Leaky gut – wenn der Darm „löchrig“ ist

Auf das Thema Darmflora und den Zusammenhang mit Autoimmunerkrankungen und MS sind wir ja schon des öfteren eingegangen. Umso mehr freut es uns, dass unser wissenschaftlicher und therapeutischer Partner Dr. Volker Schmiedel einen lesenswerten Artikel über das „Leaky gut“-Syndrom geschrieben hat, den wir hier „rebloggen“ dürfen. Der Artikel ist natürlich nicht nur für MS-Patienten lesenswert.


dr-schmiedel-grey

Immer häufiger wird in komplementärmedizinischen Praxen die Diagnose „leaky gut“ gestellt. Das heißt übersetzt „leckender Darm“, manchmal wird es auch mit löchrigem Darm übersetzt. Das klingt schon ziemlich bedrohlich. Wer möchte schon gern ein „Loch im Darm haben“? Wenn tatsächlich ein Loch im Darm ist, weil er z.B. durch eine Verletzung perforiert wird, dann tritt Darminhalt in den Bauch und wir haben eine Peritonitis, eine lebensgefährliche Bauchfellentzündung. Nun, so schlimm ist es beim leaky gut zum Glück nicht. Es stellt vielmehr eine Störung der Integrität der Darmschleimhaut dar, durch die größere Nahrungsmittelbestandteile als sonst üblich die Grenze zwischen Darm und Körperinneren durchdringen können.

Wenn es im Stuhl Hinweise auf eine Undichtigkeit der Darmschleimhautbarriere gibt, so ist dies häufig an einem hohen Alpha-1-Antitrypsin im Stuhl erkennbar. Im Zweifel sollte also eine ausführliche Stuhluntersuchung in die Wege geleitet werden, die diesen Parameter beinhaltet. Achtung: Alpha-1-Antitrypsin stellt keine Routineuntersuchung beim Hausarzt dar. Sie sollte aber neben Darmflora, Verdauungsrückständen, Pankreas-Elastase, Gallensäuren und ggf. weiteren Werten Bestandteil einer ganzheitlichen Stuhluntersuchung sein, die etwa bei unerklärlichen Blähungen oder immer wiederkehrenden Durchfällen in die Wege geleitet werden sollte. Beim Hausarzt wird dies eher weniger vorgeschlagen, da diese Untersuchung mit mehr als 200 € nicht eben preiswert ist und der Hausarzt in seiner Aus- und Weiterbildung in der Regel auch nichts davon erfahren hat. Leider führen Gastroenterologen diese Untersuchungen auch kaum durch.

Durch die Belastung des Körpers mit Fremdeiweißen können sich dann leichter Nahrungsmittelallergien entwickeln, die wiederum zu einer gestörten Fettverdauung und damit zu Blähungen führen. Der Darm hat es schon schwer. Er soll nämlich sehr widersprüchliche Aufgaben erfüllen. Einerseits soll er unterschiedlichste Nährstoffe wie Kohlenhydrate, Eiweiße, Fette, Mineralstoffe und Vitamine möglichst gut aufnehmen. Andererseits soll er uns aber auch vor schädlichen Substanzen, Bakterien, Viren, Pilzen und zu großen Nahrungsmolekülen schützen. Werden letztere bei einer „undichten Schleimhaut“ vermehrt aufgenommen und zu Immunreaktionen im Körper führen, so könnte dies Allergien triggern. Das vermehrte Auftreten von Nahrungsmittelallergien wird auch auf das leaky gut zurückgeführt. Als Ursachen für einen leaky gut werden heute die Zufuhr von Zucker, Weißmehlprodukten, Milchprodukten, Candida-Pilze, Parasiten, Stress und Darmentzündungen diskutiert. Auch Medikamente wie Antibiotika, NSAR (Rheumamittel wie Diclofenac und Ibuprofen), Steroide (Kortisonpräparate) und Chemotherapie bei Krebs sollen einen leaky gut verursachen. Besonders fatal ist, dass Nahrungsmittelallergien die Darmschleimhaut durchlässiger machen können, dadurch aber wieder neue Nahrungsmittelallergien gefördert werden – ein blöder Teufelskreis.

Wurde nun im Rahmen einer ausführlichen Stuhldiagnostik der Hinweis auf ein leaky gut gefunden, so sollten Sie eine Therapie in Angriff nehmen, denn bei einer undichten Schleimhaut können größere Eiweißmoleküle die Barriere durchdringen, die dann die Entstehung von Allergien begünstigen können. Daher sollten Sie sich mit einem nachgewiesenen Leaky-Gut-Syndrom unbedingt behandeln lassen. Hierzu kann eine – manchmal nur vorübergehende – Gabe von naturheilkundlichen Präparaten wie:

  • „guten Darmbakterien“, z.B. ein gutes Probiotikum
  • Zink (10-30 mg) zur Abheilung und Regeneration der Darmschleimhaut
  • Glutamin 3×1 g

täglich sinnvoll sein. Wenn die Beschwerden subjektiv weniger werden, sind Sie auf dem richtigen Weg. Wenn Sie es genau wissen wollen, wird in einer Stuhluntersuchung noch einmal das Alpha-1-Antitrypsin gemessen.

