Frohe Weihnachten und weiter so als unbequemer Patient…

Zugegeben, ein leicht merkwürdiger und etwas provokanter Titel für den Weihnachtsbeitrag, aber er drückt einen Teil des Selbstverständnisses des Life-SMS-Projektes aus.

Dahinter steckt das Konzept des “Empowerment”. Leider gibt für diesen Begriff nur unzureichende deutsche Übersetzungen: Ertüchtigung, Rückenstärkung,…; alles nicht wirklich toll, sodass ich diesmal beim Anglizismus bleibe.

Empowerment

Gemeint ist: Den MS-Patienten in die Lage zu versetzen, die Kontrolle über die Erkrankung zu erlangen und im Endeffekt den Weg zur Gesundung bewusst zu betreten. Empowerment wird in der medizinischen Literatur auch als “Selbstwirksamkeit (self-efficacy)” oder Patientenaktivierung bezeichnet.

Im Endeffekt ist “Empowerment” sowohl ein Prozess als auch ein Ergebnis. Der Prozess steigert die Fähigkeit des kritischen Denkens und das Ergebnis ist ein erhöhtes Bewusstsein für die Selbstwirksamkeit der eigenen Schritte.

Das ist klar zu unterscheiden von der unreflektierten Übernahme von “Leitlinien” und der wagen Hoffnung, dass andere (Big Pharma, der Halbgott in Weiß, der bekannte Guru) die Sache schon richten werden.

Insofern wollen wir Ihnen helfen, wieder “Kapitän des eigenen Schiffes” zu werden! Und Kapitäne werden in aller Regel recht unbequem, wenn jemand versucht sie vom Kurs abzubringen und es dafür keine nachvollziehbare Begründung gibt.

Die vor wenigen Tagen veröffentlichte Mindmap der Life-SMS-Methodik ist nur ein Element des Life-SMS-Projektes, welches Sie auf diesem Kurs des Empowerment unterstützen soll. Schauen Sie doch gelegentlich auch einmal in die Berichte unserer Hoffnungsträger auf lsms.info. Vielleicht erkennen Sie auch hierin das ein oder andere wieder, was Sie auf Ihrem persönlichen Gesundungsweg bestärkt. Hier werden die Realität und die positiven Ergebnisse des Empowerment, fernab von Hochglanzprospekten mit fröhlich umherspringenden MS-Patienten, beschrieben.

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Abschließend möchten wir uns ganz herzlich bei den Teilnehmern an der diesjährigen “#GivingTuesday-Aktion” bedanken.  Ihre Spenden haben dafür gesorgt, dass wir nicht nur die Life-SMS-Mindmap freischalten konnten, sondern unseren Spendenzielen für die laufende Periode ein gehöriges Stück näher gekommen sind. Das gilt natürlich für alle Spender und „booster“, die uns im Laufe des Jahres unterstützt haben. Die Aktion läuft übrigens noch bis  zum 24.12.2016 (siehe rechts in der Seitenleiste).

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen schöne Weihnachten, schöpfen Sie Kraft und kommen Sie gut und selbstbewusst in ein gesundes Jahr 2017!

Ihr
Life-SMS Team


Und wenn Sie helfen wollen, dass unser Projekt weiterlebt, unterstützen Sie uns über drei einfache Wege!

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Die Life-SMS-Mindmap ist freigeschaltet

Es hat etwas gedauert, aber Dank der tatkräftigen Unterstützung unserer Freunde und Förderer (sowohl finanziell als inhaltlich), konnten wir nunmehr die Life-SMS-Mindmap für den allgemeinen Zugriff freischalten.

Die Zusammenhänge zwischen Lebensstil und MS sind komplex und vielfältig, es gibt weder die monokausale Ursache noch das Wundermittel, dass heute eingeworfen morgen alle Probleme der Erkrankung vergessen macht. Insofern bleibt uns als Betroffenen nichts anderes übrig, als eigenes Verständnis der Zusammenhänge zu entwickeln, das sich an der eigenen spezifischen Lebens- und Gesundheitssituation orientiert.

