Allen SpenderInnen unseren herzlichen Dank, wir haben die Spenden-Halbjahresziele inzwischen erreicht!
Aber natürlich leben wir nach wie vor von Ihrer Unterstützung und es gilt: bei Spenden ab 30 € gibt es zusätzlich zwei Exemplare unseres Küchenposters und ab 50 € fünf Exemplare auf Wunsch frei Haus.
[Der Download ist frei! Unabhängig davon, ob Sie schon gespendet haben, es noch tun wollen oder einfach nur die Dokumentation lesen möchten.]
Die Wichtigkeit des Themas ergibt sich sehr schön aus diesem Schaubild:
Copyright Life-SMS / DSGIP 2017
Die Abbildung nach dem ICF-Modell (International Classification of Functioning, Disability and Health ) versucht die Zusammenhänge zwischen dem Bewegungsverhalten (Sport, Training und Lebensstil) und der MS-Pathogenese (Entstehung und Entwicklung der MS mit allen daran beteiligten Faktoren) bildlich zu verdeutlichen. Das ICF-Modell skizziert die Konsequenzen der MS-Pathogenese, einschließlich der Effekte auf Körperstrukturen und -funktionen sowie auf Aktivität und gesellschaftlicher Teilnahme des Patienten. Bewegung kann positive Effekte auf all diese Bereiche haben, vom Einfluss auf zelluläre Prozesse (z.B. Entzündungshemmung) bis hin zu verbesserter Teilhabe des Betroffenen an sozialen Interaktionen.
Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie aus dieser Veröffentlichung Anregungen und Ideen für eigenes körperliches Training entnehmen und umsetzen könnten!
Bleiben und werden Sie gesund!
Ihr Life-SMS Team
Und wenn Sie helfen wollen, dass unser Projekt weiterlebt, unterstützen Sie uns über drei einfache Wege!
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wir haben es fast geschafft, bis zur Erreichung unserer Halbjahresspendenziele fehlen heute “nur” nochungefähr 280 € (aktueller Stand siehe rechts). Es wäre natürlich toll, wenn wir dieses Ziel in den nächsten Tagen noch erreichen würden. Unabhängig davon schon jetzt:
Allen SpenderInnen unseren herzlichen Dank, wir wären ohne Sie und Euch nicht in der Lage das Projekt am Leben zu erhalten!
Die Publikation “MS und Sport” wird in jedem Fall in den nächsten 14 Tagen für alle InteressentInnen freigeschaltet. Und natürlich gilt: bei Spenden ab 30 € gibt es zusätzlich zwei Exemplare unseres Küchenposters und ab 50 € fünf Exemplare auf Wunsch frei Haus.
Nun fragen wir uns nur noch, ob es nicht vielleicht doch noch gelingen kann, die Ing-Diba um 1000 € zu erleichtern?
Uns bzw. der DSGIP fehlen derzeit ca. 80 Stimmen, um diese Summe für gemeinnützige Projekte verbuchen zu können. Falls Sie, Ihre Freunde, Verwandten, Kollegen etc. ein Handy haben und internetfähig sind, würde es nicht mehr als zwei Minuten kosten, etliche Stimmen zu generieren. Mit 200 zusätzlichen Stimmen (denn die anderen Projekte schlafen ja nicht) wären wir wahrscheinlich unter den Gewinnern!!!
Für diejenigen Follower und InteressentInnen, die des Englischen mächtig sind, läuft ab sofort die Videoserie “The autoimmune betrayal” des amerikanischen Arztes Dr. Tom O’ Bryan.
Trotz des reißerischen Titels (in Amerika unvermeidbar) greift Dr. Tom in erfreulich pragmatischer Weise wichtige Themenkomplexe des Life-SMS/lsms.info Methodik wissenschaftlich basiert und verständlich formuliert auf:
Episode 1 – Autoimmune Disease Revealed: The Shocking Truth
Episode 2 – Leaky Gut: The Gateway to Autoimmunity / Rheumatoid Arthritis
Episode 3 – The Microbiome: How to Restore the Good Bacteria
Mit “betrayal” meint Dr. Tom übrigens, dass es wissenschaftlich längst bekannt ist, wie man Autoimmunerkrankungen in 70-80% der Fälle in den Griff bekommt, aber starke Interessengruppen daran interessiert sind, diese kostenlosen und recht simplen Wahrheiten nicht allgemeinverständlich zu publizieren. Dies entspricht exakt unserem Bild der heutigen Situation in der Standardbehandlung, nicht nur der MS.
