Sommerlektüre: Brain Maker – Ein Neurologe beleuchtet das Zusammenspiel zwischen Mikrobiota und Gehirngesundheit

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Es gibt sie doch noch: Neurologen, die sich von ausgetretenen Pfaden verabschieden und ganzheitlich denken. Insofern ist Dr. David Perlmutters neues Buch: Brain Maker – “The power of gut microbes to heal and protect your brain – for life“ eine wahre Erleuchtung. Die gut recherchierte und streng wissenschaftlich basierte Information über den Zusammenhang zwischen unserer Darmflora und der Gesundheit unseres Gehirns und des Immunsystems ist so kraftvoll und eindrucksvoll präsentiert, dass das Buch Pflichtlektüre, nicht nur für Neurologen, sondern für jeden an Gesundheitsthemen interessierten Menschen ist. MS ist dabei nur eines der neurodegenerativen Krankheitsbilder, das eng mit der Vielfalt und Arbeitsweise von Mikroorganismen in unserem Verdauungsorgan zusammenhängt. Beeindruckend auch die kurativen Effekte, die eine gezielte Einflussnahme auf die Darmflora auch bei MS auslösen kann.

Lesen Sie die vollständige Buchbesprechung im Newsfeed der AMM. 

Zur Vertiefung sei auch unser Faktenblatt Darmflora und MS empfohlen, in welchem Hintergründe und konkrete Hinweise zum Umgang mit dieser Thematik zusammengefasst sind.

Wir wünschen allen Lesern eine schöne und erholsame Sommerpause!

Ihr Life-SMS Team


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Wo sich moderne Medizin und Lebensstilmaßnahmen (in Zukunft) treffen könnten…

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Die heutige Leitlinien-orientierte Behandlung der MS verspricht allenfalls eine Reduktion der Krankheitsprogression, aber keinesfalls eine Heilung. Anders sähe es aus, wenn es gelingen würde, regenerative Behandlungsansätze – Wiederaufbau der geschädigten Zellen und Myelinscheiden – auf der einen Seite mit Lebensstilmaßnahmen zur Beseitigung der Krankheitsursache auf der anderen Seite zu kombinieren. Bisher noch nicht Realität, aber es gibt in der wissenschaftlichen Forschung zumindest erste Ansätze regenerative Verfahren auch bei MS-Patienten erfolgreich einzusetzen.

Eine Ansatz ist die nicht-myeloablative Transplantation hämatopoetischer Stammzellen oder einfacher ausgedrückt, die das blutbildende System nicht zerstörende Transplantation von Stammzellen, aus denen sich durch Zellteilung und zunehmende Differenzierung die Blutzellen entwickeln.

Eine im Januar veröffentlichte amerikanische Studie unter Leitung der Northwestern University Feinberg School of Medicine, Chicago, Illinois, konnte zeigen, dass dieser Ansatz zu einer signifikanten Verbesserung des EDSS-Grades führen kann. Die nicht-placebokontrollierte Studie umfasste Patienten mit schubförmiger (123) und sekundär progredienter (28) MS und am Ende lagen über eine Nachverfolgungsdauer von im Mittel 2,5 Jahren Daten für immerhin 145 Patienten vor. Der  EDSS verbesserte sich nach 2 Jahren deutlich von einem Median 4,0 vor der Transplantation auf 3,0 (Interquartilbereich [IQB], 1,5 bis 4,0; n = 82)  und auf 2,5 (IQB, 1,9-4,5; n = 36) nach 4 Jahren (p <.001).

Durchaus zuversichtlich stimmende Ergebnisse und zum ersten Mal eine nachgewiesene partielle Reversion des Krankheitsverlaufs nach einer modernen medizinischen Behandlung. Es darf aber nicht verschwiegen werden, dass die Patienten parallel vorab massiv mit das Immunsystem schädigenden Substanzen, wie  Cyclophosphamid und Alemtuzumab (22 Patienten) oder Cyclophosphamid und Thymoglobulin (129 Patienten), behandelt wurden. Dies kann sicher nicht Ziel einer auf Regeneration von Zellen ausgelegten Behandlung sein. Trotzdem sollte dieses oder vergleichbare Verfahren weiter beforscht, optimiert und beobachtet werden. Chancen sind vorhanden!