Die Life-SMS-Mindmap

Die Life-SMS-Mindmap soll Ihnen – wie eine Landkarte – dabei helfen, den Überblick zu behalten. Ausgehend von einer ersten Ebene entscheidender Punkte mit Bezug zur lebensstil-orientierten Bewältigung der MS:2016-12-17-11_36_10-life-sms-methodik-mind-map

kann jede Betroffene und jeder Betroffener die Life-SMS-Mindmap dazu nutzen, tiefer in die Thematik einzutauchen und auf zusätzliche Informationen zurückgreifen, die mit den einzelnen “Knoten” der Mindmap verlinkt sind. Diese Verlinkungen verweisen dann auf ausführlichere Texte und Informationen auf lsms.info, life-sms.org und geprüften externen Quellen.

Im Endeffekt soll sich daraus für Sie ein persönliches Bild in Bezug auf Informationsdefizite und vielleicht bisher nicht bedachte Einflussfaktoren entwickeln, das Ihnen hoffentlich hilft wichtige Schritte auf dem persönlichen Gesundungsweg zu gehen.

Folgende Punkte sind aber unbedingt zu beachten:

  1. Die Life-SMS-Mindmap dient zur Verdeutlichung der Zusammenhänge zwischen Lebensstil und MS und erhebt keinen Anspruch auf Richtigkeit oder Vollständigkeit. Sie ersetzt nicht die persönliche Auseinandersetzung mit der Thematik, die kritische Bewertung der Informationen und in keiner Weise die Beratung durch den behandelnden Arzt.
  2. Die Life-SMS-Mindmap entwickelt sich dynamisch weiter. Wir versuchen die Darstellung gemäß dem Stand der wissenschaftlichen Erkenntnis regelmäßig zu aktualisieren. Punkte, die heute als gesichert erscheinen, können morgen anders bewertet werden. Sie finden daher jeweils auch eine Angabe zur aktuellen Version (Datum letztes Update) im zentralen Knoten und Hinweise zu neuen Querverbindungen auf der Einführungsseite.

Wie arbeitet man mit der Life-SMS Mindmap?

Ein kurze Anleitung und die Erklärung der Zeichen (icons) ist unter Nutzungshinweise zu finden.

Aber jetzt genug der Vorrede, schauen Sie einfach rein…

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen neue Erkenntnisse und hilfreiche Informationen auf Ihrem Genesungsweg. Danke nochmals für die kontinuierliche  Unterstützung unseres Projektes. Bleiben Sie gesund  und uns treu!

Ihr

Life-SMS Team


Bitte vergessen Sie nicht unsere Weihnachtsaktion zum #Giving Tuesday 2016.

givingtuesday_germany-2016_mit-datumWir schenken den ersten 200 Spendern, die bis zum 24.12.2016 einen beliebigen Geldbetrag für Life-SMS via betterplace spenden das Buch:

41iwjxqzcml-_sx353_bo1204203200_Vitamin D – Das Sonnenhormon für unsere Gesundheit und der Schlüssel zur Prävention

von Prof. Spitz, Erscheinungsjahr 2009.

Und so geht’s………..

Noch sind 144 Bücher verfügbar!


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Neues von George Jelinek: OMS – Das evidenzbasierte Erholungsprogramm in 7 Schritten

Übersetzungen sind immer etwas ungenau, daher hier noch einmal der Originaltitel der diesjährigen Neuerscheinung aus der Feder unseres australischen Vorbilds:

Overcoming Multiple Sclerosis -The evidence based 7 step recovery program, Prof. George Jelinek, 2016

Wie der aufmerksame “Follower” des Life-SMS-Projektes sicher weiß, war George Jelinek in 2011 der Impulsgeber für unser Projekt. Grund genug, die Neuerscheinung seines Konzepts zur “Überwindung der Multiplen Sklerose” zu besprechen und die wesentlichen Punkte kurz zusammenzufassen.