In diesem Sinne bleiben Sie wach und kritisch!
Ihr Life-SMS Team
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Ab und zu wagt es dann doch jemand das Dogma der MS als Autoimmunerkrankung infrage zu stellen, wie diese Pressemitteilung der Universität Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg zeigt.
Virale und bakterielle Infektionen stehen seit Anfang der MS-Forschung im Verdacht, maßgeblich an der Ätiologie der Krankheit beteiligt zu sein. Einen besonderen Impuls in Richtung dieser Vermutung brachte der epidemieartige Ausbruch der Krankheit auf den Färöer-Inseln, nachdem diese im zweiten Weltkrieg durch britische Truppen besetzt worden waren. Das erste epidemische Auftreten geschah im Jahr 1943 bei 21 nativen Einwohnern gefolgt von drei weiteren Wellen mit 10, 10 und 13 Fällen. Die Forschergruppe um Kurtzke und Heltberg schloss daraus im Jahr 1977 und folgend auf einen unbekannten, persistenten Erreger, den sie mit dem Begriff PMSA (Primary MS Affection) beschrieben. Diese Theorie erwies sich aber in der Folge als untragbar.
Man weiß aber inzwischen zum Beispiel, dass das Epstein-Barr-Virus (EBV), das Virus, das Mononukleose (Pfeiffersches Drüsenfieber) verursacht, das Risiko einer Person MS zu entwickeln um einen Faktor 2-3 erhöht.
Eine neuere Theorie sagt, dass die “ richtige” Kombination von Infektionen, wie zum Beispiel mit dem EBV- oder JVC-Virus, mit besonderen sogenannten humanen endogenen Retroviren (HERV) zur MS führen kann. HERVs sind Retroviren, die keinen vollständigen DNA-Replikationszyklus durchlaufen, sondern als Virus-DNA dauerhaft im Genom des Menschen seit hunderttausenden von Jahren weitervererbt werden. Es wird postuliert, dass unter bestimmten Bedingungen einige dieser HERVs möglicherweise infektiöse Virionen (Virusteilchen außerhalb der Zelle) – also die als „Superantigene“ bezeichneten Hüllproteine – bilden können, die zur Art der Entzündung, wie bei MS festzustellen, beitragen. Die Forschung hat gezeigt, dass Infektionen zum Beispiel mit dem Epstein-Barr-Virus die Produktion dieser “Superantigene” erhöht.
Was bedeutet dies nun für den Umgang und Behandlung bei der MS?
Grundsätzlich erst einmal nicht allzu viel. Da z.B. etwa 96% der erwachsenen Bevölkerung mit dem EBV-Virus infiziert sind bzw. 90% mit dem JVC-Virus (ohne dass dies in der Regel zu gesundheitlichen Problemen führt), ist die vielversprechendste Strategie, dem Körper alles zur Verfügung zu stellen, was er benötigt, um mit viralen Infektionen zurechtzukommen.
Übrigens kann es durchaus sein, dass eine der heutigen Standardtherapien bei schubförmiger MS mit Interferon-β möglicherweise auch aufgrund der antiviralen Wirkung gewisse, wenn auch bescheidene, Erfolge zeigt. Auch die Forschung mit Anti-Herpes-Wirkstoffen, wie Valacyclovir, wurde in den letzten Jahren intensiviert. Trotz positiver Tendenzen ist ein Durchbruch damit bisher aber noch nicht gelungen.
