In eigener Sache: Was zwei Tassen Cappuccino für unser Projekt bedeuten…

Jeder weiß es, aber man spricht nicht so gerne darüber. Projekte wie Life-SMS  leben nun einmal von Spenden. Zumindest dann, wenn die Unabhängigkeit von Big Pharma oder anderen Interessensgruppen bewahrt werden soll. Genau das ist unser Ziel: die Grundlage für eine selbstbestimmte und unabhängigen Umgang mit der Krankheit zu schaffen und die oder den Betroffene(n) in die Lage zu versetzen, auf Basis der verfügbaren Informationen selbst zu entscheiden, welche Behandlung die adäquate ist. Der Arzt wird damit zum Partner und Berater des Patienten. Die Rollenverteilung “Halbgott in Weiß” versus Patient wird durch eine kooperative Zusammenarbeit abgelöst.

Wir sind gerade bei der Spenden-Halbzeit für die derzeitige Spendenperiode bis Mai 2017 angekommen und haben etwa 31% der Ziele auf “betterplace.com” erreicht. Es wäre toll, hilfreich und wünschenswert, wenn Sie als Unterstützerin oder Unterstützer –  oder viel besser noch Ihre Freunde und Verwandten, die es sich leisten können – das Projekt auch mit kleinen Beträgen unterstützen würden. Würden 200 Leute das Projekt mit 5 € monatlich unterstützen, wäre die Zukunft des Projektes auch über lange Zeiten gesichert.  Da dies in etwa dem Gegenwert von zwei Cappuccino in einem Café Ihrer Wahl entspricht, denken Sie vielleicht am nächsten Cafébesuch an uns. Natürlich freuen wir uns auch über den Gegenwert ganzer Kaffeesäcke.

2016-10-06-17_57_46-coffee-_-unsplash

Das “Dauerspenden” über betterplace ist sehr einfach und hilft uns bei der Planungssicherheit. Und übrigens erhalten Spender, ob Einzelspender oder Dauerspender, in aller Regel frühzeitig Zugriff auf besondere Informationen oder Veröffentlichungen, die erst zu einem späteren Zeitpunkt allgemein veröffentlicht werden.  Ein Beispiel ist die “Life-SMS-Mindmap”, die wir, sobald 50% des aktuellen Budgets erreicht sind (d.h. 3750 €), auch allgemein veröffentlichen werden. Mit Ihrer Spende helfen Sie also jetzt schon mit, dieses nette Tool allen Interessenten so schnell wie möglich zur Verfügung zu stellen.

So, und jetzt geht es wieder an die Arbeit. Wir danken Ihnen vorab für jedwede Unterstützung und dass Sie uns treu bleiben!

Ihr und Euer

Life-SMS/lsms.info Team


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Foto: Taylor Swift / https://unsplash.com/collections/1215/coffee 

Die Life-SMS-Methodik (V) – Zucker

In der 5. Folge unserer Serie zur Life-SMS-Methodik beschäftigen wir uns heute mit dem Thema Zucker und MS. Die in der westlichen Gesellschaft und den dort industriell produzierten Nahrungsmitteln anzutreffende Überschwemmung mit Zucker, wird in Bezug auf den Einfluss bei der Entstehung und den Verlauf chronische Erkrankungen regelmäßig verharmlost und deren Folgen bewusst unter den Teppich gekehrt.

Die Zuckerlobby macht einen super Job!

zuckerverbrauch_1852_-_2005_jorVon 1852 bis heute ist jedoch der pro Kopf-Verbrauch von raffiniertem Zucker in Deutschland (wie in allen Industrieländern) nahezu exponentiell angestiegen. Dieser Faktor 15 führt zu einer Überflutung des Körpers mit Zuckern im Wesentlichen in Form von Fruktose, Glukose und Saccharose. 35 kg/Jahr und Kopf bedeutet für den Körper einen Insulin-Tsunami.

In der Folge entsteht Insulinresistenz, die durch mangelnde Bewegung noch verstärkt wird!

Zusammenhänge mit der MS

Die Insulinresistenz und die daraus folgende  mangelnde Glukoseverwertung in den Zellen hat für viele Aspekte der MS entscheidende  Auswirkungen. Myelinisierungsprozesse sind gestört, der oxidative Stress nimmt zu, DNA und RNA-Synthesen sind gestört, der vorzeitige Zelltod nimmt zu und der Proteintransport und -abbau sind fehlerhaft. Eine fortschreitende Schädigung der Nervenzellen und der Myelinscheiden ist nicht zu vermeiden.

Inzwischen konnte nachgewiesen werden, dass der Schweregrad einer MS-Erkrankung (gemessen am EDSS-Wert) eindeutig positiv mit einer Insulinresistenz korreliert ist.