Viel Erfolg und gutes Gelingen!

Dr. Volker Schmiedel

P.S.: Der Beitrag enthält Auszüge aus meinem Buch „Alarm im Darm – Mythos Reizdarm, was Ihrer Verdauung wirklich hilft“, welches vor wenigen Tagen in 3. völlig neu überarbeiteter Auflage erschienen ist.


Das Buch finden Sie z.B. in den Buchempfehlungen der Akademie für menschliche Medizin.


Mehr zum Thema Darmflora und MS in unserem gleichnamigen Faktenblatt!


Und wenn Sie helfen wollen, dass unser Projekt weiterlebt, unterstützen Sie uns über drei einfache Wege!

betterplace button boost button

Sie wollen auf dem Laufenden bleiben? Dann registrieren Sie sich doch gerne als “Follower” dieses Newsfeed! Rechts oben auf dieser Seite.

Für Sie gelesen und gehört: MBSR – Die Kunst, das ganze Leben zu umarmen.

„Mindfulness Based Stress Reduction (MBSR)“ oder Achtsamkeitstechnik beschäftigte  uns  ja schon in den vorangegangen Beiträgen. Umso mehr freut es uns, dass eine unserer eifrigsten Autorinnen, Felicitas Dorne, eine ausführlich Rezension des u.a. Buchs und der zugehörigen CDs verfasst hat und ihre persönlichen Eindrücke und positiven Erfahrungen mit diesem Werk beschreibt. Da es sich hierbei um ein Training in Deutsch handelt, ist dieser Hinweis eine sehr willkommene Ergänzung der bisherigen Empfehlungen in englischer Sprache.

„MBSR – Die Kunst, das ganze Leben zu umarmen. Einübung von Stressbewältigung durch Achtsamkeit“ (mit 2 Hör-CDs) von Cornelia Löhmer und Rüdiger Standhardt, Klett-Cotta Fachbuch, 2014


Einübung von Stressbewältigung durch Achtsamkeit

Ein Gastbeitrag für Life-SMS von Felicitas Dorne [Oktober 2016]

Auf der Suche nach den besten Büchern zum Thema „Achtsamkeitsmeditation“ wurden zahlreiche Wünsche an uns herangetragen, die idealerweise ein einziges Buch erfüllen sollte:  einen (Online-) Kurs ersetzen oder zumindest ergänzen. Klar strukturiert, anschaulich illustriert, verständlich, motivierend und sorgfältig referenziert sollte es sein.  Und natürlich dem (wissenschaftlichen) Anspruch von Life-SMS genügen. Plus Bonusmaterial: Hör-CDs auf Deutsch, mit positiver Wortwahl und angenehmer Sprechstimme, zur Anleitung und sanften Begleitung………

Lesen Sie den vollständigen Beitrag auf lsms.info!


Buch und CDs sind auch in den Buchempfehlungen
der Akademie für menschliche Medizin
zur Multiplen Sklerose zu finden!


Und wenn Sie helfen wollen, dass unser Projekt weiterlebt, unterstützen Sie uns über drei einfache Wege!

betterplace button boost button

Sie wollen auf dem Laufenden bleiben? Dann registrieren Sie sich doch gerne als “Follower” dieses Newsfeed! Rechts auf dieser Seite.

Noch gut 14 Tage kostenlos: The connection – ein beeindruckender Film über die Verbindung von Geist und Körper

Superlativen sind immer gefährlich, aber im Fall dieser Dokumentation würde ich behaupten, dass es das Beste ist, was es über die enge Beziehung zwischen Geist und Körper und damit wissenschaftlich betrachtet über die Psychoneuroimmunologie in den letzten beiden Jahren veröffentlicht worden ist.

2016-11-01-17_34_26-nature-connectionIn dieser verrückten, geschäftigen, modernen Welt gesund zu bleiben ist nicht einfach

Für die Journalistin Shannon Harvey, wurde die Suche nach einer Lösung für dieses Problem sehr persönlich, als bei ihr eine Autoimmunerkrankung diagnostiziert wurde, die keine bekannte Ursache und angeblich unheilbar war. Nachdem ihr von ihrem Arzt eröffnet wurde, dass sie im Rollstuhl enden könnte, erkannte sie, dass sie selbst handeln musste. Dies inspirierte zu einer zehnjährigen Reise, bei der sie mehr als $ 30.000 für konventionelle und alternative Behandlungen verbrauchte, Tausende von wissenschaftlichen Papieren durchforstete und die Welt bereiste, um Dutzende von Pionieren der Gesundheitsforschung bei führenden Institutionen wie Harvard und Stanford zu interviewen.