Fazit:
Es bleibt zu wünschen, dass die Forschung an dieser Stelle zielstrebig und zügig weitergeht. Sollte sich die Theorie bewahrheiten, wäre ein Großteil der heutigen MS-Standardtherapien – insbesondere jene, die das Immunsystem massiv unterdrücken – zumindest infrage gestellt. Dogmen in der Medizin halten sich bekanntlich leider sehr lange. Man denke nur an mehr als 40 Jahre Verteufelung des Fetts als Auslöser kardiovaskulärer Erkrankungen. Ein Dogma, das sich aktuell in Luft aufgelöst.
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Auch wenn dieses Thema nicht direkt mit Fragen rund um die MS verbunden ist, erscheint es uns mehr als gerechtfertigt diese Info auch über Life-SMS zu verbreiten. Immerhin ist erwiesen, das Glyphosat neurodegenerative Effekte auslöst. Morbus Parkinson ist als Folge des Glyphosat-Einsatzes in Frankreich schon als als Berufskrankheit bei Winzern anerkannt.
Glyphosat birgt hohe Risiken!
Die gesundheitlichen Gefahren des weltweit am häufigsten verbreiteten Breitbandherbizids sind hinlänglich bewiesen. Glyphosat wird vom Agro-Multikonzern Monsanto unter dem Handelsnamen Roundup vermarktet.
Roundup enthält bis zu 15 Prozent POE-Tallowamine (polyethoxylierte Alkylamine, POEA) und die sind giftiger als das eigentliche Glyphosat, verstärken zudem dessen Giftigkeit. Glyphosat allein wirkt schon krebserregend und genotoxisch. In der Kombination mit POEA ist der Effekt ungleich höher. Auch Fruchtbarkeitsstörungen sowie Schädigungen von Leber und Nieren werden mit Glyphosat in Zusammenhang gebracht. Über die Nahrungskette reichert sich das umstrittene Herbizid an. Es wurde bereits in Blut-, Urin und Muttermilchproben nachgewiesen.
Das alles ist bekannt und mehrfach erwiesen. Seit Jahren engagieren sich verschiedene Umweltverbände für ein Verbot des „Dauerbrenners“ aus dem Hause Monsanto. Dennoch ignorieren das Deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und die Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) die wissenschaftlichen Fakten. Die EU will nun das Krebspotenzial erneut von der ECHA prüfen lassen. Warum? Um Zeit zu gewinnen und den Weg zu einer weiteren Zulassung über 2017 hinaus zu ebnen?
Die Bürgerinitiative global2000 fordert:
keine Erneuerung der Zulassung von Glyphosat
Reform des Zulassungssystem für Pestizide hin zu mehr Transparenz und Unabhängigkeit der wissenschaftlichen Studien
verbindliche Reduktionsziele für den Einsatz chemisch synthetischer Pestizide.
Damit global2000 mit diesen Zielen erfolgreich sein kann, werden europaweit eine Million Unterzeichner gebraucht. Mitmachen heißt, sich stark machen für eine gesündere Umwelt und gesundheitliche Prävention!
Also machen Sie mit, wenn Ihnen ein Wechsel zu einer gesünderen Landwirtschaft und zu schadstoffarmen Lebensmitteln ein Anliegen ist!
Auch wenn der hier zu verfolgende Vortrag unseres Netzwerkmitglieds Dr. med. Volker Schmiedel sich in erster Linie mit dem Zusammenhang zwischen Omega-3-Fettsäuren und der Prävention von Krebserkrankungen befasst, sind die gleichen Argumente für die Multiple Sklerose und andere entzündliche Erkrankungen richtig. Diejenigen Leser, die also an den Hintergründen zu entzündlichen Vorgängen und dem Verhältnis von Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren in unserer Nahrung interessiert sind, sollten den Vortrag nicht verpassen.
Spezifische Aussagen in Bezug auf Multiple Sklerose, Fettsäure-Spiegel und dessen Messung sowie Verhaltenstipps finden sich darüber hinaus unserem Faktenblatt Fettsäuren und MS.
In diesem Sinne wünschen wir interessante neue Erkenntnisse, ein besseres Verständnis der Zusammenhänge zwischen Fettsäuren und Entzündungsvorgängen und Anregungen für die persönliche Umsetzung bei der Stabilisierung der eigenen Gesundheit.