Das diesjährige Update beschreibt in 7 klaren Schritten die Grundlagen der Stabilisierung und möglichen Gesundung bei MS. Diese Schritte entsprechen im Großen und Ganzen auch unseren Empfehlungen:

  1. Esse vernünftig

  2. Sorge für genügend Sonne und Vitamin D

  3. Trainiere regelmäßig

  4. Meditiere und nutze die Geist-Körper-Verbindung

  5. Nimm Medikamente, sofern erforderlich

  6. Schütze Familienmitglieder vor MS

  7. Ändere Dein Leben, für’s ganze Leben!

Unterschiede gibt es vor allem bei den Ernährungsempfehlungen und es überrascht, dass die Darm-Hirn-Achse und die Mikrobiota (Darmflora) sowie das Thema Zucker sehr wenig Raum bei George Jelinek einnehmen.

Die Unterschiede und Gemeinsamkeiten in einer groben Übersicht:

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Unabhängig davon, welches Konzept Ihren persönlichen Vorlieben oder Erkenntnissen eher entspricht, beide Konzepte basieren auf 2016-12-03-16_27_39-overcoming-multiple-sclerosis_-thumbnailwissenschaftlichen Studien und die Ergebnisse von George Jelineks HOLISM-Studie zeigen, dass Lebensstiländerungen den heute verfügbaren Standardmedikationen in Punkto Lebensqualität und Langzeitperspektive deutlich überlegen sind.

Ein Grund mehr, das Buch zu lesen!

Direkt zum  Buch geht es zum Beispiel in der Rubrik Multiple Sklerose bei den Buchempfehlungen der AMM….

Ihr

Life-SMS Team


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#Giving Tuesday 2016: Sie spenden, wir schenken…

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

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vielleicht erinnern sie sich noch an den #Giving Tuesday letztes Jahr? Nun, kommende Woche steht der #Giving Tuesday 2016 an. Der GivingTuesday ist eine offene Bewegung, die an einem Tag weltweit Menschen für soziales Engagement mobilisiert. Helfen, Schenken, Spenden, Teilen – jedes Engagement zählt. Nach einer erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr feiern wir in Deutschland auch dieses Jahr wieder den Tag des Gebens, und zwar am Dienstag, den 29. November 2016.

Auch die gemeinnützige Deutsche Stiftung für Gesundheitsinformation und Prävention (DSGIP) und das Life-SMS Projekt sind wieder dabei und wir haben uns eine besondere Aktion  ausgedacht. Wir schenken den ersten 200 Spendern, die zwischen dem 29.11.2016 und dem 24.12.2016 einen Geldbetrag für Life-SMS via betterplace spenden das Buch:


41iwjxqzcml-_sx353_bo1204203200_Vitamin D – Das Sonnenhormon für unsere Gesundheit und der Schlüssel zur Prävention

von Prof. Spitz, Erscheinungsjahr 2009.


Hauptziel der Aktion ist, möglichst schnell 50% der Spendenziele für die Spendenperiode 2016/2017 zu erreichen und damit die Mind-Map der Life-SMS Methodik für alle Interessierten und Betroffene freischalten zu können.

Und so geht’s:

  1. Zwischen dem 29.11. und dem 24.12.2016 einen beliebigen Geldbetrag zugunsten des Life-SMS-Projektes über diesen Link spenden: https://www.betterplace.org/de/projects/16807

    Bitte beachten Sie: Das Buch kostet im Handel 19,50 €. Die DSGIP hat im Sinne ihrer Aufgaben 200 Exemplare für Präventions- und Informationsaufgaben bereitgestellt. Es wäre schön, wenn Sie in Ihrem Spendenbetrag den Wert des Buches berücksichtigen würden.
  2. Sie erhalten eine Dankesmail mit Infos zum Versand des Buches und bekommen, sobald uns Ihre Adresse vorliegt, das Buch zugesandt.

 

Und dann lernen Sie mehr über die vielfältigen positiven gesundheitlichen Wirkungen des Vitamin D! Das Buch ist an ein breites Publikum gerichtet und beschäftigt sich nur am Rande mit MS, insofern auch ein schönes Weihnachtsgeschenk für Sie, Ihre Freunde und die Familie.

In diesem Sinne: bleiben Sie gesund und uns treu!

