MS und Fettsäuren – komplexes Thema, aber beherrschbar

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Das Thema Fettsäuren wird – insbesondere bei Herz-Kreis-Lauferkrankungen – seit mehreren Dekaden kontrovers diskutiert. Fette sind wichtige Bausteine im Körper und haben eine Reihe von wichtigen Aufgaben. Abgesehen von den Transfettsäuren haben alle Fettsäuren eine bestimmte Funktion im menschlichen Körper. Es gibt grundsätzlich keine „schlechten“ oder „guten“ Fettsäuren. Dennoch kann ein großes Ungleichgewicht innerhalb der Fettsäure-Gruppen signifikante gesundheitliche Probleme hervorrufen. Dieses Ungleichgewicht besteht heute insbesondere im Verhältnis zwischen gesättigten und ungesättigten Fettsäuren und innerhalb der mehrfach ungesättigten Fettsäuren zwischen den sogenannten Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. Letztere kann der Mensch nicht selbst herstellen und sie werden als essentielle Fettsäuren bezeichnet.

Um sich der Sache zu nähern ist eine Betrachtung unserer genetischer Grundlagen sinnvoll:

Während seit Beginn der landwirtschaftlichen Revolution große Veränderungen in unserer Ernährung stattgefunden haben, haben sich unsere Gene in den letzten 10.000 Jahren nicht verändert. Die spontane Mutationsrate für die Kern-DNA wird auf 0,5% pro Million Jahre geschätzt. In der Tat sind unsere Gene also heute nahezu identisch mit den Genen unserer Vorfahren in der Altsteinzeit vor 40.000 Jahren, in der unser genetisches Profil eingerichtet wurde. Das damit verbundene Problem wird in der Abbildung [nach Simopoulus 2008: The Importance of the Omega-6/Omega-3 Fatty Acid Ratio in Cardiovascular Disease and Other Chronic Diseases. In: Experimental Biology and Medicine 233 (6), S. 674–688.] auf einen Blick sichtbar. Weder die Fettsäuren noch der Antioxidantiengehalt in der heutigen ErnährungHistorie Fettsäuren (Pharmakon) 2014-09 entsprechen unserem genetischen Profil.

Der Gesamtfettanteil innerhalb der Ernährung stieg von ca. 20% auf 35% bei gleichzeitiger Verdopplung des Anteils von gesättigten Fettsäuren. Zum ersten Mal tauchen mit Beginn des letzten Jahrhunderts zudem künstliche oder herstellungsbedingte Transfettsäuren in der Nahrung auf, und das Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3-Fettsäuren änderte sich im Laufe der Jahrhunderte von ca. 1,5:1 auf 15:1. Der Ausbruch von Zivilisationskrankheiten ist somit vorprogrammiert, eine schleichende Entzündung innerhalb des Körpers wird zum Standardproblem und chronische Erkrankungen nehmen zu.

Was das für die Ernährung bei MS und für die Vorbeugung anderer neurodegenerativer Erkrankungen bedeutet lesen Sie in unserem Faktenblatt „Fettsäuren und MS“ auf lsms.info.


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Warum die Life-SMS-Methodik auch vor Alzheimer schützt?!

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Diese Frage wird ausführlich im 2014 erschienen Buch „Die Alzheimer Lüge“ des Mediziners Michael Nehls beantwortet. Die Alzheimer-Demenz ist eine konsequente Folge des westlichen Lebensstils und eine Vorbeugung ist relativ einfach, sofern man die Grundprinzipien der menschlichen Natur beachtet: Bewegung, gesunde, bewusste Ernährung, geistige Flexibilität und Offenheit für Neues, soziale Eingebundenheit sowie ausreichend Schlaf, Stressreduktion und meditativer Ausgleich.

Die vollständige Buchbesprechung ist hier zu finden….