Der Film ist ein Plädoyer für die Life-SMS-Methodik und den selbstverantwortlichen Umgang mit der Multiplen Sklerose, zumal auch unser Impulsgeber Prof. George Jelinek zu Wort kommt.

Hier geht’s direkt zum Film!

Also nutzen Sie die nächsten 2 Wochen und verstehen Sie mehr über die „Connection“. Den Film gibt es (zumindest in der Kaufversion) auch mit deutschen Untertiteln.

Wir wünschen Ihnen eine gesundmachende Erfahrung!


Und wenn Sie helfen wollen, dass unser Projekt weiterlebt, unterstützen Sie uns über drei einfache Wege!

betterplace button boost button

Sie wollen auf dem Laufenden bleiben? Dann registrieren Sie sich doch gerne als “Follower” dieses Newsfeed! Rechts auf dieser Seite.

[Foto: unsplash.com / Simon Forster]

Danke für den Gegenwert von 256 Cappuccinos und was Kaffee bewirkt..

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

herzlichen Dank für die Spendensumme im Gegenwert von etwa 256 Cappuccinos (über 500 €), die der Spendenaufruf vom 9.10. generiert hat. Wieder ein wichtiger Schritt in Bezug auf die Erreichung des Spendenziels 2016 und die Veröffentlichung der Life-SMS Mindmap.

2016-10-24-18_06_39-wie-wirkt-kaffee-im-korper

Damit Mythen über die angeblich negativen Wirkungen des Kaffees durch wissenschaftlich belegte Fakten aus der Welt geräumt werden,  sei hier der Verweis auf einen gut recherchierten Artikel aus brandeins erlaubt:

Wie wirkt Kaffee im Körper? [brandeins]

Die tägliche Tasse Kaffee ist für mehr als drei Viertel aller Deutschen über 18 Jahre eine Selbstverständlichkeit. Als Wachmacher, Ritual oder nur zum Genuss – Kaffee wird aus vielen Gründen getrunken. Wirksamster Inhaltsstoff ist das Koffein, aus wissenschaftlicher Sicht die weltweit am häufigsten konsumierte pharmakologisch aktive Substanz….

Fazit:

Gegen in Maßen genossenen, sorgfältig zubereiteten Kaffee ist nichts einzuwenden. Im Gegenteil: ein moderater und regelmäßiger Kaffeegenuss steht durchaus im Einklang mit einer gesunden und ausgewogenen Ernährung. So weisen Kaffee und viele seiner Inhaltsstoffe eine hohe antioxidative Aktivität auf. Zudem wirkt Kaffee anregend und leistungssteigernd. Und wenn man zum Süßen dann D-Galactose statt Haushaltszucker nimmt, tut man auch noch etwas für die Energieversorgung des Gehirns.


Und wenn Sie helfen wollen, dass unser Projekt weiterlebt, unterstützen Sie uns über drei einfache Wege!

betterplace button boost button

Sie wollen auf dem Laufenden bleiben? Dann registrieren Sie sich doch gerne als “Follower” dieses Newsfeed! Rechts auf dieser Seite.

Warum sich Mindfulness- oder Achtsamkeitstraining lohnt!

Auf die positiven Effekte von “Mindfulness-Training” hatten wir ja schon im Rahmen der Information über den Online-Kurs bei der Monash University hingewiesen.

Mindfulness, “Selbstmitgefühl” und Wohlbefinden hängen eng zusammen:

Mit dem Achtsamkeitstraining übt man u.a. eine bestimmte und im allgemeinen eine unterschiedliche Haltung gegenüber sich selbst zu entwickeln. Dazu gehört freundlich, einfühlsam und mitfühlend gegenüber sich selbst zu werden. Ein sehr wichtiges Element der “Achtsamkeitstechnik”!

Wenn sich Anfänger zu sehr auf die Achtsamkeit konzentrieren und nicht sofort erfolgreich sind – nach dem Motto: ich kann meinen Geist nicht davon abhalten, umher zu wandern – werden sie sehr oft wütend auf sich selbst und extrem selbstkritisch, was das Problem aber nur noch verschlimmert. Die Haltung, die man stattdessen mit der Achtsamkeitstechnik kultiviert, bedeutet nicht nur achtsam zu werden und präsent zu sein, sondern gleichzeitig nicht reaktiv und wertend zu sein. Eine Art und Weise, die akzeptierend ist und Selbstmitgefühl ausdrückt.

2016-10-15-16_43_03-meditation-7-hd-photos-curated-by-adam-anthony-_-unsplash

Die Tatsache unsere eigenen Menschlichkeit zu akzeptieren und damit aufzuhören selbst auf uns einzuschlagen, ist ein wichtiger Schritt in der Reduzierung der Stressantwort auf innere und äußere Einflüsse. Wir können zwar sehr gut auf uns selbst einprügeln, bekommen wird es uns allerdings auf keinen Fall. Wenn wir dagegen mehr Selbstmitgefühl (eine Art Haltung der Güte zu uns selbst) entwickeln, wird es für uns einfacher mit den alltäglichen Belastungen umzugehen und mehr Toleranz und mehr Geduld für andere zu entwickeln. Wenn wir uns dagegen oft absichtlich selbstkritisch verhalten, hat dies die entgegengesetzte Wirkung. Das wütend auf uns selbst sein äußert sich in einer negativen Reaktion oder Haltung gegenüber anderen Menschen.

