Der #Giving Tuesday am 1.12.2015 – eine Chance die Spendenziele für 2015 zu erreichen

givingtuesday_germany-2015Der #GivingTuesday wurde 2012 von den amerikanischen Organisationen 92nd Street Y und United Nations Foundation als eine Gegenbewegung zum „Black Friday” und „Cyber Monday” ins Leben gerufen – das sind zwei Tage, an denen der Einzel-und Internethandel in angelsächsischen Ländern mit Rabatten den Start des Weihnachts-Shoppings befeuern. Der #GivingTuesday setzt ein Zeichen gegen den Konsumrausch und lenkt die Aufmerksamkeit auf das Thema Geben – der viel bessere Spirit für die Vorweihnachtszeit.


In Deutschland wird der #GivingTuesday initiiert durch betterplace.org. Da wir über betterplace unser wesentliches Spendenaufkommen realisieren, wollen wir den #GivingTuesday dieses Jahr nutzen, um das Jahresziel zu erreichen.

Uns fehlen derzeit noch 1770 € und wenn unsere Follower sich zusammentun hätten wir das Ziel in Kürze erreicht!

Wenn Sie oder Ihr also den #GivingTuesday für eine gute Idee halten bzw. haltet, wären wir für jede finanzielle Unterstützung dankbar.

Life-SMS ist auf betterplace hier zu finden:

https://www.betterplace.org/de/projects/16807-life-sms-lebensstilmassnahmen-bei-multipler-sklerose

Allen UnterstützerInnen Dank im Voraus, bleiben Sie uns treu und wir freuen uns auf ein gesundes neues Projektjahr!

Das Life-SMS Team


Besuchen Sie www.givingtuesday.de und lassen Sie sich inspirieren! Das dauert nur fünf Minuten und tut unglaublich gut 🙂


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Weihrauch – durchaus Potenzial in der begleitenden Behandlung der MS

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Weihrauch / Dieter Schütz_pixelio.de
Weihrauch / Dieter Schütz_pixelio.de

In der ayurvedischen und arabischen Medizin wird Weihrauch als breit wirkendes antientzündliches Mittel schon seit Jahrhunderten erfolgreich eingesetzt. In einem neuen Beitrag aus dem Life-SMS expert-net wird das Potenzial von Weihrauch (boswellia serrata) mit Blick auf seine entzündungshemmenden Eigenschaften und die Studienlage beschrieben.

Das Fazit dieser Einschätzung sei schon hier wiedergegeben:

Weihrauch hat entzündungshemmendes Potenzial und kann insofern auch als Begleittherapie bei MS eingesetzt werden. Da Dosierung bzw. Konzentration und Darreichungsformen – je nach Herkunft des Naturproduktes – sehr unterschiedlich sind, sollten Patienten den Rat eines erfahrenen Arztes oder Therapeuten mit Schwerpunkt Ayurveda, TCM oder Phytotherapie einholen.

Den vollständigen Artikel gibt es wie immer auf lsms.info!


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Gastbeitrag: Ketogene und Steinzeit-Ernährung am Beispiel der Internistin Dr. Terry Wahls aus Iowa

Es freut uns auf lsms.info einen neuen Gastbeitrag in der Rubrik Ernährungswege veröffentlichen zu können.
Frühstück nach Terry Wahls

Unsere Berliner Projektpartnerin Amandara M. Schulzke beschreibt in diesem Artikel sowohl die Grundideen des Buchs: „Multiple Sklerose erfolgreich behandeln – mit dem Paläo-Programm“, der US-amerikanischen Internistin Dr. Terry Wahls, als auch ihre eigenen Erfahrungen mit dieser Form der Ernährung.

Terry Wahls, die selbst an der progredienten Form der MS erkrankt ist, hat sich über diese Methode aus dem Liegerollstuhl befreit und fährt heute wieder Fahrrad.

