Selbstheilung „Der Arzt in Dir“ – Sehenswerter Odysso Beitrag!

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Dank eines Hinweises aus dem Life-SMS-Netzwerk: eine weitere beeindruckende Dokumentation über die Selbstheilungskräfte des Menschen. Odysso zeigt, welche Rolle Zuwendung und Gefühle spielen, wie das Gehirn Heilung steuert und warum man nicht zwingend einen Chirurgen braucht, um einen Kreuzbandriss zu heilen.

Zwei Gruppen mit jeweils 15 Kreuzbandriss-Patienten wurden untersucht. Einmal wurde nur mit Physiotherapie behandelt und bei der zweiten Gruppe wurde die Physiotherapie durch die von Mohamed Khalifa durchgeführte ganzheitlich regenerative Behandlung ergänzt. In dieser Gruppe erfuhren 90% der Patienten ein wesentliche Verbesserung der Beweglichkeit und konnten nach Abschluss der Behandlung ohne Einschränkungen Sport treiben, bei 50% war das Kreuzband komplett geheilt, wie nachfolgende MRT-Aufnahmen zeigten. Im Vergleich dazu trat dieser Heilungseffekt bei keinem der Patienten aus der reinen Physiotherapiegruppe auf. Die Kombination aus Bewegung, Gedanken und Gefühlen löste also biochemische Prozesse aus. Zum Beispiel erhöhten sich während und kurz nach der Behandlung die Zahl der Stammzellen im Blut und die Verfilzung der Faszien wurde andauernd reduziert. Neue Bindegewebsfasern wurden aufgebaut und das Knie wurde wieder beweglich.

Ein weiteres Schlaglicht wirft die Dokumentation auf den Zusammenhang zwischen Stress, genetischer Schädigung, vorschneller Zellalterung und Auswirkungen auf das Immunsystem (z.B. im Zusammenhang mit Neurodermitis).

Soviel wieder einmal zum Thema Unheilbarkeit, Selbstheilung, Stressantwort und Achtsamkeit aus verschiedenen Blickwinkeln…


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Alexander-Technik – eine vielversprechende „Mind-Body-Methode“

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Die Alexandertechnik gehört wie die SOWI-Therapie und auch die Feldenkraistherapie zu den erfolgversprechenden „Mind-Body-Techniken“. Diese Therapien zeichnen sich dadurch aus, dass Betroffene nicht nur einfach nach einem „Kochrezept“ vorgehen können, sondern sich auf die Signale des Körpers und des Geistes einlassen müssen. Ohne diese Offenheit und Achtsamkeit ist jede „Mind-Body-Technik“ zum Scheitern verurteilt. Die Alexandertechnik ist übrigens auch Gegenstand von neueren Forschungsprojekten. Es besteht zum Beispiel eine sehr hohe Evidenz der Wirksamkeit bei chronischen Rückenschmerzen und eine mittlere Evidenz zur Behandlung von Parkinsoneffekten [Woodman 2012], an der auch eingefleischte Schulmediziner nicht vorbei gehen können.


Drei ausgesprochen menschliche Fähigkeiten erfahren beim Erlernen der Alexandertechnik besondere Aufmerksamkeit. Die Entwicklung der Beobachtungsgabe führt zu einer umfassenden Schulung der Sinne, das Aufhören- oder Innehalten-können schult den Willen und das „Ausrichten“- oder Antizipieren-können kultiviert das Denken.

 

Auch der Umstand, dass eine Verhaltensanpassung direkte Auswirkungen auf das Immunsystem gilt heute als bewiesen – Stichwort: erlernte Immumosuppression [Hadamitzky 2013]. Zudem ist bewiesen, dass ein „Antistress-Response“, der durch meditative Techniken und Methoden ausgelöst wird, einen direkten Einfluss auf die Genexpression hat. Gensequenzen werden darüber aktiviert oder deaktiviert.

Das die Alexandertechnik somit eine Möglichkeit ist, den Selbstheilungs- und Regulationsprozess bei Multipler Sklerose zu fördern, zeigt der Gastbeitrag unserer Netzwerkpartnerin Katrin Kluge, die – selbst an MS erkrankt – über die Alexandertechnik ihren Weg zur Genesung gefunden hat und ihre Erfahrungen heute als ausgebildete Alexander-Therapeutin an Patienten weitergibt.