Die vollständige Studie und ein Audio-Interview mit dem Autor sind hier zu finden:

http://jama.jamanetwork.com/article.aspx?articleid=2091305


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Faktenblatt Darmflora und MS – eine wichtige Säule der Stabilisierung

Wir haben schon verschiedentlich über die Wichtigkeit einer gesunden Darmflora bei einer Vielzahl von Erkrankungen und gerade bei MS berichtet.

Inzwischen haben wir es geschafft die uns bekannten Fakten und daraus abzuleitenden Empfehlungen im Faktenblatt: Darmflora und MS zusammenzufassen. Das hinter Life-SMS stehende Expertennetzwerk war dabei eine wertvolle und entscheidende Hilfe.

Mit einer Gesamtoberfläche von ca. 400-600 m² bildet die DarmschleimDarm-Hirn-Achsehaut die größte Grenzfläche zwischen Organismus und Außenwelt. Nirgendwo sonst im Körper findet ein intensiverer Kontakt mit Fremdstoffen statt als im Darm. Das „dunkle, warme Gebräu“ aus Nahrungsbrei und Schleim enthält neben gesunden Nährstoffen auch gefährliche Keime. Die Darmschleimhaut steht demzufolge in ständigem Kontakt mit potenziellen Schadstoffen. Daraus folgt eine lebenswichtige Doppelfunktion des Darms: Er muss für Nährstoffe durchlässig sein, aber gleichzeitig das Eindringen von Bakterien, Pollen, Nahrungsmittel-Allergenen, Pilzen, Viren und anderen Fremdstoffen verhindern. Gleichzeitig findet man im Darm alle Botenstoffe des Immunsystems, die auch im Gehirn vorkommen.

Hier wird deutlich, wie wichtig eine intakte Darmschleimhaut für die Gesundheit des gesamten Körpers und insbesondere bei Störungen des Immunsystems ist.

Lesen Sie mehr dazu im Faktenblatt Darmflora und MS auf lsms.info!

Wir arbeiten hierbei mit dem „Pay as you like Prinzip„. Das heißt: Das Faktenblatt ist prinzipiell kostenlos, aber wir freuen uns sehr über Ihre freiwillige Spende. Einfach vor dem Download den gewünschten Spendenbetrag im Formular eintragen und über die gewünschte Zahlungsart spenden. Egal wie viel Sie spenden, das Faktenblatt steht Ihnen unabhängig davon zur Verfügung.


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Prof. Andreas Michalsen Prävention und Medizin – Welche Wirkungen der Lebensstil hat!

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Ein Vortrag im Rahmen des Symposiums „Weniger ist mehr“ –
Neue Wege für den Patienten in die Gesundheitsversorgung am 22.05.2015

Das  Symposium fand in der Berliner Repräsentanz der Bosch-Stiftung – mit freundlicher Unterstützung der Carl und Veronica Carstens Stiftung – statt. Gastgeber war Prof. Robert Jütte, Leiter des Institut der Geschichte der Medizin (IGM) der Robert-Bosch-Stiftung in Stuttgart. Er organisierte zusammen mit Prof. Harald Walach von der Europa-Universität Viadrina, Prof. Andreas Michalsen von der Charité und Prof. Stephan Breidenbach von der Viadrina die Veranstaltung.

Prof. Michalsen, der Leiter der Abteilung Naturheilkunde am Immanuelkrankenhaus in Berlin-Wannsee und Professor an der Charité, widmete sich ausführlich den Fragen der Lebensstil-Medizin und –Modifikation. Er zeigt, dass ein Großteil der pharmakologischen Maßnahmen heute nicht Heilung sondern Krankheitsverlängerung bedeuten. Das Prävention und Lebensstilmodifikationen Krankheiten, wie zum Beispiel Alzheimer Demenz oder Herz-Kreislauf-Krankheiten, auf ein Minimum reduzieren könnten, wird teilweise bewusst verschwiegen. Ergometer wirkungsvoller als Stents, Schmerzbekämpfung durch Meditation, Yoga in der Nachbehandlung von Brustkrebs; alles wissenschaftlich erwiesen, aber wer will es hören? Die Macht des Marktes ist zu groß.