Wir bedanken uns vorab für Ihre Unterstützung

Ihr

Life-SMS Team


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Leaky gut – wenn der Darm „löchrig“ ist

Auf das Thema Darmflora und den Zusammenhang mit Autoimmunerkrankungen und MS sind wir ja schon des öfteren eingegangen. Umso mehr freut es uns, dass unser wissenschaftlicher und therapeutischer Partner Dr. Volker Schmiedel einen lesenswerten Artikel über das „Leaky gut“-Syndrom geschrieben hat, den wir hier „rebloggen“ dürfen. Der Artikel ist natürlich nicht nur für MS-Patienten lesenswert.


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Immer häufiger wird in komplementärmedizinischen Praxen die Diagnose „leaky gut“ gestellt. Das heißt übersetzt „leckender Darm“, manchmal wird es auch mit löchrigem Darm übersetzt. Das klingt schon ziemlich bedrohlich. Wer möchte schon gern ein „Loch im Darm haben“? Wenn tatsächlich ein Loch im Darm ist, weil er z.B. durch eine Verletzung perforiert wird, dann tritt Darminhalt in den Bauch und wir haben eine Peritonitis, eine lebensgefährliche Bauchfellentzündung. Nun, so schlimm ist es beim leaky gut zum Glück nicht. Es stellt vielmehr eine Störung der Integrität der Darmschleimhaut dar, durch die größere Nahrungsmittelbestandteile als sonst üblich die Grenze zwischen Darm und Körperinneren durchdringen können.

Wenn es im Stuhl Hinweise auf eine Undichtigkeit der Darmschleimhautbarriere gibt, so ist dies häufig an einem hohen Alpha-1-Antitrypsin im Stuhl erkennbar. Im Zweifel sollte also eine ausführliche Stuhluntersuchung in die Wege geleitet werden, die diesen Parameter beinhaltet. Achtung: Alpha-1-Antitrypsin stellt keine Routineuntersuchung beim Hausarzt dar. Sie sollte aber neben Darmflora, Verdauungsrückständen, Pankreas-Elastase, Gallensäuren und ggf. weiteren Werten Bestandteil einer ganzheitlichen Stuhluntersuchung sein, die etwa bei unerklärlichen Blähungen oder immer wiederkehrenden Durchfällen in die Wege geleitet werden sollte. Beim Hausarzt wird dies eher weniger vorgeschlagen, da diese Untersuchung mit mehr als 200 € nicht eben preiswert ist und der Hausarzt in seiner Aus- und Weiterbildung in der Regel auch nichts davon erfahren hat. Leider führen Gastroenterologen diese Untersuchungen auch kaum durch.

Durch die Belastung des Körpers mit Fremdeiweißen können sich dann leichter Nahrungsmittelallergien entwickeln, die wiederum zu einer gestörten Fettverdauung und damit zu Blähungen führen. Der Darm hat es schon schwer. Er soll nämlich sehr widersprüchliche Aufgaben erfüllen. Einerseits soll er unterschiedlichste Nährstoffe wie Kohlenhydrate, Eiweiße, Fette, Mineralstoffe und Vitamine möglichst gut aufnehmen. Andererseits soll er uns aber auch vor schädlichen Substanzen, Bakterien, Viren, Pilzen und zu großen Nahrungsmolekülen schützen. Werden letztere bei einer „undichten Schleimhaut“ vermehrt aufgenommen und zu Immunreaktionen im Körper führen, so könnte dies Allergien triggern. Das vermehrte Auftreten von Nahrungsmittelallergien wird auch auf das leaky gut zurückgeführt. Als Ursachen für einen leaky gut werden heute die Zufuhr von Zucker, Weißmehlprodukten, Milchprodukten, Candida-Pilze, Parasiten, Stress und Darmentzündungen diskutiert. Auch Medikamente wie Antibiotika, NSAR (Rheumamittel wie Diclofenac und Ibuprofen), Steroide (Kortisonpräparate) und Chemotherapie bei Krebs sollen einen leaky gut verursachen. Besonders fatal ist, dass Nahrungsmittelallergien die Darmschleimhaut durchlässiger machen können, dadurch aber wieder neue Nahrungsmittelallergien gefördert werden – ein blöder Teufelskreis.

