thema Umgang mit Multiple Sklerose gelungen ist. Sie ist sehr berührt von den sieben Erzählungen von Betroffenen und hat sich auch selbst in jeder einzelnen Geschichte ein Stück weit wiedergefunden.

Inspirierend und motivierend

Lisa ist begeistert, dass das Buch nicht so demotivierend ist, wie viele andere Bücher und Reportagen zur Multiple Sklerose, sondern – ganz im Gegenteil – die Lebensgeschichten einen inspirierenden Fokus auf Eigenverantwortung, Lösungsmöglichkeiten und Wege für ein glückliches und gesünderes Leben legen.

Ein großes Danke an Lisa für diese tolle Publicity für ein Projekt, in das Life-SMS ganz viel Herzblut gesteckt hat (und auch schon an einer Fortsetzung arbeitet). Wir hoffen, dass es weiterhin ganz viele Leser und Leserinnen, egal ob betroffen oder nicht, im Herzen berührt und Inspiration und Spaß beim Spenden und Lesen bringt.

Mehr zu „MS ist keine Einbahnstraße“ und wie man das E-Book erhält, auch in diesem Beitrag:

MS ist keine Einbahnstraße: Betroffene berichten

Nehmen Sie sich bald Zeit für Lisas Video…vielleicht auch für ihre schon veröffentlichten anderen Themen (siehe ihre playlist).

Und lassen auch Sie sich berühren von der motivierenden Kraft ausgewählter Berichte MS-Betroffener, die für sich einen guten Weg im Umgang mit der lebensverändernden Erkrankung Multiple Sklerose gefunden haben. Lassen Sie sich auch überzeugen, dass es dabei nicht nur einen einzigen Weg gibt – und vor allem, dass es keine Einbahnstraße sein muss. Auch, wenn man manchmal viel Mut und einen langen Atem braucht.

Den Mut und die Kraft für diesen langen Atem wünscht
Ihr Team von Life-SMS


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