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Ketonkörper wirken antiinflammatorisch – Zuckerfasten und Kokosöl sind also sinnvoll

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Wir hatten schon einmal über das Thema „ketogene Ernährung“ berichtet. Eine Gruppe um Yun-Hee Youm et.al. an der „Section of Comparative Medicine and Program on Integrative Cell Signaling and Neurobiology of Metabolism, Yale School of Medicine, New Haven, Connecticut, USA.“ berichtete jetzt in Nature Medicine, dass das Keton Beta-Hydroxybutyrat (BHB), welches der Körper beim Fasten oder während einer Diät produziert, einen Teil des Immunsystems blockiert, der in verschiedene entzündliche Erkrankungen wie zum Beispiel Diabetes mellitus Typ 2, Artherosklerose und Alzheimer involviert ist. Daraus ist auch auf eine positive Wirkung bei MS zu schließen.

Das Abstract der Studie ist hier nachzulesen.

The ketone metabolite β-hydroxybutyrate blocks NLRP3 inflammasome–mediated inflammatory disease


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Der Arzt behandelt, die Natur heilt – eine Lanze für die Homöopathie

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Es ist schon überraschend wie ideologisch die Diskussion zum Für und Wider der Homöopathie geführt wird. Da schlucken Leute auf öffentlichen Plätzen ganze Flaschen homöopathischer „ Globuli“ und behaupten aufgrund des Ausbleibens nachteiliger Effekte, die Wirksamkeit der Homöopathie widerlegt zu haben.  Damit wird das ursprüngliche philosophische Selbstverständnis der Medizin: „Medicus curat, natura sanat (der Arzt behandelt, die Natur heilt)“, das wohl schon auf Hippokrates von Kos zurückgeht, ad absurdum geführt.

Der menschliche Körper oder besser das System Mensch ist ein hochkomplexes, adaptives, selbstregulierendes, dynamisches System, welches auf die verschiedensten Reize reagiert und bei dem das Gehirn die dominierende Rolle in der Aufrechterhaltung der Homöostase hat. Eine Gesundwerdung bei einer komplexen Systemstörung hängt dabei von den inneren Bildern ab, die das Gehirn als (vermeintliches) Abbild der Welt oder Wirklichkeit bildet. Diese inneren Bilder beruhen nur zu einem kleinen Teil auf der chemischen Wirksamkeit eines Medikaments, sondern vor allem auf der Einschätzung zur Wirksamkeit einer Maßnahme, die das Gehirn in einer Mischung aus Erfahrungen (gespeicherte Bilder) und neuen Eindrücken (Bildern) generiert.

In einer homöopathischen Behandlung steht daher das System Mensch im Vordergrund und nicht das Symptom der Krankheit. Es lohnt sich also in jedem Fall einmal eine homöopathische Anamnesesitzung bei einer(m) erfahrenen(m) Homöopathin(en) mitzumachen. In diesen durchaus 1-1,5 Stunden dauernden Sitzungen wird eben die Gesamtsituation des Systems Patient eingeschätzt und nicht nur „nach dem Kribbeln im rechten Fuß“ gefragt. Alleine eine solche Sitzung wird Ihrem Gehirn Bilder und Möglichkeiten eröffnen, die es vorher in aller Regel alleine nicht hätte generieren zu können.

Uns ist es in diesem Sinne völlig gleichgültig ob Hochpotenzen physikalisch-chemische Wirkungen haben, da wir heute wissen, dass eine Heilung immer den Dreiklang: Therapeut (mit Empathie) – Patient (mit Offenheit) und oft auch Agens (allopathisches oder Homöopathisches Medikament, Ritual) erfordert. Siehe auch Blogbeitrag: „Über Selbstregulation, Placeboeffekt und Mind-Body-Medizin“. Für uns steht die Wirksamkeit einer Behandlung im Vordergrund und hier hat die Homöpathie gute Argumente und Erfolge aufzuweisen,

Wenn Sie mehr dazu erfahren wollen, lesen Sie doch den Gastbeitrag „MS und klassische Homöopathie“ von unserer Netzwerkpartnerin Norma Gäbler, Homöopathin in Berlin, auf www.lsms.info.


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Die Grundlagen der Prävention und der Gesundung (Vortrag Prof. Spitz)


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Dem interessierten Leser ist sicherlich schon unser 4 Säulenmodell der Stabilisierung und Gesundung des Körpers aufgefallen.

Prinzip des Life-SMS-Ansatzes

Im nachstehenden Vortragsvideo erklärt Professor Spitz viele wissenschaftlichen Hintergründe dieser vier Säulen. Dabei gelten diese Elemente völlig unabhängig vom Krankheitsbild der Multiplen Sklerose.