Wurde nun im Rahmen einer ausführlichen Stuhldiagnostik der Hinweis auf ein leaky gut gefunden, so sollten Sie eine Therapie in Angriff nehmen, denn bei einer undichten Schleimhaut können größere Eiweißmoleküle die Barriere durchdringen, die dann die Entstehung von Allergien begünstigen können. Daher sollten Sie sich mit einem nachgewiesenen Leaky-Gut-Syndrom unbedingt behandeln lassen. Hierzu kann eine – manchmal nur vorübergehende – Gabe von naturheilkundlichen Präparaten wie:

  • „guten Darmbakterien“, z.B. ein gutes Probiotikum
  • Zink (10-30 mg) zur Abheilung und Regeneration der Darmschleimhaut
  • Glutamin 3×1 g

täglich sinnvoll sein. Wenn die Beschwerden subjektiv weniger werden, sind Sie auf dem richtigen Weg. Wenn Sie es genau wissen wollen, wird in einer Stuhluntersuchung noch einmal das Alpha-1-Antitrypsin gemessen.

Viel Erfolg und gutes Gelingen!

Dr. Volker Schmiedel

P.S.: Der Beitrag enthält Auszüge aus meinem Buch „Alarm im Darm – Mythos Reizdarm, was Ihrer Verdauung wirklich hilft“, welches vor wenigen Tagen in 3. völlig neu überarbeiteter Auflage erschienen ist.


Das Buch finden Sie z.B. in den Buchempfehlungen der Akademie für menschliche Medizin.


Mehr zum Thema Darmflora und MS in unserem gleichnamigen Faktenblatt!


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Für Sie gelesen und gehört: MBSR – Die Kunst, das ganze Leben zu umarmen.

„Mindfulness Based Stress Reduction (MBSR)“ oder Achtsamkeitstechnik beschäftigte  uns  ja schon in den vorangegangen Beiträgen. Umso mehr freut es uns, dass eine unserer eifrigsten Autorinnen, Felicitas Dorne, eine ausführlich Rezension des u.a. Buchs und der zugehörigen CDs verfasst hat und ihre persönlichen Eindrücke und positiven Erfahrungen mit diesem Werk beschreibt. Da es sich hierbei um ein Training in Deutsch handelt, ist dieser Hinweis eine sehr willkommene Ergänzung der bisherigen Empfehlungen in englischer Sprache.

„MBSR – Die Kunst, das ganze Leben zu umarmen. Einübung von Stressbewältigung durch Achtsamkeit“ (mit 2 Hör-CDs) von Cornelia Löhmer und Rüdiger Standhardt, Klett-Cotta Fachbuch, 2014


Einübung von Stressbewältigung durch Achtsamkeit

Ein Gastbeitrag für Life-SMS von Felicitas Dorne [Oktober 2016]

Auf der Suche nach den besten Büchern zum Thema „Achtsamkeitsmeditation“ wurden zahlreiche Wünsche an uns herangetragen, die idealerweise ein einziges Buch erfüllen sollte:  einen (Online-) Kurs ersetzen oder zumindest ergänzen. Klar strukturiert, anschaulich illustriert, verständlich, motivierend und sorgfältig referenziert sollte es sein.  Und natürlich dem (wissenschaftlichen) Anspruch von Life-SMS genügen. Plus Bonusmaterial: Hör-CDs auf Deutsch, mit positiver Wortwahl und angenehmer Sprechstimme, zur Anleitung und sanften Begleitung………

Lesen Sie den vollständigen Beitrag auf lsms.info!


Buch und CDs sind auch in den Buchempfehlungen
der Akademie für menschliche Medizin
zur Multiplen Sklerose zu finden!


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Noch gut 14 Tage kostenlos: The connection – ein beeindruckender Film über die Verbindung von Geist und Körper

Superlativen sind immer gefährlich, aber im Fall dieser Dokumentation würde ich behaupten, dass es das Beste ist, was es über die enge Beziehung zwischen Geist und Körper und damit wissenschaftlich betrachtet über die Psychoneuroimmunologie in den letzten beiden Jahren veröffentlicht worden ist.