Lassen Sie Prof. Michalsen die Fakten darlegen:


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Myoreflextherapie im Rahmen des Seminars: MS – Wege aus neurodegenerativen Erkrankungen am 4.7. in Konstanz

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Wie schon berichtet, findet am 4.7. das o.g. Seminar von 16:00 – 19:30 Uhr im Konstanzer Bürgersaal statt. Das Seminar steht unter wissenschaftlicher Leitung der Akademie für menschliche Medizin und ist offen für  Ärzte, Apotheker, Heilpraktiker und Ernährungsexperten sowie interessierte  Betroffene, Patienten & Angehörige. Vielleicht gerade auch für unsere Leser aus der Schweiz und Österreich ein recht günstiger  Veranstaltungsort.

Neben einer Übersicht zu wissenschaftlichen Grundlagen und Erkenntnissen zur Prävention und Behandlung nicht nur von neurodegenerativen Erkrankungen (Prof. J. Spitz) sowie der Darstellung der Life-SMS-Methodik (A. Jordan) bildet die Myoreflextherapie (Dr. Mosetter) einen weiteren Schwerpunkt.

Die Myoreflextherapie wurde seit etwa 1990 von Dr.med. Kurt Mosetter  aus einer Vielzahl unterschiedlicher Erkenntnisse und Wissenschaften entwickelt. Als integrative und ganzheitlich orientierte Therapieform beinhaltet sie Erfahrungen und Einsichten alter Kulturen ebenso wie Ergebnisse der modernen Physik und der aktuellen Hochschulmedizin.
Hier auch ein kurzes Video zu den Grundlagen:

Das Zentrum für Interdisziplinäre Therapien in Konstanz ist therapeutischer Partner von Life-SMS.

Die Teilnahme am Seminar ist kostenfrei.

Programm und Anmeldedetails können Sie hier  herunterladen!

Oder Sie melden sich direkt an bei:

San Omega GmbH, Am Zirkus 3, 10117 Berlin
eMail: post@sanomega.net
Telefon: 030 555 788 990, Fax: 030 555 788 999

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und einen interessanten Austausch in Konstanz.


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Das Netzwerk wächst – die Trierer Informationsstelle Multiple Sklerose (TIMS)

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Ein wichtiges Element des Life-SMS-Projektes ist Verknüpfung mit Therapeuten, Patienteninitiativen und Beratungsinstitutionen vor Ort, um Betroffenen die Möglichkeit zur direkten Kontaktaufnahme und zur Hilfestellung zu geben. Diese Partner fügen sich mit Ihrem Kompetenzspektrum gut in das ganzheitliche Konzept von Life-SMS ein. Sie arbeiten vollständig eigenständig und unabhängig, unterstützen aber das Projekt mit inhaltlichen Beiträgen und Erfahrungen aus der täglichen Praxis.
TIMS LogoWir freuen uns über die Trierer Informationsstelle Multiple Sklerose (TIMS) als neuen therapeutischen Partner bei Life-SMS.

TIMS basiert auf einer Initiative von Multiple-Sklerose-Betroffenen, sie verfolgt den Empowerment-Ansatz, also die Förderung der Fähigkeit für selbstbestimmtes Handeln und möchte mit psychologischer Beratung sowie Workshops und Vorträgen vor Ort dazu beitragen, mit Vorurteilen aufzuräumen und Betroffenen und deren Angehörigen Mut zu machen, das eigene Leben wieder selbst zu gestalten. Dabei sind alle Leistungen (persönliche und telefonische Beratung, sowie alle Workshops, Seminare und Vorträge) für alle MS-Betroffenen und ihre Angehörigen kostenfrei, auch der aktuelle Wohnort bzw. das „Herkunftsbundesland“ spielt dabei keine Rolle.

Das aktuelle Programm zu den Workshops, Seminaren und Vorträgen findet sich unter www.tims-trier.de.


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Darm-Mirkrobiota und Immunabwehr des Gehirns

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Ein interessanter Newsfeed-Beitrag von Dr. Elke Jaspers aus unserem Expertennetzwerk, mit freundlicher Genehmigung der mikroLogos GmbH (3.6.2015).


Vor zwei Tagen gab es faszinierende Neuigkeiten in der renommierten naturwissenschaftlichen Zeitschrift „Nature Neuroscience“.

Für alle, die sich schon länger mit der großen Bedeutung der Darmmikrobiota beschäftigen, wird es keine große Überraschung sein – aber eine Freude zu sehen, dass die Wissenschaft die große Bedeutung der Darmmikrobiota für die menschliche Gesundheit mehr und mehr aufklärt.