Hier geht’s zum vollständigen Gastbeitrag: „Ketogene und Steinzeit-Ernährung am Beispiel der Internistin Dr. Terry Wahls aus Iowa“ bei lsms.info.

Übrigens! Amandara gründet gerade die Projektgruppe:

„Lebensstil und MS in Berlin/Brandenburg“
– Erstes Treffen im Januar 2016 unter dem Motto: Die Steinzeit-Ernährung!

InteressentInnen können sich gerne unter info@amandara.de direkt bei ihr melden

Literaturhinweis:

Wahl, Terry, Dr.: Multiple Sklerose erfolgreich behandeln – mit dem Paläo-Programm, 2015

Das Buch ist zusammen mit anderen Empfehlungen in der Rubrik „Multiple Sklerose“ bei der Akademie für menschliche Medizin zu finden.


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Unser Gehirn kann uns gesund machen

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Ein lesenswerter Beitrag bei den Seilpartnern!

Source: Unser Gehirn kann uns gesund machen


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Veranstaltung – Neurodegenerative Erkrankungen – Schwerpunkt Multiple Sklerose am 5.12. in Hamburg

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Wir freuen uns, Sie ganz herzlich zur vierten und letzten diesjährigen Veranstaltung in der Reihe „MS und Lebensstil“ unter dem Titel:

„Neurodegenerative Erkrankungen – Schwerpunkt Multiple Sklerose“
am 5.12.2015 von 9:30 – 12:30 Uhr in das Unilever Haus, Hamburg

einladen zu können.

Organisatorische Details und das Programm als Download finden Sie hier!

Das Vortragsspektrum umfasst:

  • Neurodegenerative Erkrankungen und Lebensstil (Prof. Dr. med. J. Spitz),
  • Die Life-SMS-Methodik und zu Möglichkeiten der persönlichen Umsetzung (Dipl. Phys. A. Jordan).

Wir werden, insbesondere in Bezug auf den zweite Vortragsthema, detaillierter auf Ziele, Inhalte und die Weiterentwicklung des Life-SMS-Projektes und der Infoplattform lsms.info eingehen. Sie werden dazu auch die Möglichkeit haben persönliche Impulse zu geben und Fragen an die Vortragende und anwesende Projektpartner zu stellen. Wir freuen uns auf Ihren Input!


Die Veranstaltung richtet sich gleichermaßen an Therapeuten und Betroffene sowie an Angehörige und Interessierte. Die Teilnahme ist kostenlos, aber eine Anmeldung ist jeweils über San Omega erforderlich!

San Omega GmbH, Am Zirkus 3, 10117 Berlin

E-Mail: post@sanomega.net

Telefon: 030 555 788 990, Fax: 030 555 788 999

Wir würden uns sehr freuen, Sie bei der Veranstaltung persönlich begrüßen zu können.


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Tanja läuft den Halbmarathon und unterstützt Life-SMS / lsms.info

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Da soll mal jemand sagen, der Degenerationsprozess bei MS wäre unumkehrbar. Ein lebendiges Gegenbeispiel ist unsere Projektpartnerin Tanja Kinateder aus Passau.

Seit dem Ausbruch ihrer Erkrankung ist Tanja mit allen möglichen Medikamenten behandelt worden. Geholfen hat es nichts. Einmal wurde die Krankheit schlimmer, ein anderes Mal waren die Nebenwirkungen zu stark und beim nächsten Mal drohte der Ausbruch einer PML (Progressive multifokale Leukenzephalopathie) mit möglicherweise tödlichen Folgen. Das war dann der Zeitpunkt zu dem sich Tanja für Ihren persönlichen Weg ohne Medikamente, orientiert am Life-SMS-Konzept, entschieden hat.

Und heute? Heute, bzw. am 11. Oktober 2015, hat Tanja den Münchener
Halbmarathon in 2Tanja erreicht das Ziel Stunden 13 Minuten absolviert.

„Ein Gefühl des puren Glücks“, wie Sie es im
Interview für die Passauer Neue Presse beschreibt.
Dem ist wohl nichts hinzuzufügen.