Die Diskussion zum MS-Behandlungsansatz des brasilianischen Arztes Dr. Cicero Coimbra schlägt derzeit in den einschlägigen Foren und zugehörigen Kommentaren hohe Wellen. Das Meinungsbild schwankt irgendwo zwischen Scharlatan, genialem Geist und Heilsbringer.
Grund genug, das Ganze auf den medizinischen Inhalt und die Hintergründe zu reduzieren, um damit die Chancen und Risiken besser einschätzen zu können.
Die Grundidee
Coimbra geht davon aus, dass bei Patienten mit Autoimmunerkrankungen eine genetisch vererbte Resistenz gegen die Wirkung von Vitamin D vorliegt. Diese Resistenz (u. a. eine Vitamin D-Rezeptorstörung) gegen die immunmodulatorische Wirkung von Vitamin D ist eine teilweise Resistenz, keine vollständige. Aufgrund dieser Veranlagung besteht eine gesteigerte Wahrscheinlichkeit, eine Autoimmunerkrankung, wie die Multiple Sklerose, zu entwickeln.
Das Ausmaß dieser Resistenz wird im Rahmen des Behandlungsansatzes durch die Messung des Parathormons (PTH) bestimmt. Vitamin D senkt den Spiegel des Parathormons. Die Reaktion des Parathormonspiegels auf die Gabe von Vitamin D ist somit ein gutes Maß für die Messung der Vitamin D-Resistenz. Dementsprechend wird die für jeden Patienten spezifische Vitamin D-Dosis anhand der Reaktion des Parathormonspiegels festgelegt. Dabei kommen allerdings Tagesdosen zum Einsatz, die nach heutigem Verständnis toxisch sein können. Die oralen Dosen reichen von 30.000 bis zu 300.000 I.E. Vitamin D pro Tag.
Zur Historie hoher Vitamin D-Gaben
In der Haut werden täglich über intensive Sonneneinstrahlung bist du 25.000 I.E. Vitamin D produziert. Eine derartige Tagesdosis erscheint daher auch in Form einer Supplementierung noch als vertretbar.
Entstehung und Abbau von Vitamin D
Die Mengen an Vitamin D, die in der Haut hergestellt werden, sind somit viel niedriger als die Dosen von Vitamin D, die in den dreißiger und vierziger Jahren des letzten Jahrhunderts bei der Behandlung von Asthma (60.000 bis 300.000 IE), rheumatoider Arthritis (200.000 bis 600.000 IE) und Tuberkulose verwendet wurden (100.000 bis 150.000 IE), die aber auch oft mit der Entwicklung einer Toxizität assoziiert waren. Es wurde festgestellt, dass viele Patienten begannen, eine klinisch signifikante Hyperkalzämie[1] nach längerer Verabreichung von Vitamin D in diesen hohen Dosen zu entwickeln, was letztlich zu mehreren Todesfällen führte.
Da praktische Methoden zur Messung der verschiedenen Formen von Vitamin D im Blut erst in den 1970er Jahren entwickelt wurden, wurden die Blutspiegel von Vitamin D, die mit dieser Toxizität assoziiert waren, in den 1930er und 1940er Jahren nie bestimmt.
Wegen dieser unerwünschten Nebenwirkungen fiel die Verwendung von Vitamin D für die Behandlung der oben genannten Krankheiten mit derart hohen Dosen aus dem Blickfeld der Medizin und wurde durch viel niedrigere Dosen im Bereich von 400 I.E./d ersetzt, von denen bekannt ist, dass sie keine Hyperkalzämie oder anderweitige Toxizität verursachen, die aber auf der anderen Seite auch nicht klinisch wirksam waren bei der Behandlung von Asthma, RA oder TB. Die einem Teelöffel Lebertran entsprechende geringe Vitamin D-Menge war allerdings sicher bei der Behandlung von Rachitis.
Mit den heute zur Verfügung stehenden medizinischen und labortechnischen Methoden erscheint aber die Wiederaufnahme der oben beschriebenen Ansätze längst überfällig. In diesem Sinne verdient Dr. Coimbra höchsten Respekt, sich dieses Themas angenommen zu haben.