Kurz gesagt, lauten die Ergebnisse wie folgt:

Die Darmmikrobiota sorgt dafür, dass die Immunabwehr des Gehirns richtig funktioniert und damit Entzündungsgeschehen korrekt im Gehirn „bearbeitet“ werden.Die Darmbakterien sind dafür verantwortlich, dass die Fresszellen des Gehirns (=Mikrogliazellen/Gehirn-Makrophagen) korrekt reifen und arbeiten. Übrigens: Je diverser die Darmmikrobiota zusammengesetzt ist, desto positiver ist ihre Wirkung auf die Mikrogliazellen. Denn möglicherweise können aufgrund der hohen bakteriellen Diversität Nahrungsbestandteile wie insbesondere Ballaststoffe durch das Zusammenwirken verschiedener Stoffwechselfähigkeiten der verschiedenen Bakterienarten gut zu kurzkettigen Fettsäuren abgebaut werden. Diese kurzkettigen Fettsäuren helfen dann nachgewiesenermaßen den Mikrogliazellen, Entzündungsreaktionen korrekt und schnell zu bekämpfen.

Diese Ergebnisse geben nicht nur Hinweise auf die Entstehung neurodegenerativer Erkrankungen wie u. a. Alzheimer, Multiple Sklerose und Parkinson, sondern auch auf die Wichtigkeit der Ernährung. Denn sie ist die Basis für die Darmmikrobiota, kurzkettige Fettsäuren herstellen zu können und bestimmte Bakterienarten zu fördern, die über diese Fähigkeiten verfügen.
Diese kurzkettigen Fettsäuren nicht nur für das Gehirn wichtig, sondern auch für eine intakte Darmschleimhaut, denn die Darmepitelzellen ernähren sich nicht direkt von dem was wir essen, sondern von dem, was unsere Darmbakterien daraus machen. Unter anderem eben – hoffentlich – kurzkettige Fettsäuren, z. B. aus Ballaststoffen wie resistenter Stärke. Diese entsteht aus der „normalen“ Stärke z. B. bei der Abkühlung von gekochten Kartoffeln. Die Stärke ist dann für unsere menschlichen Enzyme nicht mehr angreifbar und bleibt als “Futter“ selektiv für die guten Darmbakterien liegen.

Die geschilderten Ergebnisse sind das Resultat der Arbeit mit keimfreien Mäusen, die ergo keine Darmmikrobiota besitzen. Deren Mikrogliazellen waren kaum in der Lage, auf Entzündungsreaktionen im Gehirn zu reagieren. Wird die Darmmikrobiota wieder durch Kontakt mit normal besiedelten Mäusen regeneriert, „erholen“ sich die Mikrogliazellen. Der Effekt ist also – glücklicherweise – reversibel.

Besonders beeindruckend ist dabei das Ergebnis einer vierwöchigen Antibiotikabehandlung der Mäuse. Die damit einhergehende Schädigung der guten Darmmikrobiota führte direkt zu einer Schädigung der Immunabwehr im Gehirn.

Ob diese an Mäusen erzielten Ergebnisse übertragbar sind, bleibt abzuwarten. Allerdings bestehen dafür gute Chancen, da nach Aussage des Forscher Prof. M. Prinz die Ergebnisse gut zu denen anderer Forschungsgruppen sowie zu früheren klinischen Studien passen.

Eines dürfte allerdings jetzt schon sicher sein: Eine gute Darmmikrobiota ist nie von Nachteil.

Video mit Forscher Prof. Marco Prinz (kurze Zusammenfassung des Sachverhaltes):

Quellen:
D. Erny et al.. 2015. Host microbiota constantly control maturation and function of microglia in the CNS. Nature Neuroscience, online am 2. Juni 2015 veröffentlicht
IDW-Online (https://idw-online.de/de/news631993)

Wichtiger Hinweis zur Vitamin D-Einnahme: kontinuierlich ist besser als stoßweise!

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Viele MS-Patienten nehmen prophylaktisch regelmäßig Vitamin D ein. Auch unsere Empfehlung lautet einen Vitamin D-Blutspiegel von mindestens 60 ng/ml anzustreben (am besten durch moderate Sonneneinstrahlung und gezielte Supplementierung).

Dr. Bruce Hollis, College of Medicine Medical University of South Carolina, erklärt in einem Vidoebeitrag, warum aus physiologischer Sicht eine regelmäßige Einnahme von Vitamin D wichtig ist, wenn man Effekte erzielen will, die über die Knochengesundheit hinausgehen sollen.