Das Video wurde anlässlich des 2. Symposiums der Deutschen Gesellschaft für Paläoernährung (DGPE) im November 2014 in Schweinfurt aufgenommen. Sie sehen eine von der Akademie für menschliche Medizin bereitgestellte und aktualisierte Version, die auch das gezeigte Bildmaterial (Folien) dieses Vortrages beinhaltet.

ScreenClip


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Wie Sie uns mit neuen Pantoffeln, Druckerpatronen und Fischfutter helfen können!?

Sicher haben Sie sich schon einmal gefragt, wie das Life-SMS-Projekt und die Informationsplattformen http://www.life-sms.org und http://www.lsms.info finanziert werden. Klare Antwort: Bisher rein über private Spenden und ehrenamtliches Engagement unter der Projektträgerschaft der DSGIP (Deutsche Stiftung für Gesundheitsinformation & Prävention). Klingt einfach, ist es aber nicht.

boost_unterstuetzt-unsDamit wir auch in Zukunft kostenlose Informationen und News zu Lebensstileinflüssen bei MS und hoffentlich bald auch Studien zu diesem Thema zumindest kofinanzieren können, sind wir auf Ihre Mithilfe angewiesen. Das geht natürlich sehr gerne über die Spendenplattform betterplace, aber auch ohne eigenen zusätzlichen finanziellen Aufwand über boost.

Auf www.boost-project.com finden Sie über 500 Shops von amazon bis zooplus. Diese Shops zahlen boost für jeden vermittelten Einkauf eine Provision. 90% dieser Einnahmen spendet boost an gemeinnützige Organisationen.

Was Sie machen müssen:

  1. Bei boost anmelden.
  2. Beim nächsten Online-Einkauf über boost auf den gewünschten Shop zugreifen!
  3. Wie gewohnt bestellen.
  4. Die seitens boost generierte Summe der DSGIP und damit Life-SMS/lsms zukommen lassen!

Und Ihr Aufwand? Wenige Clicks zusätzlich, aber keinen Cent mehr.

Das Resultat: ein Schub (boost) für unser Projekt und für Sie eine Möglichkeit uns zu fördern.

Sie können automatisch die DSGIP unterstützen, wenn Sie vor jedem Einkauf über diesen Link zu einem Online-Shop gehen und anschließend wie gewohnt einkaufen:

https://www.boost-project.com/de/shops?charity_id=2957&tag=blbspt

Alle mit boost generierten Spenden gehen ausschließlich in das Life-SMS-Projekt. Lassen Sie Crowdfunding Realität werden.

Für Ihre Klicks und Ihre generierte Spenden bedanken wir uns schon jetzt herzlich. Bleiben Sie uns treu.

Ihr

Life-SMS Team

PS: Aber bitte keine Pantoffeln oder Fischfutter senden!


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Über Selbstregulation, Placeboeffekt und Mind-Body-Medizin…

Auch wenn oft vermutet oder behauptet: Auch der Mainstream der Medizin und  medizinischen Forschung – zumindest der progressive Teil – verschließt sich nicht der Erkenntnis von Wichtigkeit und grundlegender Bedeutung der „Mind-Body-Wechselwirkung“ und der Fähigkeit der Körpers zur Selbstregulation. Dies ist im hier zufindenden Artikel aus dem Ärzteblatt nachzulesen:

http://www.aerzteblatt.de/archiv/165576/Selbstregulation-Selbstheilung-als-Teil-der-Medizin

„Der Placeboeffekt beruht auf einem System der Selbstregulation, also zunächst auf dem Vorhandensein und Funktionieren der entsprechenden biologischen oder physiologischen „Apparatur“. Damit es zu seiner Auslösung kommt, müssen diverse Faktoren zusammenkommen: Eine eingeprägte positive Erfahrung führt bei passender Gelegenheit – abhängig von der konkreten Konditionierung, auch des Kontextes – zu einer positiven Erwartung. Damit wird auch ein positiver Ausgang antizipiert, und die regulativen Prozesse werden in jene Richtung gelenkt. Das entsprechend fokussierte Aufmerksamkeitsfenster lässt keinen anderen Ausgang erwarten: Man „traut“ sich das bereits erlebte positive Ergebnis erneut zu.“