Eines der der häufigsten Missverständnisse über Achtsamkeit und Meditation ist:  

„Oh, das bedeutet über sich selbst nachzudenken“. Die Wahrheit ist eigentlich das Gegenteil davon. Wir denken fast ständig über uns selbst nach und die Achtsamkeit ist eine Möglichkeit, sich von diesem rein intern orientierten Denken und ständigen Planen zu lösen und in ein einer mitfühlenden Haltung die Gegenwart und das Jetzt zu akzeptieren und zu begreifen. Die Selbstabsorption, also eine egozentrisch Art von geistiger Aktivität, die für viele zur Standardhaltung (mind set) geworden ist, kann somit durch Achtsamkeit durchbrochen werden.

Auch aus Sicht der Neuroplastizität ist dieses ständige Üben einer neuen Haltung ein essentieller Schritt. Alles was wir üben oder kontinuierlich pflegen wird “hart verdrahtet” (durch die Schaffung neuer neuronaler Verbindungen) und das umfasst auch Dinge wie Achtsamkeit und Selbstbewusstsein, Sanftmut, Freundlichkeit sowie Mitgefühl für sich selbst und andere.

Praktizieren bedeutet also aktiv diese Fähigkeiten zu schaffen.

Mindfulness kann uns helfen, zu erkennen, dass wir in einer Art Standardeinstellung gefangen sind  und eröffnet uns Wege eine Umprogrammierung (das Lernen neuer Fähigkeiten) zu starten. Wir alle – ob erkrankt oder nicht – erfahren im Leben Leid und Unannehmlichkeiten. Das Problem ist die zusätzliche Selbstkritik (ich bin schuld), die dem Problem eine weitere Schicht Leid hinzufügt. Wenn wir stattdessen erkennen, dass dieser kritische Prozess genau jetzt bei uns abläuft und dass eine zusätzliche Stressantwort getriggert wird, können wir damit unsere Haltung in Bezug auf den Auslöser des Stresses  modifizieren.  Worüber wir hier sprechen ist das Gegenteil von Vermeidung. Es ist die Schaffung von Akzeptanz, Achtsamkeit und einem bewussten Umgang mit äußeren und inneren Stressoren.

Weil Geist und Körper so eng verbunden sind, erzeugt die ständige Aktivierung der Stressantwort, auch wenn wir sie gar nicht brauchen, einen Verschleiß in unserem biologischen System – dem System Mensch. Man spricht hierbei von der allostatischen Last – der Körper versucht ständig durch physiologische und psychologische Verhaltensänderungen die Stabilität beizubehalten. Kurzfristig ist eine solche Reaktion wünschenswert, bei chronischer Belastung führt dies unweigerlich zu Systemproblemen bis hin zum Systemversagen. Das Risiko für Autoimmunerkrankungen und kardiovaskuläre Probleme steigt immens, das ständige Ausschütten von Cortisol führt zu einer Ausdünnung der Knochen und viel schlimmer noch es schädigt das Gehirn.

Fazit

Mit der Achtsamkeitstechnik wurde eine Methode entwickelt, eine unangemessene Aktivierung der Stressantwort auszuschalten und die Höhe der allostatischen Last zu reduzieren. In Studien konnte eine Reduktion entzündlicher Vorgänge, eine Verbesserung der Immunabwehr und eine Reduktion von kardiovaskulären Problemen, aber interessanterweise auch Auswirkungen auf unsere DNA nachgewiesen werden. Ein hohes Stresslevel beschleunigt die Alterung auf DNA-Ebene und Achtsamkeitstraining ist in der Lage die genetische Reparatur zu verbessern und den Alterungsprozess zu verlangsamen.

Also werden Sie achtsam – es lohnt sich!

Ein gute, kostenlose App zum Mindfulness-Training ist zum Beispiel bei Smiling Mind zu finden: http://www.smilingmind.com.au/



Foto: https://unsplash.com/@dingzeyuli


Und wenn Sie helfen wollen, dass Life-SMS Ihnen weiterhin wertvolle Informationen bereitstellen kann, dass unser Projekt weiterlebt, unterstützen Sie uns über drei einfache Wege!

DSGiP-Logo

Jetzt spenden

Sie wollen auf dem Laufenden bleiben? Dann registrieren Sie sich doch gerne als “Follower” dieses Newsfeed! Rechts auf dieser Seite.


