Magnesiumverbindung für das Gehirn

Magnesium und seine Aufgaben

Magnesium ist der zweithäufigste intrazelluläre Mineralstoff und wird bei Hunderten von biochemischen Vorgängen und enzymatischen Reaktionen im Körper benötigt.

• Es verbessert die Aufnahme von Calcium und Kalium und hilft so nicht nur bei der Entstehung von Knochen und Zähnen. Während Calcium die Muskeln stimuliert, sorgt Magnesium dafür, dass sie sich wieder entspannen.
• Es wird für den Stoffwechsel der Zellen und für die Energieproduktion und -speicherung benötigt (stellt indirekt ATP zur Verfügung).
• Magnesium beruhigt das Nervensystem, wirkt antidepressiv und ist wichtig für die Neurotransmitteraktivität, die Erregungsleitung zwischen Nerven und Muskeln, gesunden Schlaf und vor allem die Vitamin-D-Verstoffwechslung.
• Es ist bei der Proteinsynthese, dem Abbau von Fettsäuren, dem DNA-Metabolismus und der Hormonregulierung beteiligt.
• Des Weiteren unterstützt Magnesium neben dem Glukose-Insulin-Stoffwechsel auch den Säure-Basenhaushalt und wirkt als Schutz gegen Entzündungen und eine Nervenüberstimulation durch Glutamat (welche sich in Spasmen äußern kann).
• Außerdem scheint eine besondere Form des Magnesiums (s.u) eine wichtige Rolle beim Erhalt einer gesunden kognitiven Funktion zu spielen.

Zu viel aufgenommenes Magnesium wird bei einem gesunden Menschen über den Darm ausgeschieden und kann Durchfall verursachen. Eine herabgesetzte Nierenfunktion kann bei hochdosierter Magnesiumeinnahme aber zu einer Überdosierung führen.
Bei Magnesiumpräparaten werden organische Verbindungen, wie z.B. Tri-Magnesiumdicitrat, Magnesiumaspartat und -glycinat besser aufgenommen als anorganische Verbindungen (Magnesiumkarbonat, -oxid) und führen auch seltener zu Durchfällen.

Bevor Sie weiterlesen, vergessen Sie bitte nicht, dieses Projekt lebt ausschließlich von Spenden und uns fehlen in der aktuellen Spendenperiode bis Ende April 2018 noch ca. 740 €. Eine relevante Summe für unsere Projekt. Ein Klacks für eine Gruppe von 400 Followern! Hier geht’s zu betterplace….

Detailliert erklärt Dr. Arman Edalatpour in zwei Videos das Wichtigste zu Magnesium:

Problem Magnesiumspiegel

Unglücklicherweise ist es schwierig, einen optimalen Magnesiumspiegel im Gehirn zu erhalten. Dieser nimmt während des Alterungsprozesses ab und die meisten Magnesiumpräparate durchdringen nicht die Bluthirnschranke.
Zudem können viele Faktoren zu einem Magnesiummangel führen, z.B.
• chronische Erkrankungen
• Erkrankungen im Magen-Darm-Trakt (welche die Aufnahme von Magnesium vermindern)
• psychischer und physischer Stress
• Mangel an B-Vitaminen.

Alles gerade bei MS-Betroffenen relevant!

Neue Erkenntnisse: Magnesium L-Threonat

Magnesium L-Threonat ist eine Form von Magnesium mit außergewöhnlich regenerierenden Fähigkeiten, da es die Bluthirnschranke überwinden kann und so im Gehirn die Menge der synaptischen Verbindungen zwischen den Gehirnzellen aufrecht erhalten kann.
Die Dichte der Synapsen (Kontaktstellen zwischen den Neuronen), die für die Lern- und Speicherfähigkeit essentiell sind, ist vom Alter abhängig. Die Verabreichung von Magnesium-L-Threonat könnte zur Verbesserung der Lernfähigkeit, des Arbeitsspeichers im Gehirn, des Kurz- und Langzeit- sowie des räumlichen Gedächtnisses führen.