Chancen und Risiken
“In etwa 95% der Patienten mit MS bleibt die Krankheit unter unserem Protokoll in dauerhafter Remission. Während die Patienten die hohe Dosis Vitamin D erhalten, bleibt die Krankheit inaktiv, ohne irgendwelche Anzeichen neuer Läsionen – weder klinische noch labortechnische”, so Dr. Coimbra in einem kürzlich erschienen Interview.
Diese Zahl ist extrem hoch, wenn nicht zu hoch, und insofern ist es absolut wichtig, dass das Coimbra-Protokoll nach wissenschaftlichen Methoden weiter untersucht und validiert wird.
Viel wichtiger ist aber, dass Patienten jetzt auf keinen Fall anfangen, hohe Dosen Vitamin D oberhalb von 10.000 I.E. pro Tag auf eigene Faust und ohne medizinische und labortechnische Begleitung einzunehmen. Der Versuch kann fatal enden, da das eingesetzte Protokoll nicht nur die Dosierung von Vitamin D, sondern u. a. auch genau einzuhaltende Ernährungsvorschriften beinhaltet!
Wenn Sie also jetzt schon unbedingt mit den Coimbra-Protokoll beginnen wollen, suchen Sie sich einen Ärztin oder einen Arzt, die oder der Sie intensiv und fachkundig begleitet. Wir von Life-SMS/lsms.info werden die Sache auf jeden Fall aktiv weiter verfolgen und auch über Zwischenergebnisse – sobald verfügbar – vorurteilsfrei berichten.
Und hier finden Sie das Interview mit Dr. Coimbra im Wortlaut:
[1] Es tritt zunächst Übelkeit und Erbrechen, Durchfall oder Verstopfung auf. Schließlich kommt es zu Herzrhythmusstörungen, Antriebslosigkeit und allgemeiner Muskelschwäche. Bleibt der erhöhte Kalziumspiegel bestehen, kommt es zu übermäßigem Wasserlassen mit innerer Vertrocknung, zu Psychosen und schließlich zum Koma.
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Wenn man den Behauptungen so mancher Nahrungsergänzungsmittelhersteller glauben würde, könnte man sich tatsächlich fragen, ob die Einnahme von Vitamin D – ohne gleichzeitig Megadosen Vitamin K zu schlucken – völliger Schwachsinn wäre? Und Schupp ist wieder ein Mythos geboren, der sich viral durch die einschlägigen Foren schlängelt!
Umso mehr freut es uns, dass unser wissenschaftlicher und therapeutischer Partner Dr. Volker Schmiedel einen lesenswerten Beitrag mit dem Titel „Vitamin K2 – Lügen, die fast jeder schon mal gehört hat“ geschrieben hat, den wir hier wiedergeben dürfen.Der Artikel ist natürlich nicht nur für MS-Patienten lesenswert.
Vitamin K2 – Lügen, die fast jeder schon mal gehört hat
„Ohne Vitamin K2 wirkt Vitamin D gar nicht.“ Oder schlimmer noch: „Ohne Vitamin K2 führen hohe Dosen Vitamin D zu Gefäßverkalkung.“ Unglaublich viele meiner Patienten kennen diese Lüge. Ich muss dann immer viel Zeit und Energie dafür verschwenden, die Patienten über diesen Unsinn aufzuklären.
Natto (fermentiertes Soja) ist besonders reich an Vitamin K2
Am Ende betonen beide, dass aufgrund synergistischer Effekte Vitamin K2 und D sich möglicherweise gut ergänzen könnten. Aber für die oben aufgestellten Behauptungen gibt es bisher nicht auch nur den Hauch eines Hinweises.
Wer solches behauptet, muss es schon beweisen können oder muss sich nicht wundern, wenn er der Falschinformation bezichtigt wird. Von wem dieser blühende Unsinn ausgeht, weiß ich nicht. Glauben Sie aber nicht unbesehen alles, was vollmundig mit dem Brustton der Überzeugung abgesondert wird. Vielleicht werde ich in 10 Jahren auch all meinen Patienten Vitamin K2 verordnen, aber bisher bin ich davon noch nicht überzeugt worden. Und die unseriöse Meinungsmache wirkt auf mich sogar abschreckend und hält mich eher von einer Empfehlung ab. Seriöse Produkte brauchen keine Lügen, um sich im Markt durchzusetzen.