In eigener Sache: Was zwei Tassen Cappuccino für unser Projekt bedeuten…

Jeder weiß es, aber man spricht nicht so gerne darüber. Projekte wie Life-SMS  leben nun einmal von Spenden. Zumindest dann, wenn die Unabhängigkeit von Big Pharma oder anderen Interessensgruppen bewahrt werden soll. Genau das ist unser Ziel: die Grundlage für eine selbstbestimmte und unabhängigen Umgang mit der Krankheit zu schaffen und die oder den Betroffene(n) in die Lage zu versetzen, auf Basis der verfügbaren Informationen selbst zu entscheiden, welche Behandlung die adäquate ist. Der Arzt wird damit zum Partner und Berater des Patienten. Die Rollenverteilung “Halbgott in Weiß” versus Patient wird durch eine kooperative Zusammenarbeit abgelöst.

Wir sind gerade bei der Spenden-Halbzeit für die derzeitige Spendenperiode bis Mai 2017 angekommen und haben etwa 31% der Ziele auf “betterplace.com” erreicht. Es wäre toll, hilfreich und wünschenswert, wenn Sie als Unterstützerin oder Unterstützer –  oder viel besser noch Ihre Freunde und Verwandten, die es sich leisten können – das Projekt auch mit kleinen Beträgen unterstützen würden. Würden 200 Leute das Projekt mit 5 € monatlich unterstützen, wäre die Zukunft des Projektes auch über lange Zeiten gesichert.  Da dies in etwa dem Gegenwert von zwei Cappuccino in einem Café Ihrer Wahl entspricht, denken Sie vielleicht am nächsten Cafébesuch an uns. Natürlich freuen wir uns auch über den Gegenwert ganzer Kaffeesäcke.

2016-10-06-17_57_46-coffee-_-unsplash

Das “Dauerspenden” über betterplace ist sehr einfach und hilft uns bei der Planungssicherheit. Und übrigens erhalten Spender, ob Einzelspender oder Dauerspender, in aller Regel frühzeitig Zugriff auf besondere Informationen oder Veröffentlichungen, die erst zu einem späteren Zeitpunkt allgemein veröffentlicht werden.  Ein Beispiel ist die “Life-SMS-Mindmap”, die wir, sobald 50% des aktuellen Budgets erreicht sind (d.h. 3750 €), auch allgemein veröffentlichen werden. Mit Ihrer Spende helfen Sie also jetzt schon mit, dieses nette Tool allen Interessenten so schnell wie möglich zur Verfügung zu stellen.

So, und jetzt geht es wieder an die Arbeit. Wir danken Ihnen vorab für jedwede Unterstützung und dass Sie uns treu bleiben!

Ihr und Euer

Life-SMS/lsms.info Team


Und wenn Sie helfen wollen, dass unser Projekt weiterlebt, unterstützen Sie uns über drei einfache Wege!

betterplace button boost button

Sie wollen auf dem Laufenden bleiben? Dann registrieren Sie sich doch gerne als “Follower” dieses Newsfeed! Rechts auf dieser Seite.


Foto: Taylor Swift / https://unsplash.com/collections/1215/coffee 

Die Life-SMS-Methodik (V) – Zucker

In der 5. Folge unserer Serie zur Life-SMS-Methodik beschäftigen wir uns heute mit dem Thema Zucker und MS. Die in der westlichen Gesellschaft und den dort industriell produzierten Nahrungsmitteln anzutreffende Überschwemmung mit Zucker, wird in Bezug auf den Einfluss bei der Entstehung und den Verlauf chronische Erkrankungen regelmäßig verharmlost und deren Folgen bewusst unter den Teppich gekehrt.

Die Zuckerlobby macht einen super Job!

zuckerverbrauch_1852_-_2005_jorVon 1852 bis heute ist jedoch der pro Kopf-Verbrauch von raffiniertem Zucker in Deutschland (wie in allen Industrieländern) nahezu exponentiell angestiegen. Dieser Faktor 15 führt zu einer Überflutung des Körpers mit Zuckern im Wesentlichen in Form von Fruktose, Glukose und Saccharose. 35 kg/Jahr und Kopf bedeutet für den Körper einen Insulin-Tsunami.

In der Folge entsteht Insulinresistenz, die durch mangelnde Bewegung noch verstärkt wird!

Zusammenhänge mit der MS

Die Insulinresistenz und die daraus folgende  mangelnde Glukoseverwertung in den Zellen hat für viele Aspekte der MS entscheidende  Auswirkungen. Myelinisierungsprozesse sind gestört, der oxidative Stress nimmt zu, DNA und RNA-Synthesen sind gestört, der vorzeitige Zelltod nimmt zu und der Proteintransport und -abbau sind fehlerhaft. Eine fortschreitende Schädigung der Nervenzellen und der Myelinscheiden ist nicht zu vermeiden.

Inzwischen konnte nachgewiesen werden, dass der Schweregrad einer MS-Erkrankung (gemessen am EDSS-Wert) eindeutig positiv mit einer Insulinresistenz korreliert ist.