Lesen Sie den vollständigen Beitrag hier:

Achtung: Tägliche Vitamin D-Einnahme schlägt wöchentliche oder monatliche Gabe!


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Alexander-Technik – eine vielversprechende „Mind-Body-Methode“

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Die Alexandertechnik gehört wie die SOWI-Therapie und auch die Feldenkraistherapie zu den erfolgversprechenden „Mind-Body-Techniken“. Diese Therapien zeichnen sich dadurch aus, dass Betroffene nicht nur einfach nach einem „Kochrezept“ vorgehen können, sondern sich auf die Signale des Körpers und des Geistes einlassen müssen. Ohne diese Offenheit und Achtsamkeit ist jede „Mind-Body-Technik“ zum Scheitern verurteilt. Die Alexandertechnik ist übrigens auch Gegenstand von neueren Forschungsprojekten. Es besteht zum Beispiel eine sehr hohe Evidenz der Wirksamkeit bei chronischen Rückenschmerzen und eine mittlere Evidenz zur Behandlung von Parkinsoneffekten [Woodman 2012], an der auch eingefleischte Schulmediziner nicht vorbei gehen können.


Drei ausgesprochen menschliche Fähigkeiten erfahren beim Erlernen der Alexandertechnik besondere Aufmerksamkeit. Die Entwicklung der Beobachtungsgabe führt zu einer umfassenden Schulung der Sinne, das Aufhören- oder Innehalten-können schult den Willen und das „Ausrichten“- oder Antizipieren-können kultiviert das Denken.

 

Auch der Umstand, dass eine Verhaltensanpassung direkte Auswirkungen auf das Immunsystem gilt heute als bewiesen – Stichwort: erlernte Immumosuppression [Hadamitzky 2013]. Zudem ist bewiesen, dass ein „Antistress-Response“, der durch meditative Techniken und Methoden ausgelöst wird, einen direkten Einfluss auf die Genexpression hat. Gensequenzen werden darüber aktiviert oder deaktiviert.

Das die Alexandertechnik somit eine Möglichkeit ist, den Selbstheilungs- und Regulationsprozess bei Multipler Sklerose zu fördern, zeigt der Gastbeitrag unserer Netzwerkpartnerin Katrin Kluge, die – selbst an MS erkrankt – über die Alexandertechnik ihren Weg zur Genesung gefunden hat und ihre Erfahrungen heute als ausgebildete Alexander-Therapeutin an Patienten weitergibt.


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MS – Wege aus neurodegenerativen Erkrankungen – Veranstaltung am 4.7. in Konstanz

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Wir freuen uns, Sie ganz herzlich zur zweiten diesjährigen Veranstaltung in der Reihe „MS und Lebensstil“ unter dem Titel

‚Multiple-Sklerose – Wege aus neurodegenerativen Erkrankungen‘
am 4. Juli 2015 von 16:00 – 19:30 Uhr in Konstanz am Bodensee

einladen zu können.

Organisatorische Details und das Programm als Download finden Sie hier!

Das Vortragsspektrum umfasst:

  • den Einsatz der Myroreflextherapie in Kombination mit Ernährungsaspekten bei MS (Dr. med. K. Mosetter),
  • die Zusammenhänge zwischen Lebensstil und MS (Prof. Dr. med. J. Spitz) und
  • einen Überblick zur Life-SMS-Methodik und zu Möglichkeiten der persönlichen Umsetzung (Dipl. Phys. A. Jordan).

Dr. Mosetter ist Projektpartner des Life-SMS-Projekts. Wir freuen uns ganz besonders über seinen Beitrag! Mehr zur Myoreflextherapie auch unter: http://www.myoreflextherapie.de/


An gleicher Stelle erinnern wir an die Veranstaltung:

‚Naturheilverfahren bei Multipler Sklerose‘
am 6. Juni 2015 in Berlin,

mit unserem Netzwerkpartner, Dr. med. Schmiedel, Habichtswaldklinik.

Auch hier ist eine Anmeldung jetzt noch möglich!

Die Veranstaltungen richten sich gleichermaßen an Therapeuten und Betroffene sowie an Angehörige und Interessierte. Die Teilnahme ist kostenlos, aber eine Anmeldung ist jeweils erforderlich!

Wir würden uns sehr freuen, Sie bei einer der beiden Veranstaltungen persönlich begrüßen zu können.


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