„Die Behauptung Vitamin D3 würde ohne Vitamin K2 eine Gefäßverkalkung verursachen, entbehrt bisher der wissenschaftlichen Evidenz, insbesondere wenn ein gesunder 25(OH) D-Status von 40–60 ng/ml eingehalten wird. Zudem ist die Datenlage zu MK-7 (eine Unterart von Vitamin K2, Anm. von Schmiedel) unter dem Aspekt der Gefäßverkalkung noch nicht abschließend geklärt. Die Ergebnisse größerer Studien (z.B. Universität Maastricht) werden mit Spannung erwartet.“
Gröber U, Kisters K. Vitamin K – in der Prävention und Therapie. EHK 2016; 65: 184–191
Anmerkung Life-SMS:
Dem ist mit Blick auf die Vitamin D-Einnahme nichts hinzuzufügen. Vitamin K spielt allerdings an einer anderen Stelle ggf. doch eine Rolle bei der MS-Behandlung und zwar in Form einer Vitamin K-haltigen Creme:
Vitamin K-Creme reduziert Reaktionen an der Injektionsstelle bei Patienten mit rezidivierender remittierender Multipler Sklerose, die mit subkutaner Interferon β-Injektion behandelt wurden (VIKING-Studie).
Sollten diese Probleme also bei Ihnen auftreten kann sich ein Gespräch mit der behandelnden Ärztin / dem behandelnden Arzt lohnen.
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Es hat etwas gedauert, aber Dank der tatkräftigen Unterstützung unserer Freunde und Förderer (sowohl finanziell als inhaltlich), konnten wir nunmehr die Life-SMS-Mindmap für den allgemeinen Zugriff freischalten.
Die Zusammenhänge zwischen Lebensstil und MS sind komplex und vielfältig, es gibt weder die monokausale Ursache noch das Wundermittel, dass heute eingeworfen morgen alle Probleme der Erkrankung vergessen macht. Insofern bleibt uns als Betroffenen nichts anderes übrig, als eigenes Verständnis der Zusammenhänge zu entwickeln, das sich an der eigenen spezifischen Lebens- und Gesundheitssituation orientiert.
Die Life-SMS-Mindmap
Die Life-SMS-Mindmap soll Ihnen – wie eine Landkarte – dabei helfen, den Überblick zu behalten. Ausgehend von einer ersten Ebene entscheidender Punkte mit Bezug zur lebensstil-orientierten Bewältigung der MS:
kann jede Betroffene und jeder Betroffener die Life-SMS-Mindmap dazu nutzen, tiefer in die Thematik einzutauchen und auf zusätzliche Informationen zurückgreifen, die mit den einzelnen “Knoten” der Mindmap verlinkt sind. Diese Verlinkungen verweisen dann auf ausführlichere Texte und Informationen auf lsms.info, life-sms.org und geprüften externen Quellen.
Im Endeffekt soll sich daraus für Sie ein persönliches Bild in Bezug auf Informationsdefizite und vielleicht bisher nicht bedachte Einflussfaktoren entwickeln, das Ihnen hoffentlich hilft wichtige Schritte auf dem persönlichen Gesundungsweg zu gehen.
Folgende Punkte sind aber unbedingt zu beachten:
Die Life-SMS-Mindmap dient zur Verdeutlichung der Zusammenhänge zwischen Lebensstil und MS und erhebt keinen Anspruch auf Richtigkeit oder Vollständigkeit. Sie ersetzt nicht die persönliche Auseinandersetzung mit der Thematik, die kritische Bewertung der Informationen und in keiner Weise die Beratung durch den behandelnden Arzt.