Konsequenzen für die Behandlung der MS

Für die Behandlung der MS ergeben sich daraus zwei wesentliche Konsequenzen:

  1. Das Risiko einer sich möglicherweise  ausbildenden Insulinresistenz ist durch geeignete Ernährung und körperliche Bewegung zu vermeiden.
  2. Für das Gehirn und die  Nervenzellen ist die notwendige und gegebenenfalls gestörte Energieversorgung wiederherzustellen und/oder durch alternative Versorgungswege zusätzlich zu ermöglichen.

In aller Kürze also die folgenden Empfehlungen:

  • Umstellung der Ernährung auf Lebensmittel mit niedrigem Glykämischem Index.
  • Reduktion der Zufuhr von Zuckern mit starkem Einfluss auf den Insulinspiegel, insbesondere Saccharose (Haushaltszucker) und Glukose (Traubenzucker). Insgesamt einen kohlenhydratarme Ernährung.
  • Ergänzungen der Ernährung mit D-Galaktose und Kokosöl.
  • Soweit wie möglich Verzicht auf Junk Food, Süßgetränke und industriell verarbeitete Lebensmittel (hoher Fruktosegehalt).
  • Messung des B-Vitaminstatus und gegebenenfalls Supplementierung.
  • Bewegung und Sport soweit wie möglich, regelmäßig und maßvoll.

Diese Empfehlungen und Zusammenhänge sind auch in der Landkarte zur Life-SMS Methodik verbildlicht:

2016-10-01-17_08_14-die-life-sms-methodik-zucker-und-ms
Anti-inflammatorische Ernährung

Weitere Hintergründe und Details sind in unserem Faktenblatt Zucker und MS ausführlich nachzulesen.

Zum Thema Fruktose und verbundene Gesundheitsrisiken sei auch dieser Artikel:

„Maissirup (HFCS) und sieben damit verbundene moderne Plagen“


bei der Akademie für menschliche Medizin (AMM) empfohlen!

 


Und wenn Sie helfen wollen, dass unser Projekt weiterlebt, unterstützen Sie uns bitte über drei einfache Wege!

betterplace button boost button

Sie wollen auf dem Laufenden bleiben? Dann registrieren Sie sich doch gerne als “Follower” dieses Newsfeed! Rechts auf dieser Seite.

Vibrationstraining verbessert den Behinderungsgrad bei Multipler Sklerose: Ergebnisse einer Pilotstudie

Was ich aus eigener Erfahrung bestätigen kann, ist aktuell in einer Pilotstudie untersucht und bestätigt worden.  Ziel der Studie war es, die Effekte eines achtwöchigen Trainingsprogramms auf einem Ganzkörper-Vibrationstrainer zu untersuchen. 25 Erwachsene mit klinisch bestätigter Multiple Sklerose unternahmen ein 8-Wochen Training auf einer seitlich alternierenden Vibrationsplattform (in diesem Fall Galieo®). Die Vibrationsfrequenz lag bei 20 Hz, die vertikale Auslenkung betrug insgesamt 2,6 mm (Amplitude 1,3 mm). Vor und nach dem Trainingskurs wurde der Behinderungsgrad der Patienten mit dem PDDS (Patient Determined Disability Steps)- und dem MSFC-Bewertungsschema (MS Functional Composite) verglichen. Beide Bewertungsschemata sind eng mit dem bekannteren EDSS (Expanded Disability Status Scale) korreliert.

Das Trainingsprogramm verbesserte den PDDS (3.66 ± 1.88 vs. 3.05 ± 1.99, p = 0.009)  und den MSFC-Wert (0.00 ± 0.62 vs 0.36 ± 0.68, p < 0.0001) signifikant. Alle drei MFCS- Komponenten verbesserten sich:  die Funktion der unteren (25 ft Gehtest) und der oberen Extremitäten, der nicht dominanten Hand ( 9-Loch-Test) und die kognitive Funktion (PSAT-3-Test). 

Und das bei nur 3 Trainingseinheiten pro Woche, die pro Trainingseinheit 5 mal eine Minute Vibrationstraining mit je einer Minute Pause dazwischen umfassten. Also nur 24 Trainingseinheiten insgesamt!

Die Forscher schließen daraus:

“ Aufgrund der attraktiven inhärenten Eigenschaften des Vibrationstrainings, vor allem der geringen körperliche Aktivität, die für das Training erforderlich ist und somit geeignet ist, die Rate der Interventionen (Nutzung des Gerätes) zu erhöhen, spricht vieles für den Einsatz von Ganzkörper-Vibrationstrainern, um den Behinderungsgrad zu reduzieren oder zu halten.”

Ein Satz der nur zu unterstreichen ist!