2016-11-01-17_34_26-nature-connectionIn dieser verrückten, geschäftigen, modernen Welt gesund zu bleiben ist nicht einfach

Für die Journalistin Shannon Harvey, wurde die Suche nach einer Lösung für dieses Problem sehr persönlich, als bei ihr eine Autoimmunerkrankung diagnostiziert wurde, die keine bekannte Ursache und angeblich unheilbar war. Nachdem ihr von ihrem Arzt eröffnet wurde, dass sie im Rollstuhl enden könnte, erkannte sie, dass sie selbst handeln musste. Dies inspirierte zu einer zehnjährigen Reise, bei der sie mehr als $ 30.000 für konventionelle und alternative Behandlungen verbrauchte, Tausende von wissenschaftlichen Papieren durchforstete und die Welt bereiste, um Dutzende von Pionieren der Gesundheitsforschung bei führenden Institutionen wie Harvard und Stanford zu interviewen.

Der Film ist ein Plädoyer für die Life-SMS-Methodik und den selbstverantwortlichen Umgang mit der Multiplen Sklerose, zumal auch unser Impulsgeber Prof. George Jelinek zu Wort kommt.

Hier geht’s direkt zum Film!

Also nutzen Sie die nächsten 2 Wochen und verstehen Sie mehr über die „Connection“. Den Film gibt es (zumindest in der Kaufversion) auch mit deutschen Untertiteln.

Wir wünschen Ihnen eine gesundmachende Erfahrung!


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[Foto: unsplash.com / Simon Forster]

Danke für den Gegenwert von 256 Cappuccinos und was Kaffee bewirkt..

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

herzlichen Dank für die Spendensumme im Gegenwert von etwa 256 Cappuccinos (über 500 €), die der Spendenaufruf vom 9.10. generiert hat. Wieder ein wichtiger Schritt in Bezug auf die Erreichung des Spendenziels 2016 und die Veröffentlichung der Life-SMS Mindmap.

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Damit Mythen über die angeblich negativen Wirkungen des Kaffees durch wissenschaftlich belegte Fakten aus der Welt geräumt werden,  sei hier der Verweis auf einen gut recherchierten Artikel aus brandeins erlaubt:

Wie wirkt Kaffee im Körper? [brandeins]

Die tägliche Tasse Kaffee ist für mehr als drei Viertel aller Deutschen über 18 Jahre eine Selbstverständlichkeit. Als Wachmacher, Ritual oder nur zum Genuss – Kaffee wird aus vielen Gründen getrunken. Wirksamster Inhaltsstoff ist das Koffein, aus wissenschaftlicher Sicht die weltweit am häufigsten konsumierte pharmakologisch aktive Substanz….

Fazit:

Gegen in Maßen genossenen, sorgfältig zubereiteten Kaffee ist nichts einzuwenden. Im Gegenteil: ein moderater und regelmäßiger Kaffeegenuss steht durchaus im Einklang mit einer gesunden und ausgewogenen Ernährung. So weisen Kaffee und viele seiner Inhaltsstoffe eine hohe antioxidative Aktivität auf. Zudem wirkt Kaffee anregend und leistungssteigernd. Und wenn man zum Süßen dann D-Galactose statt Haushaltszucker nimmt, tut man auch noch etwas für die Energieversorgung des Gehirns.


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Warum sich Mindfulness- oder Achtsamkeitstraining lohnt!

Auf die positiven Effekte von “Mindfulness-Training” hatten wir ja schon im Rahmen der Information über den Online-Kurs bei der Monash University hingewiesen.

Mindfulness, “Selbstmitgefühl” und Wohlbefinden hängen eng zusammen:

Mit dem Achtsamkeitstraining übt man u.a. eine bestimmte und im allgemeinen eine unterschiedliche Haltung gegenüber sich selbst zu entwickeln. Dazu gehört freundlich, einfühlsam und mitfühlend gegenüber sich selbst zu werden. Ein sehr wichtiges Element der “Achtsamkeitstechnik”!

