Viele MS-Patienten nehmen prophylaktisch regelmäßig Vitamin D ein. Auch unsere Empfehlung lautet einen Vitamin D-Blutspiegel von mindestens 60 ng/ml anzustreben (am besten durch moderate Sonneneinstrahlung und gezielte Supplementierung).
Dr. Bruce Hollis, College of Medicine Medical University of South Carolina, erklärt in einem Vidoebeitrag, warum aus physiologischer Sicht eine regelmäßige Einnahme von Vitamin D wichtig ist, wenn man Effekte erzielen will, die über die Knochengesundheit hinausgehen sollen.
Die Alexandertechnik gehört wie die SOWI-Therapie und auch die Feldenkraistherapie zu den erfolgversprechenden „Mind-Body-Techniken“. Diese Therapien zeichnen sich dadurch aus, dass Betroffene nicht nur einfach nach einem „Kochrezept“ vorgehen können, sondern sich auf die Signale des Körpers und des Geistes einlassen müssen. Ohne diese Offenheit und Achtsamkeit ist jede „Mind-Body-Technik“ zum Scheitern verurteilt. Die Alexandertechnik ist übrigens auch Gegenstand von neueren Forschungsprojekten. Es besteht zum Beispiel eine sehr hohe Evidenz der Wirksamkeit bei chronischen Rückenschmerzen und eine mittlere Evidenz zur Behandlung von Parkinsoneffekten [Woodman 2012], an der auch eingefleischte Schulmediziner nicht vorbei gehen können.
Drei ausgesprochen menschliche Fähigkeiten erfahren beim Erlernen der Alexandertechnik besondere Aufmerksamkeit. Die Entwicklung der Beobachtungsgabe führt zu einer umfassenden Schulung der Sinne, das Aufhören- oder Innehalten-können schult den Willen und das „Ausrichten“- oder Antizipieren-können kultiviert das Denken.
Auch der Umstand, dass eine Verhaltensanpassung direkte Auswirkungen auf das Immunsystem gilt heute als bewiesen – Stichwort: erlernte Immumosuppression [Hadamitzky 2013]. Zudem ist bewiesen, dass ein „Antistress-Response“, der durch meditative Techniken und Methoden ausgelöst wird, einen direkten Einfluss auf die Genexpression hat. Gensequenzen werden darüber aktiviert oder deaktiviert.
Das die Alexandertechnik somit eine Möglichkeit ist, den Selbstheilungs- und Regulationsprozess bei Multipler Sklerose zu fördern, zeigt der Gastbeitrag unserer Netzwerkpartnerin Katrin Kluge, die – selbst an MS erkrankt – über die Alexandertechnik ihren Weg zur Genesung gefunden hat und ihre Erfahrungen heute als ausgebildete Alexander-Therapeutin an Patienten weitergibt.
Sie wollen auf dem Laufenden bleiben? Dann registrieren Sie sich doch gerne als “Follower” dieses Newsfeed! Rechts auf dieser Seite.
Die Veranstaltungen richten sich gleichermaßen an Therapeuten und Betroffene sowie an Angehörige und Interessierte. Die Teilnahme ist kostenlos, aber eine Anmeldung ist jeweils erforderlich!
Wir würden uns sehr freuen, Sie bei einer der beiden Veranstaltungen persönlich begrüßen zu können.
Sie wollen auf dem Laufenden bleiben? Dann registrieren Sie sich doch gerne als “Follower” dieses Newsfeed! Rechts auf dieser Seite.
Projekte, wie Life-SMS, sind essentiell auf Spenden und private Förderung angewiesen, um den Nutzern auch langfristig die Unabhängigkeit garantieren zu können, die den Reiz und den Wert von Plattformen wie www.lsms.info ausmachen.
Eine moderne und für Sie als LeserIn und UnterstützerIn von Life-SMS/lsms einfache und kostenlose Möglichkeit dies zu gewährleisten ist „boost-project“. Ein 2012 gegründetes gemeinnütziges Unternehmen, welches Verträge mit über 500 Online-Shops abgeschlossen hat und damit bei jedem Online-Einkauf, der über die Plattform „boost“ vermittelt wird, Spenden für gemeinnützige Organisationen generiert. In unserem Fall für die DSGIP, als Projektträgerin des Life-SMS-Projektes.