Wenn man die im Vergleich zu anderen medikamentösen Behandlungen überschaubaren einmaligen Kosten berücksichtigt, wäre es natürlich besonders schön, wenn diese Message auch bei unseren Krankenkassen gehört würde. Vielleicht hilft ja das Weitersagen…

Das Abstract der Studie ist hier nachzulesen…
Yang, F., Estrada, E. F., & Sanchez, M. C. (2016). Vibration training improves disability status in multiple sclerosis: A pretest-posttest pilot study. Journal of the Neurological Sciences, 369, 96-101. doi:10.1016/j.jns.2016.08.013


Und wenn Sie helfen wollen, dass unser Projekt weiterlebt, unterstützen Sie uns über drei einfache Wege!

betterplace button boost button

Sie wollen auf dem Laufenden bleiben? Dann registrieren Sie sich doch gerne als “Follower” dieses Newsfeed! Rechts auf dieser Seite.

Epigenetik und MS – Computermodelle bestätigen die Life-SMS Empfehlungen

Es ist doch sehr ermutigend, wenn die eigenen Überlegungen auch durch Modelle und Simulationen bestätigt werden. In einer umfangreichen Computeranalyse wurde in der Abteilung Bioinformatik des Fraunhofer-Instituts für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen (SCAI) der Einfluss von genetischen und epigenetischen Faktoren auf das Entzündungsgeschehen bei neurodegenerativen Erkrankungen und Autoimmunerkrankungen an den Beispielen Parkinson und MS untersucht.

Neurodegenerative sowie Autoimmunerkrankungen haben unklare Ätiologien (Ursachen), aber eine wachsende Zahl von Beweisen spricht für eine Kombination von genetischen und epigenetischen Veränderungen, die für die Entwicklung der Krankheit entscheidend sind.

„Epigenetische“ Faktoren – also über äußere Einflüsse gesteuerte Faktoren –  können die Aktivität von Genen regulieren. Dazu gehören chemische Veränderungen der DNA und Proteine in Chromosomen, die Informationen unabhängig von der DNA-Sequenz enthalten. Die meisten dieser epigenetischen Markierungen werden kurz nach der Empfängnis gelöscht. Schadstoffe, Stress, Ernährung und weitere Umweltfaktoren können aber die epigenetischen Marker in Chromosomen dauerhaft verändern und auf diese Weise das Verhalten von Zellen und Geweben beeinflussen. Erstaunlicherweise werden manche dieser erworbenen Veränderungen an Nachkommen weitergegeben.

Oder ganz kurz:

Der Lebensstil und die Umwelt beeinflussen die Genauslese und somit die Verstärkung oder Dämpfung von entzündlichen Faktoren in unserem Immunsystem.

Was das konkret für die Multiple Sklerose bedeutet zeigt das folgende Bild.

Die Abbildung zeigt die verschiedenen epigenetischen Faktoren, die die MS Pathologie regulieren: einschließlich miRNAs (micro RNAs) in den grünen Boxen und Gene in den roten Boxen, Chemikalien in orangen Boxen und biologische Faktoren in den blauen Rauten.

Ganz besonders interessant sind die Lebensstileinflüsse oben rechts  im Kasten:

  • Ernährungsfaktoren wie Vitamin D, die Aufnahme von Obstsäften, Obst / Gemüse, Cerealien, Körnern und Brot sowie der Genuss von Fischprodukten reduzieren das Risiko für  MS, während die Aufnahme von energiereichen Produkten wie tierische Fette, Schweinefleisch, Hot Dogs und Süßigkeiten das MS-Risiko signifikant erhöhen.

Dem sind dann nur noch die Faktoren: Bewegung, mentale Stabilität und Achtsamkeit hinzuzufügen und schon erkennt man die Grundzüge von Life-SMS wieder.

Auch bemerkenswert: Interferon-Beta 1b und Glatirameracetat Acetat (Copaxone®) wirken in diesem Modell nur auf den Wachstumsfaktor BDNF (brain-derived neurotrophic factor), was die beschränkte Wirksamkeit dieser Medikamente erklären hilft!

Die vollständige Studie können Sie hier nachlesen:

Khanam Irin A, Tom Kodamullil A, Gündel M, Hofmann-Apitius M. Computational Modelling Approaches on Epigenetic Factors in Neurodegenerative and Autoimmune Diseases and Their Mechanistic Analysis.Journal of Immunology Research. 2015;2015:737168. doi:10.1155/2015/737168.


Und wenn Sie wollen, unterstützen Sie uns über drei einfache Wege!

betterplace button boost button

Sie wollen auf dem Laufenden bleiben? Dann registrieren Sie sich doch gerne als “Follower” dieses Newsfeed! Rechts auf dieser Seite.

Die Life-SMS-Methodik (IV) – Fettsäuren

In der Fortsetzung unserer Serie zur Life-SMS-Methodik beschäftigen wir uns heute mit dem Thema Fettsäuren. Anders als bei Vitamin D, sind die Aussagen bei Fettsäuren durchaus weniger eindeutig und  eher vielschichtig. Fettsäuren beziehungsweise der Fettsäure- Spiegel im Blut und die Anlagerung verschiedener Fettsäuren in den Zellmembranen sind entscheidend für eine optimale Körperfunktion und ein langfristiges Überleben der Zellen. Insbesondere auch die Neubildung von Myelinschichten basiert auf Fettsäuren.