Tanja unterstützt mit diesem Lauf „lsms.info/Life-SMS“ und bewirbt aktiv auch die Unterstützungsmöglichkeit über boost-project.com. Wollen Sie ihr folgen?


Dann melden Sie sich doch hier an:

https://www.boost-project.com/de/shops?charity_id=2957&tag=bl

Es kostet Sie nur wenige Mausklicks und kein Geld.


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Manche Lügen haben alles andere als kurze Beine – die große Zuckerlüge

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„Seit unserer frühesten Jugend sind wir daran gewöhnt, verfälschte Berichte zu hören, und unser Geist ist seit Jahrhunderten so sehr von Vorurteilen durchtränkt, dass er die phantastischen Lügen wie einen Schatz hütet – so dass uns schließlich die Wahrheit unglaubwürdig und die Fälschung wahr erscheint.“

Sanchuniathon (irgendwann zwischen 1250 bis 2000 v. Chr.), phönizischer Geschichtsschreiber

Anscheinend hat sich die Zuckerindustrie schon in den 70er-Jahren des letzten Jahrhunderts intensiv mit dieser Erkenntnis aus der Antike auseinandergesetzt und sie konsequent beherzigt.

Die Arte-Dokumentation “Die große Zuckerlüge” ist daher ein Muss für jeden kritischen Geist und geht weit über das Thema Multiple Sklerose hinaus. Siehe Blogbeitrag:

„Die große Zuckerlüge – eine seit mehr als 40 Jahren andauernde krankmachende Kampagne“ bei der AMM.

Allen denjenigen, denen die Zusammenhänge zwischen Zuckerkonsum und MS nicht oder nur teilweise präsent sind, sei an dieser Stelle noch einmal unser Faktenblatt „Zucker und MS“ empfohlen, welches Sie wie immer bei lsms.info downloaden können.

Fazit: Die Reduktion von Kohlehydraten und vor allem von Zuckern (insbesondere Haushaltszucker, Traubenzucker und Fruktose) gehört zu den wesentlichen stabilisierenden Faktoren beim eigenverantwortlichen Management der MS.


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Höhere HDL-Werte sind mit einer geringeren Schädigung der Blut-Hirn-Schranke assoziiert – die Wichtigkeit von Omega 3-Fettsäuren und Bewegung.

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Auf den Zusammenhang zwischen Fettsäureverhältnissen im Blut und Multipler Sklerose sind wir schon ausführlich in unserem Faktenblatt „Fettsäuren und MS“ eingegangen. Insbesondere der Einfluss des Verhältnisses von Omega 3- zu Omega 6-Fettsäuren in der Nahrung auf Entzündungsvorgänge wird darin ausführlich beschrieben.Fettstoffwechsel SAN OMEGA EN cor

Sie können das Faktenblatt „Fettsäuren und MS“ hier downloaden!

Hinzu kommt, dass Omega 3-Fettsäuren und Bewegung (und zwar jeder Faktor für sich) den Anteil des „guten“ Cholesterins HDL (high density lipoprotein) im Blut signifikant ansteigen lassen. Eine aktuelle Studie einer Gruppe an der Universität Buffalo konnte nun zeigen, dass das „gute“ Cholesterin schützend auf die Blut-Hirn-Schranke (BHS) wirkt. Eingeschlossen waren 154 Patienten, die an einer Studie zu Beta-Interferonen teilnahmen und mindestens eine Kortikosteroid-Behandlung erfahren hatten. Untersucht wurden Blutproben und das Nervenwasser; die Cholesterinspiegel wurden analysiert und anhand bestimmter Marker der Zustand der Blut-Hirn-Schranke und die Immunaktivität im Gehirn festgestellt.