Die Life-SMS-Mindmap entwickelt sich dynamisch weiter. Wir versuchen die Darstellung gemäß dem Stand der wissenschaftlichen Erkenntnis regelmäßig zu aktualisieren. Punkte, die heute als gesichert erscheinen, können morgen anders bewertet werden. Sie finden daher jeweils auch eine Angabe zur aktuellen Version (Datum letztes Update) im zentralen Knoten und Hinweise zu neuen Querverbindungen auf der Einführungsseite.
Wie arbeitet man mit der Life-SMS Mindmap?
Ein kurze Anleitung und die Erklärung der Zeichen (icons) ist unter Nutzungshinweise zu finden.
In diesem Sinne wünschen wir Ihnen neue Erkenntnisse und hilfreiche Informationen auf Ihrem Genesungsweg. Danke nochmals für die kontinuierliche Unterstützung unseres Projektes. Bleiben Sie gesund und uns treu!
Superlativen sind immer gefährlich, aber im Fall dieser Dokumentation würde ich behaupten, dass es das Beste ist, was es über die enge Beziehung zwischen Geist und Körper und damit wissenschaftlich betrachtet über die Psychoneuroimmunologie in den letzten beiden Jahren veröffentlicht worden ist.
In dieser verrückten, geschäftigen, modernen Welt gesund zu bleiben ist nicht einfach
Für die Journalistin Shannon Harvey, wurde die Suche nach einer Lösung für dieses Problem sehr persönlich, als bei ihr eine Autoimmunerkrankung diagnostiziert wurde, die keine bekannte Ursache und angeblich unheilbar war. Nachdem ihr von ihrem Arzt eröffnet wurde, dass sie im Rollstuhl enden könnte, erkannte sie, dass sie selbst handeln musste. Dies inspirierte zu einer zehnjährigen Reise, bei der sie mehr als $ 30.000 für konventionelle und alternative Behandlungen verbrauchte, Tausende von wissenschaftlichen Papieren durchforstete und die Welt bereiste, um Dutzende von Pionieren der Gesundheitsforschung bei führenden Institutionen wie Harvard und Stanford zu interviewen.
Der Film ist ein Plädoyer für die Life-SMS-Methodik und den selbstverantwortlichen Umgang mit der Multiplen Sklerose, zumal auch unser Impulsgeber Prof. George Jelinek zu Wort kommt.
Also nutzen Sie die nächsten 2 Wochen und verstehen Sie mehr über die „Connection“. Den Film gibt es (zumindest in der Kaufversion) auch mit deutschen Untertiteln.
Wir wünschen Ihnen eine gesundmachende Erfahrung!
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herzlichen Dank für die Spendensumme im Gegenwert von etwa 256 Cappuccinos (über 500 €), die der Spendenaufruf vom 9.10. generiert hat. Wieder ein wichtiger Schritt in Bezug auf die Erreichung des Spendenziels 2016 und die Veröffentlichung der Life-SMS Mindmap.
Damit Mythen über die angeblich negativen Wirkungen des Kaffees durch wissenschaftlich belegte Fakten aus der Welt geräumt werden, sei hier der Verweis auf einen gut recherchierten Artikel aus brandeins erlaubt:
Die tägliche Tasse Kaffee ist für mehr als drei Viertel aller Deutschen über 18 Jahre eine Selbstverständlichkeit. Als Wachmacher, Ritual oder nur zum Genuss – Kaffee wird aus vielen Gründen getrunken. Wirksamster Inhaltsstoff ist das Koffein, aus wissenschaftlicher Sicht die weltweit am häufigsten konsumierte pharmakologisch aktive Substanz….
Fazit:
Gegen in Maßen genossenen, sorgfältig zubereiteten Kaffee ist nichts einzuwenden. Im Gegenteil: ein moderater und regelmäßiger Kaffeegenuss steht durchaus im Einklang mit einer gesunden und ausgewogenen Ernährung. So weisen Kaffee und viele seiner Inhaltsstoffe eine hohe antioxidative Aktivität auf. Zudem wirkt Kaffee anregend und leistungssteigernd. Und wenn man zum Süßen dann D-Galactose statt Haushaltszucker nimmt, tut man auch noch etwas für die Energieversorgung des Gehirns.
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