Mehr zu den Menschen und der Idee hinter „boost“ auch im Interview mit Benjamin Vahle, einem der beiden „boost-Gründer“.
Der Clou: Es kostet Sie als Käuferin oder Käufer keinen Cent mehr!
Pro Einkauf über „boost“ werden typischer Weise 5-7% des Umsatzes als Spende generiert. In unserem Fall sind dies – bei noch bescheidenen Kaufzahlen, die bisher über „boost“ gelaufen sind, durchschnittlich 2,70 € pro „boost“. Immerhin! Es kommt aber gar nicht auf die Einzelsumme an, sondern auf die Menge der Teilnehmer und damit der „boosts“. Wenn es funktioniert, ist es „Crowdfunding par excellence“: Viele bewegen mit kleinen Beträgen viel!
Also, falls Sie uns unterstützen wollen, dann registrieren Sie sich bei „boost“, machen mit und empfehlen die DSGIP, Life-SMS und „boost“ weiter. Wie das genau geht, ist hier in unserer „boost“-Grußkarte beschrieben.
Wir wollen mit den „boost“-Mitteln ab 2016 Pilotstudien zu den Zusammenhängen zwischen Lebensstil und Multipler Sklerose sowie „Retreats“ für Betroffene kofinanzieren. Sie können aktiv dazu beitragen, dies möglich zu machen.
Wir danken den 15 UnterstützerInnen, die sich schon registriert haben und uns mit ersten „boosts“ unterstützt haben, ganz herzlich und hoffen bald ein große Gruppe von MitstreiterInnen zu gewinnen!
Es wäre schade, wenn diese Beträge, statt bei gemeinnützigen Projekten, in die Gewinne der großen Online-Anbieter fließen würden. Helfen Sie, dass beide Seiten von Ihrem Kauf profitieren. Es kostet Sie nicht mehr als ein paar Klicks!
Thanks to the translation effort of two volunteers of Life-SMS we are happy to release the factsheet Fatty acids and MS also in an English version.
Fatty Acids are basic components of the human cells and, additionally, have several important roles in the human body (see box on the right). Apart from trans fats, every fatty acid has its particular role. Basically, there are no “good” or “bad” ones. Nevertheless, a big imbalance between the several groups can cause serious health problems. Nowadays, this imbalance is present especially between the saturated and the (poly)unsaturated fatty acids and, regarding the latter, between the so-called Omega-3 and Omega-6 fatty acids. They can’t be synthesized by the human body itself and therefore are called “essential fatty acids”.
„Das Skript „MS für Anfänger“ war einer eingeschworenen Gemeinde von kritisch denkenden und selbstbestimmten von Muliple Sklerose betroffenen Patienten und einer Gruppe von aufgeschlossenen und ganzheitlich arbeitenden Medizinern und Therapeuten schon länger ein Begriff. In der Neuveröffentlichung “Diagnose: unheilbar / Therapie: selbstbestimmt” wird dieser Grundlagenabschnitt in einer überarbeiteten Form nun mit dem zweiten Teil: Selbstheilung für Fortgeschrittene komplettiert.“
Dank weiterer intensiver Projektarbeit und externer Unterstützung haben wir gerade erste Berichte und weitere inhaltliche Ergänzungen und Überarbeitungen freigeschaltet.
An erster Stelle stehen dabei die persönlichen Berichte von „Hoffnungsträgern“. Darunter verbergen sich die Anfänge der Steckbrief-Sammlung, die Sven von Beginn an vorschwebte, aber technisch und organisatorisch nicht so leicht zu realisieren war. Dank Ihrer und Eurer Hilfe (insbesondere dank unserer „Beta-Tester“ ist der SSL-geschützte Bereich jetzt aber in Betrieb und erweist sich hoffentlich als überaus nützlich, jedenfalls für Neubetroffene. Wer das Gefühl hat, sie oder er könne hier ebenfalls beim Hoffnung machen helfen, wende sich bitte per Mail an Berichte@lsms.info.