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Der Arzt behandelt, die Natur heilt – eine Lanze für die Homöopathie

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Es ist schon überraschend wie ideologisch die Diskussion zum Für und Wider der Homöopathie geführt wird. Da schlucken Leute auf öffentlichen Plätzen ganze Flaschen homöopathischer „ Globuli“ und behaupten aufgrund des Ausbleibens nachteiliger Effekte, die Wirksamkeit der Homöopathie widerlegt zu haben.  Damit wird das ursprüngliche philosophische Selbstverständnis der Medizin: „Medicus curat, natura sanat (der Arzt behandelt, die Natur heilt)“, das wohl schon auf Hippokrates von Kos zurückgeht, ad absurdum geführt.

Der menschliche Körper oder besser das System Mensch ist ein hochkomplexes, adaptives, selbstregulierendes, dynamisches System, welches auf die verschiedensten Reize reagiert und bei dem das Gehirn die dominierende Rolle in der Aufrechterhaltung der Homöostase hat. Eine Gesundwerdung bei einer komplexen Systemstörung hängt dabei von den inneren Bildern ab, die das Gehirn als (vermeintliches) Abbild der Welt oder Wirklichkeit bildet. Diese inneren Bilder beruhen nur zu einem kleinen Teil auf der chemischen Wirksamkeit eines Medikaments, sondern vor allem auf der Einschätzung zur Wirksamkeit einer Maßnahme, die das Gehirn in einer Mischung aus Erfahrungen (gespeicherte Bilder) und neuen Eindrücken (Bildern) generiert.

In einer homöopathischen Behandlung steht daher das System Mensch im Vordergrund und nicht das Symptom der Krankheit. Es lohnt sich also in jedem Fall einmal eine homöopathische Anamnesesitzung bei einer(m) erfahrenen(m) Homöopathin(en) mitzumachen. In diesen durchaus 1-1,5 Stunden dauernden Sitzungen wird eben die Gesamtsituation des Systems Patient eingeschätzt und nicht nur „nach dem Kribbeln im rechten Fuß“ gefragt. Alleine eine solche Sitzung wird Ihrem Gehirn Bilder und Möglichkeiten eröffnen, die es vorher in aller Regel alleine nicht hätte generieren zu können.

Uns ist es in diesem Sinne völlig gleichgültig ob Hochpotenzen physikalisch-chemische Wirkungen haben, da wir heute wissen, dass eine Heilung immer den Dreiklang: Therapeut (mit Empathie) – Patient (mit Offenheit) und oft auch Agens (allopathisches oder Homöopathisches Medikament, Ritual) erfordert. Siehe auch Blogbeitrag: „Über Selbstregulation, Placeboeffekt und Mind-Body-Medizin“. Für uns steht die Wirksamkeit einer Behandlung im Vordergrund und hier hat die Homöpathie gute Argumente und Erfolge aufzuweisen,

Wenn Sie mehr dazu erfahren wollen, lesen Sie doch den Gastbeitrag „MS und klassische Homöopathie“ von unserer Netzwerkpartnerin Norma Gäbler, Homöopathin in Berlin, auf www.lsms.info.


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Reflektionen zur Achtsamkeit mit Prof. Kabat Zinn, dem Entwickler des „Mindfulness Programms“

Ein interessantes Webinar (in Englisch) mit Prof. Kabat Zinn zu den Grundgedanken der Achtsamkeits-Methodik. Kabat Zinn definiert den Begriff Achtsamkeit als „The awareness that arises from paying attention in purpose in the present moment and non-judgmentally” also in etwa: “Die Bewusstsein, welches durch die zweckgerichtete Aufmerksamkeit auf den gegenwärtigen Moment und ohne Wertung entsteht“. Sicher ein wichtiges Element, dass der stressgeplagten und krankheitsauslösenden übermäßigen Orientierung auf mehr Haben aber weniger Sein, entgegenwirken kann.

Interessante Quellen und Hinweise zur Achtsamkeitsmethodik in Deutsch z.B. auch unter: http://www.center-for-mindfulness.de/ressourcen/


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