Die ersten stichhaltigen Studien mit Ratten wurden ausgewertet und es wurde eine deutliche Erhöhung der Dichte und der Plastizität der Synapsen im Hippocampus (Gehirnregion, in der das Gedächtnis angesiedelt ist) festgestellt. Eine Humanstudie wird gerade durchgeführt.

Magnesium L-Threonat kann somit wahrscheinlich:

• für einen optimalen Magnesiumhaushalt im Gehirn sorgen,

• damit das Erinnerungsvermögen, die Wahrnehmungsfähigkeit und die kognitive Funktion unterstützen,

• die Qualität und Quantität synaptischer Verbindungen zwischen Hirnzellen aufrechterhalten und wichtige Signalwege unterstützen und

• evtl. zur Prävention von Erkrankungen wie Alzheimer/Demenz beitragen.

Noch gibt es nicht viele Anbieter; entsprechend hoch ist der Preis.
Doch ein Versuch kann sich gerade für die MS-Betroffenen lohnen, die ihre kognitiven Fähigkeiten verbessern wollen.

Quelle: http://www.drperlmutter.com/wp-content/uploads/2015/01/MagT-Nureon-article-2010.pdf

Mehr zu Dr. Edalatpour auch im Netzwerk Spitzen-Gesundheit der AMM….


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Veranstaltung – Neurodegenerative Erkrankungen – Schwerpunkt Demenz/Multiple Sklerose am 19. September in der Habichtswald-Klinik, Kassel

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Wir freuen uns, Sie ganz herzlich zur dritten diesjährigen Veranstaltung in der Reihe „MS und Lebensstil“ unter dem Titel

„Neurodegenerative Erkrankungen – Schwerpunkt Demenz/Multiple Sklerose“
am 19.9. 2015 von 9:00 – 13:00 Uhr in die Habichtswald-Klinik, Kassel

einladen zu können.


Organisatorische Details und das Programm als Download finden Sie hier!

Das Vortragsspektrum umfasst:

  • Neurodegenerative Erkrankungen und Lebensstil (Prof. Dr. med. J. Spitz),
  • Omega 3 – Denken, Demenz und Depression ( Dr. med. Volker Schmiedel, Chefarzt innere Medizin, Habichtswald-Klinik))
  • einen Überblick zur Life-SMS-Methodik und zu Möglichkeiten der persönlichen Umsetzung (Dipl. Phys. A. Jordan).

Wir haben das Spektrum der Vorträge auf das Thema „Demenzprävention“ ausgeweitet, da sowohl in der Behandlung der Multiplen Sklerose als auch in der Vorbeugung der Demenz die gleichen Prinzipien gelten.

Dr. Schmiedel ist Projektpartner des Life-SMS-Projektes und hat sich intensiv mit den Zusammenhängen zwischen Fettsäureprofil und MS sowie generell neurodegenerativen Erkrankungen beschäftigt (Sonderveröffentlichung EHK 06/2014: Kann man mit Fischen gegen MS anschwimmen?).

Die Veranstaltung richtet sich gleichermaßen an Therapeuten und Betroffene sowie an Angehörige und Interessierte. Die Teilnahme ist kostenlos, aber eine Anmeldung ist jeweils über San Omega erforderlich!

San Omega GmbH, Am Zirkus 3, 10117 Berlin

E-Mail: post@sanomega.net

Telefon: 030 555 788 990, Fax: 030 555 788 999

Wir würden uns sehr freuen, Sie bei der Veranstaltung persönlich begrüßen zu können.


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Warum die Life-SMS-Methodik auch vor Alzheimer schützt?!

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Diese Frage wird ausführlich im 2014 erschienen Buch „Die Alzheimer Lüge“ des Mediziners Michael Nehls beantwortet. Die Alzheimer-Demenz ist eine konsequente Folge des westlichen Lebensstils und eine Vorbeugung ist relativ einfach, sofern man die Grundprinzipien der menschlichen Natur beachtet: Bewegung, gesunde, bewusste Ernährung, geistige Flexibilität und Offenheit für Neues, soziale Eingebundenheit sowie ausreichend Schlaf, Stressreduktion und meditativer Ausgleich.

Die vollständige Buchbesprechung ist hier zu finden….


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