Sollte es wider Erwarten Probleme bei einzelnen Links geben, bitte die Suchfunktion auf www.lsms.info nutzen. Und jetzt viele neue Erkenntnisse und Gedanken für die Leser!
Sie wollen auf dem Laufenden bleiben? Dann registrieren Sie sich doch gerne als “Follower” dieses Newsfeed! Rechts auf dieser Seite.
Allen, die kritisch querdenken und einen selbstbestimmten Umgang mit der Therapie bei Multipler Sklerose der Leitlinien gesteuerten, aber heute weitestgehend perspektivenlosen Standardbehandlung in Schubladenkategorien vorziehen, sei das in Kürze erscheinende Buch Sven Böttchers empfohlen. Das erste deutschsprachige Buch, dass vergleichbar Prof. George Jelineks „Overcoming Multiple Sclerosis“, ein ganzes Spektrum fundierter Alternativen aufzeigt und vielfältige Hintergrundinformationen mit den sehr persönlichen Erfahrungen Sven Böttchers verknüpft.
Den Skeptikern sei das Zitat des Arztes und Philosophen Karl Jaspers (1958) ans Herz gelegt:
„Es gibt Skeptiker, die wissen zu meinen, dass nichts wahr ist. Sie sind Pessimisten, die am Ende nur Unheil und Zufall sehen und alles was darüber hinaus gedacht wird, für Utopie halten. Es gilt die These: Die Menschen sind nun einmal so, sie waren immer so, sie können nicht anders werden.
Diese entmutigenden Bemerkungen sind unbeweisbar, aber auch unwiderlegbar. Es ist Sache des Entschlusses, nicht Sache der Verstandeserkenntnis, woraufhin man leben wolle.“
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen Optimismus und uns allen Entschlusskraft.
Gehirn, Geist, Schädel: Wie entstehen Depressionen?
Depressionen haben ihren Ursprung nicht allein in der Psyche. Immer deutlicher zeigen Studien: Oft sind Entzündungen im Körper mit im Spiel. Wie stark steuert das Immunsystem unsere Gefühlslage?
Als die Albträume kommen, ist der tragische Unfall schon ein Jahr her. Kaum eine Nacht vergeht ohne Angst, der 25-Jährige ist ständig rastlos und gleichzeitig unendlich erschöpft. Ist das seine Reaktion darauf, dass er hilflos zusehen musste, wie sein Mitbewohner durch einen Elektroschock starb?
Der junge Mann und sein Psychiater halten das für eine plausible Erklärung, wie der Arzt im „Delhi Psychiatry Journal“ berichtet. In den Schichtaufnahmen des Kopfes entdecken Radiologen aber verschleimte Nasennebenhöhlen. Auf Nachfrage berichtet der Mann von Kopfschmerzen und von seiner verstopften Nase. Und ja, möglicherweise seien die Beschwerden sogar gleichzeitig mit der niedergedrückten Stimmung und der Angst aufgetreten.Die Ärzte geben ihrem Patienten abschwellende Nasentropfen, Antibiotika und…
Über die negativen Wirkungen der Überzuckerung unserer industriell hergestellten Lebensmittel haben wir schon ausführlich in unserem Faktenblatt Zucker und MS berichtet. Denjenigen, die immer noch Softdrinks bevorzugen, sei der aktuelle WDR-Beitrag aus Quarks & Caspers empfohlen.
„Wer kann ihm schon widerstehen? Zucker – in Form von Schokolade, Keksen, Kuchen, Eis, Softdrinks und anderen Naschereien. Im Schnitt nehmen wir pro Kopf und Jahr im Schnitt 35 Kilogramm Zucker zu uns. Quarks & Caspers veranschaulicht in eindrucksvollen Bildern, wo unser täglicher Zucker versteckt ist.
Zucker macht dick und Zucker macht Zucker!
Vorsicht Zuckerfalle !
Süße Verbote“
Man sollte sich zumindest bewusst werden, was man so zu sich nimmt. Der Beitrag ist für alle interessant, die an Prävention und Gesundwerdung interessiert sind, auch unabhängig von MS!
Du muss angemeldet sein, um einen Kommentar zu veröffentlichen.