Insofern ist auch die Trennung zwischen Behandler und Behandeltem über doppeltblinde placebo-kontrollierte Studien zum Nachweis eines Behandlungserfolges zumindest von nur beschränkter Aussagekraft. In einigen Fällen kann eben nur im Dreiklang Arzt, Patient und Agens (Ritual, allopathisches oder homöopathisches Medikament,…) überhaupt eine Heilungsprozess einsetzen. Selbstheilung ist also ein Teil der Medizin oder besser: einer menschlichen Medizin.


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Reflektionen zur Achtsamkeit mit Prof. Kabat Zinn, dem Entwickler des „Mindfulness Programms“

Ein interessantes Webinar (in Englisch) mit Prof. Kabat Zinn zu den Grundgedanken der Achtsamkeits-Methodik. Kabat Zinn definiert den Begriff Achtsamkeit als „The awareness that arises from paying attention in purpose in the present moment and non-judgmentally” also in etwa: “Die Bewusstsein, welches durch die zweckgerichtete Aufmerksamkeit auf den gegenwärtigen Moment und ohne Wertung entsteht“. Sicher ein wichtiges Element, dass der stressgeplagten und krankheitsauslösenden übermäßigen Orientierung auf mehr Haben aber weniger Sein, entgegenwirken kann.

Interessante Quellen und Hinweise zur Achtsamkeitsmethodik in Deutsch z.B. auch unter: http://www.center-for-mindfulness.de/ressourcen/


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Ergebnis einer großen Studie: HPV-Impfung nicht mit MS assoziiert

Fallberichte haben verschiedentlich einen Zusammenhang zwischen einer Impfung gegen humane Papillomaviren (HPV ) – Auslöser von Gebärmutterhalskrebs – und der Entwicklung von Multipler Sklerose und anderen demyelinisierenden Erkrankungen vermuten lassen.

Eine große Kohortenstudie in Dänemark und Schweden mit knapp 4 Mio. Frauen, von denen knapp 800.000 im Zeitraum von 2006 – 2013 mit dem tetravalenten HPV-Impfstoff Gardasil® geimpft wurden, ergab keine erhöhte Inzidenzrate  in Bezug  auf MS und andere demyelinisierende Erkrankungen wie Neuritis nervi optici, Neuromyelitis optica, transverse Myelitis und akute disseminierte Enzephalomyelitis in den Zeiträumen vor und nach HPV-Impfung.

Die Forscher schließen daraus: „ Diese Ergebnisse unterstützen mögliche Sorgen in Bezug auf einen kausalen Zusammenhang zwischen der qHPV-Impfung demyelinisierenden Erkrankungen nicht.“

Die Studie findet sich hier:

Quadrivalent HPV Vaccination and Risk of Multiple Sclerosis and Other Demyelinating Diseases of the Central Nervous System


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Alte Freunde – neue Feinde – Was unsere Kinder (und uns) chronisch krank macht

Auch wenn der hier empfohlene ARTE-Beitrag auf den ersten Blick nichts mit MS zu tun hat, zeigt er auf eindrucksvolle Weise, wie Lebensstil und chronische Krankheiten miteinander verbunden sind. Die Grundgedanken sind die gleichen wie im Life-SMS-Konzept dargestellt. Der Mensch lebt in einer symbiotischen Beziehung mit seiner Umwelt.  Das gehören zum Beispiel auch eine spezifische Darmflora und eine Ernährung, die unserem genetischen Profil entspricht. Die Auswirkungen falsch verstandener  Hygiene,  einer überzuckerten und mit Schadstoffen behafteten Ernährung und von Übergewicht schon im Kindesalter werden eindrucksvoll gezeigt.

Die Auswirkungen mit Blick auf Autismus, ADHS und entzündliche Darmerkrankungen bei unseren Kindern und in der Folge bei den Erwachsenen sind erschreckend.

Und wer glaubt, dass die Nahrungsmittelindustrie vornehmlich mit gesunden Inhaltsstoffen arbeiten würde, verfolge doch einmal das Backexperiment mit Sarah Wiener!


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