Wenn sich Anfänger zu sehr auf die Achtsamkeit konzentrieren und nicht sofort erfolgreich sind – nach dem Motto: ich kann meinen Geist nicht davon abhalten, umher zu wandern – werden sie sehr oft wütend auf sich selbst und extrem selbstkritisch, was das Problem aber nur noch verschlimmert. Die Haltung, die man stattdessen mit der Achtsamkeitstechnik kultiviert, bedeutet nicht nur achtsam zu werden und präsent zu sein, sondern gleichzeitig nicht reaktiv und wertend zu sein. Eine Art und Weise, die akzeptierend ist und Selbstmitgefühl ausdrückt.

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Die Tatsache unsere eigenen Menschlichkeit zu akzeptieren und damit aufzuhören selbst auf uns einzuschlagen, ist ein wichtiger Schritt in der Reduzierung der Stressantwort auf innere und äußere Einflüsse. Wir können zwar sehr gut auf uns selbst einprügeln, bekommen wird es uns allerdings auf keinen Fall. Wenn wir dagegen mehr Selbstmitgefühl (eine Art Haltung der Güte zu uns selbst) entwickeln, wird es für uns einfacher mit den alltäglichen Belastungen umzugehen und mehr Toleranz und mehr Geduld für andere zu entwickeln. Wenn wir uns dagegen oft absichtlich selbstkritisch verhalten, hat dies die entgegengesetzte Wirkung. Das wütend auf uns selbst sein äußert sich in einer negativen Reaktion oder Haltung gegenüber anderen Menschen.

Eines der der häufigsten Missverständnisse über Achtsamkeit und Meditation ist:  

„Oh, das bedeutet über sich selbst nachzudenken“. Die Wahrheit ist eigentlich das Gegenteil davon. Wir denken fast ständig über uns selbst nach und die Achtsamkeit ist eine Möglichkeit, sich von diesem rein intern orientierten Denken und ständigen Planen zu lösen und in ein einer mitfühlenden Haltung die Gegenwart und das Jetzt zu akzeptieren und zu begreifen. Die Selbstabsorption, also eine egozentrisch Art von geistiger Aktivität, die für viele zur Standardhaltung (mind set) geworden ist, kann somit durch Achtsamkeit durchbrochen werden.

Auch aus Sicht der Neuroplastizität ist dieses ständige Üben einer neuen Haltung ein essentieller Schritt. Alles was wir üben oder kontinuierlich pflegen wird “hart verdrahtet” (durch die Schaffung neuer neuronaler Verbindungen) und das umfasst auch Dinge wie Achtsamkeit und Selbstbewusstsein, Sanftmut, Freundlichkeit sowie Mitgefühl für sich selbst und andere.

Praktizieren bedeutet also aktiv diese Fähigkeiten zu schaffen.

Mindfulness kann uns helfen, zu erkennen, dass wir in einer Art Standardeinstellung gefangen sind  und eröffnet uns Wege eine Umprogrammierung (das Lernen neuer Fähigkeiten) zu starten. Wir alle – ob erkrankt oder nicht – erfahren im Leben Leid und Unannehmlichkeiten. Das Problem ist die zusätzliche Selbstkritik (ich bin schuld), die dem Problem eine weitere Schicht Leid hinzufügt. Wenn wir stattdessen erkennen, dass dieser kritische Prozess genau jetzt bei uns abläuft und dass eine zusätzliche Stressantwort getriggert wird, können wir damit unsere Haltung in Bezug auf den Auslöser des Stresses  modifizieren.  Worüber wir hier sprechen ist das Gegenteil von Vermeidung. Es ist die Schaffung von Akzeptanz, Achtsamkeit und einem bewussten Umgang mit äußeren und inneren Stressoren.