Das Fazit: Höhere HDL-Werte im Serum sind mit einer geringeren Schädigung der Blut-Hirn-Schranke verbunden. Das HDL kann somit potentiell die Bildung oder Aufrechterhaltung von pathogenen BHS-Verletzungen nach dem ersten demyelinisierenden Ereignis verhindern oder reduzieren.

Die vollständige Studie können Sie hier nachlesen:

Fellows, Kelly; Uher, Tomas; Browne, Richard W.; Weinstock-Guttman, Bianca; Horakova, Dana; Posova, Helena et al. (2015): Protective associations of HDL with blood-brain barrier injury in multiple sclerosis patients. In: Journal of lipid research 56 (10), S. 2010–2018. DOI: 10.1194/jlr.M060970.


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Warum MS-Patienten besser auf Milchprodukte verzichten sollten?

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Ein recht ausgewogene und sehr systematische Betrachtung zur immer wieder kontrovers geführten Diskussion über die gesundheitlichen Wirkungen von Milch liefert  Dr. Tommy Ragnar Wood (Biochemiker und Mediziner, derzeit Universität Oslo) in einem aktuellen Vortrag (in Englischer Sprache).

Siehe Newsfeed-Beitrag bei der Akademie für menschliche Medizin:

Eine immer wieder kontrovers geführte Diskussion: Ist Milch gut für uns?

Für Patienten mit Autoimmunkrankheiten wie MS, Zöliakie, Diabetes Typ 1 u.a. folgt daraus nach heutigem Kenntnisstand, dass Milchprodukte eher zu meiden sind.

Also einfach ausprobieren! Und ganz sicher ist, dass der Verzicht auf Milch nicht schadet. Dass der Milchkonsum (über das in der Milch enthaltene Kalzium) vor Osteoporose schützen soll ist ein Ammenmärchen. Der Verlust der Knochenmatrix hat nichts mit Kalziummangel zu tun, sondern beruht im Wesentlichen auf Vitamin D, Vitamin K2, Collagen und Magnesiummangel.


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MS-Patienten reagieren weniger effektiv auf Vitamin D-Supplementierung

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Wie inzwischen wohl allgemein anerkannt, ist Vitamin D-Mangel ein Risikofaktor für Multiple Sklerose (MS) und betroffene Patienten zeigen nicht immer die erwartete Reaktion auf Vitamin-D-Supplementierung. Ausgehend von dieser Erkenntnis aus der ärztlichen Praxis ist dieses Verhalten in einer aktuellen Studie genauer untersucht worden.

Die Teilnehmer an dieser offenen Studie waren weiblich, weiß im Alter von 18-60 Jahren und hatten beim ersten Screening 25 (OH) D Spiegel ⩽ 75 nmol/l. Sie hatten entweder schubförmig-remittierende MS (RRMS; 27) oder waren gesunde Kontrollteilnehmerinnen (30). In der Folge erhielten Sie 5000 IE/Tag Vitamin D3 für 90 Tage.

Die Ergebnisse verdeutlicht die unten stehende Grafik:

Serum Vitamin D Spiegel reduzierte Antwort 2015-09

MS-Patienten hatten einen im Mittel um 16,7 nmol/l geringeren Anstieg der 23(OH)D-Spiegel über den betrachteten Zeitraum. 

Quelle: Bhargava, Pavan; Steele, Sonya U.; Waubant, Emmanuelle; Revirajan, Nisha R.; Marcus, Jacqueline; Dembele, Marieme et al. (2015): Multiple sclerosis patients have a diminished serologic response to vitamin D supplementation compared to healthy controls. In: Multiple sclerosis (Houndmills, Basingstoke, England). DOI: 10.1177/1352458515600248.[ http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26286698]

Fazit: Um sicher zu gehen, dass man einen empfohlenen Zielwert zwischen 100 und 150 nmol/l (40 – 60 ng/ml) für den eigenen Vitamin D-Serumspiegel erreicht, ist eine regelmäßige Kontrolle zur Ermittlung der Tagesdosis sinnvoll und empfehlenswert. Motto: erst messen, dann essen!


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