Die Fettsäuren-Zusammensetzung spielt den verschiedenen Bereichen eine wesentliche Rolle, darunter mit Blick auf die MS vor allem auch für:

  • Gehirnfunktion und die Funktion des Nervensystems insgesamt,
  • entzündliche oder anti-entzündliche Vorgänge im Immunsystem und eine
  • gesunde Darmflora

Für eine anti-entzündliche Ernährung und die Optimierung des persönlichen Fettsäure-Spiegels ergibt sich daraus in einer ersten Übersicht das folgende Bild, welches auch in der Life-SMS-Mindmap zu finden ist:

2016-09-08-die-life-sms-methodik-fettsauren

Kernpunkte dabei sind:

Gesättigte Fettsäuren

  • Verzichten Sie soweit wie möglich auf langkettige gesättigte Fettsäuren wie Palmfett. Palmfett begünstigt insbesondere auch koronare Herzkrankheiten. Konzentrieren Sie sich bei gesättigten Fettsäuren auf Kokosöl und mittelkettige Fettsäuren. Supplementieren Sie ggf. Propionate. Verzichten Sie vollständig auf gehärtete Fette und Transfette (z.B. Margarine, Croissants, Schweinsohren, frittierte Produkte).

Mehrfach und einfach ungesättigte Fettsäuren

  • Führen Sie genügend frische Öle mit hohem Omega-3-Anteil zu. Entweder über frischen Fisch oder über Fischöl als Nahrungsergänzung aus Wildfang. Beachten Sie dabei unbedingt eine mögliche Schwermetallbelastung, je nach Fischsorte.
  • Nutzen Sie zusätzlich kaltgepresstes Leinöl  und Hanföl aus vorzugsweise biologischem Anbau und mit entsprechender Frische.
  • Verzehren Sie Ölsamen mit einem günstigen Omega-3/Omega-6 Verhältnis wie Chia, Hanfsamen oder Leinsamen.
  • Nutzen Sie unbedingt kaltgepresstes natives Olivenöl in großen Mengen in der Küche (vorzugsweise aus biologischem Anbau). Olivenöl ist reich an Vitamin E, welches essentiell für den Oxidationsschutz der empfindlichen Omega-3 Fettsäuren ist. Ohne Oxidationsschutz ist eine verstärkte Zufuhr von mehrfach ungesättigten Fettsäuren eher kritisch zu bewerten.
  • Reduzieren Sie den Zuckerkonsum und sorgen Sie für einen niedrigen Insulinspiegel Das vermindert die Bildung entzündlicher Botenstoffe (Prostaglandine Typ 2) aus Omega-6 Fettsäuren.
  • Nutzen Sie in der Küche ordentliche Mengen von Gelbwurz/Kurkuma (Hauptbestandteil von Curry) und Sesam, auch diese verhindern die Bildung der o.g. Stoffe aus Omega-6 Fettsäuren.

Generelles

  • Führen Sie eine Ausgangs-Analytik des Fettsäure-Spektrums durch und wiederholen Sie diese nach ca. 9 -12 Monaten. Ziel sollte ein Omega-6/Omega-3 Verhältnis im Vollblut von < 5:1 sein (ideal 2-3:1).
  • Behalten Sie Ihre Ernährungsweise bei, sobald sich ein Erfolg eingestellt hat.

Ausführliche Erklärungen, Hintergrundinformationen und Literaturhinweise finden Sie in unserem Faktenblatt Fettsäuren und MS. Laden Sie es sich gerne herunter!

In gleicher Weise empfehlen wir den Fachartikel “Kann mit Fischen gegen MS anschwimmen?” unseres Netzwerkpartners Dr. Schmiedel.

Fazit:

Um Missverständnissen vorzubeugen: Bei Fettsäuren gibt es kein Schwarz-Weiß-Bild. Wir sind sowohl auf gesättigte Fettsäuren als auch auf ungesättigte Fettsäuren in der Nahrung angewiesen, es kommt aber auf das Verhältnis und die Menge der Zufuhr an. Weiter werden Sie allein über eine Verbesserung der Fettsäure-Verhältnisse Ihre MS nicht heilen. Diese Maßnahme ist aber eine unverzichtbare notwendige Voraussetzung, um dem Körper die Energie und Basis für eine Stabilisierung, Regeneration und Gesundwerdung zu liefern, und damit ein wichtiger Baustein der Behandlung.

Noch mehr zu Thema Fettsäuren bei lsms.info in der Rubrik Fette und Öle!


Und wenn Sie wollen, unterstützen Sie uns über drei einfache Wege!

betterplace button boost button

Sie wollen auf dem Laufenden bleiben? Dann registrieren Sie sich doch gerne als “Follower” dieses Newsfeed! Rechts auf dieser Seite.