Weil Geist und Körper so eng verbunden sind, erzeugt die ständige Aktivierung der Stressantwort, auch wenn wir sie gar nicht brauchen, einen Verschleiß in unserem biologischen System – dem System Mensch. Man spricht hierbei von der allostatischen Last – der Körper versucht ständig durch physiologische und psychologische Verhaltensänderungen die Stabilität beizubehalten. Kurzfristig ist eine solche Reaktion wünschenswert, bei chronischer Belastung führt dies unweigerlich zu Systemproblemen bis hin zum Systemversagen. Das Risiko für Autoimmunerkrankungen und kardiovaskuläre Probleme steigt immens, das ständige Ausschütten von Cortisol führt zu einer Ausdünnung der Knochen und viel schlimmer noch es schädigt das Gehirn.

Fazit

Mit der Achtsamkeitstechnik wurde eine Methode entwickelt, eine unangemessene Aktivierung der Stressantwort auszuschalten und die Höhe der allostatischen Last zu reduzieren. In Studien konnte eine Reduktion entzündlicher Vorgänge, eine Verbesserung der Immunabwehr und eine Reduktion von kardiovaskulären Problemen, aber interessanterweise auch Auswirkungen auf unsere DNA nachgewiesen werden. Ein hohes Stresslevel beschleunigt die Alterung auf DNA-Ebene und Achtsamkeitstraining ist in der Lage die genetische Reparatur zu verbessern und den Alterungsprozess zu verlangsamen.

Also werden Sie achtsam – es lohnt sich!

Ein gute, kostenlose App zum Mindfulness-Training ist zum Beispiel bei Smiling Mind zu finden: http://www.smilingmind.com.au/



Foto: https://unsplash.com/@dingzeyuli


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In eigener Sache: Was zwei Tassen Cappuccino für unser Projekt bedeuten…

Jeder weiß es, aber man spricht nicht so gerne darüber. Projekte wie Life-SMS  leben nun einmal von Spenden. Zumindest dann, wenn die Unabhängigkeit von Big Pharma oder anderen Interessensgruppen bewahrt werden soll. Genau das ist unser Ziel: die Grundlage für eine selbstbestimmte und unabhängigen Umgang mit der Krankheit zu schaffen und die oder den Betroffene(n) in die Lage zu versetzen, auf Basis der verfügbaren Informationen selbst zu entscheiden, welche Behandlung die adäquate ist. Der Arzt wird damit zum Partner und Berater des Patienten. Die Rollenverteilung “Halbgott in Weiß” versus Patient wird durch eine kooperative Zusammenarbeit abgelöst.

Wir sind gerade bei der Spenden-Halbzeit für die derzeitige Spendenperiode bis Mai 2017 angekommen und haben etwa 31% der Ziele auf “betterplace.com” erreicht. Es wäre toll, hilfreich und wünschenswert, wenn Sie als Unterstützerin oder Unterstützer –  oder viel besser noch Ihre Freunde und Verwandten, die es sich leisten können – das Projekt auch mit kleinen Beträgen unterstützen würden. Würden 200 Leute das Projekt mit 5 € monatlich unterstützen, wäre die Zukunft des Projektes auch über lange Zeiten gesichert.  Da dies in etwa dem Gegenwert von zwei Cappuccino in einem Café Ihrer Wahl entspricht, denken Sie vielleicht am nächsten Cafébesuch an uns. Natürlich freuen wir uns auch über den Gegenwert ganzer Kaffeesäcke.

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Das “Dauerspenden” über betterplace ist sehr einfach und hilft uns bei der Planungssicherheit. Und übrigens erhalten Spender, ob Einzelspender oder Dauerspender, in aller Regel frühzeitig Zugriff auf besondere Informationen oder Veröffentlichungen, die erst zu einem späteren Zeitpunkt allgemein veröffentlicht werden.  Ein Beispiel ist die “Life-SMS-Mindmap”, die wir, sobald 50% des aktuellen Budgets erreicht sind (d.h. 3750 €), auch allgemein veröffentlichen werden. Mit Ihrer Spende helfen Sie also jetzt schon mit, dieses nette Tool allen Interessenten so schnell wie möglich zur Verfügung zu stellen.

So, und jetzt geht es wieder an die Arbeit. Wir danken Ihnen vorab für jedwede Unterstützung und dass Sie uns treu bleiben!

Ihr und Euer

Life-SMS/lsms.info Team


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Foto: Taylor Swift / https://unsplash.com/collections/1215/coffee