Konsequenzen für die Behandlung der MS

Für die Behandlung der MS ergeben sich daraus zwei wesentliche Konsequenzen:

  1. Das Risiko einer sich möglicherweise  ausbildenden Insulinresistenz ist durch geeignete Ernährung und körperliche Bewegung zu vermeiden.
  2. Für das Gehirn und die  Nervenzellen ist die notwendige und gegebenenfalls gestörte Energieversorgung wiederherzustellen und/oder durch alternative Versorgungswege zusätzlich zu ermöglichen.

In aller Kürze also die folgenden Empfehlungen:

  • Umstellung der Ernährung auf Lebensmittel mit niedrigem Glykämischem Index.
  • Reduktion der Zufuhr von Zuckern mit starkem Einfluss auf den Insulinspiegel, insbesondere Saccharose (Haushaltszucker) und Glukose (Traubenzucker). Insgesamt einen kohlenhydratarme Ernährung.
  • Ergänzungen der Ernährung mit D-Galaktose und Kokosöl.
  • Soweit wie möglich Verzicht auf Junk Food, Süßgetränke und industriell verarbeitete Lebensmittel (hoher Fruktosegehalt).
  • Messung des B-Vitaminstatus und gegebenenfalls Supplementierung.
  • Bewegung und Sport soweit wie möglich, regelmäßig und maßvoll.

Diese Empfehlungen und Zusammenhänge sind auch in der Landkarte zur Life-SMS Methodik verbildlicht:

2016-10-01-17_08_14-die-life-sms-methodik-zucker-und-ms
Anti-inflammatorische Ernährung

Weitere Hintergründe und Details sind in unserem Faktenblatt Zucker und MS ausführlich nachzulesen.

Zum Thema Fruktose und verbundene Gesundheitsrisiken sei auch dieser Artikel:

„Maissirup (HFCS) und sieben damit verbundene moderne Plagen“


bei der Akademie für menschliche Medizin (AMM) empfohlen!

 


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Vibrationstraining verbessert den Behinderungsgrad bei Multipler Sklerose: Ergebnisse einer Pilotstudie

Was ich aus eigener Erfahrung bestätigen kann, ist aktuell in einer Pilotstudie untersucht und bestätigt worden.  Ziel der Studie war es, die Effekte eines achtwöchigen Trainingsprogramms auf einem Ganzkörper-Vibrationstrainer zu untersuchen. 25 Erwachsene mit klinisch bestätigter Multiple Sklerose unternahmen ein 8-Wochen Training auf einer seitlich alternierenden Vibrationsplattform (in diesem Fall Galieo®). Die Vibrationsfrequenz lag bei 20 Hz, die vertikale Auslenkung betrug insgesamt 2,6 mm (Amplitude 1,3 mm). Vor und nach dem Trainingskurs wurde der Behinderungsgrad der Patienten mit dem PDDS (Patient Determined Disability Steps)- und dem MSFC-Bewertungsschema (MS Functional Composite) verglichen. Beide Bewertungsschemata sind eng mit dem bekannteren EDSS (Expanded Disability Status Scale) korreliert.

Das Trainingsprogramm verbesserte den PDDS (3.66 ± 1.88 vs. 3.05 ± 1.99, p = 0.009)  und den MSFC-Wert (0.00 ± 0.62 vs 0.36 ± 0.68, p < 0.0001) signifikant. Alle drei MFCS- Komponenten verbesserten sich:  die Funktion der unteren (25 ft Gehtest) und der oberen Extremitäten, der nicht dominanten Hand ( 9-Loch-Test) und die kognitive Funktion (PSAT-3-Test). 

Und das bei nur 3 Trainingseinheiten pro Woche, die pro Trainingseinheit 5 mal eine Minute Vibrationstraining mit je einer Minute Pause dazwischen umfassten. Also nur 24 Trainingseinheiten insgesamt!

Die Forscher schließen daraus:

“ Aufgrund der attraktiven inhärenten Eigenschaften des Vibrationstrainings, vor allem der geringen körperliche Aktivität, die für das Training erforderlich ist und somit geeignet ist, die Rate der Interventionen (Nutzung des Gerätes) zu erhöhen, spricht vieles für den Einsatz von Ganzkörper-Vibrationstrainern, um den Behinderungsgrad zu reduzieren oder zu halten.”

Ein Satz der nur zu unterstreichen ist!

Wenn man die im Vergleich zu anderen medikamentösen Behandlungen überschaubaren einmaligen Kosten berücksichtigt, wäre es natürlich besonders schön, wenn diese Message auch bei unseren Krankenkassen gehört würde. Vielleicht hilft ja das Weitersagen…

Das Abstract der Studie ist hier nachzulesen…
Yang, F., Estrada, E. F., & Sanchez, M. C. (2016). Vibration training improves disability status in multiple sclerosis: A pretest-posttest pilot study. Journal of the Neurological Sciences, 369, 96-101. doi:10.1016/j.jns.2016.08.013


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Epigenetik und MS – Computermodelle bestätigen die Life-SMS Empfehlungen

Es ist doch sehr ermutigend, wenn die eigenen Überlegungen auch durch Modelle und Simulationen bestätigt werden. In einer umfangreichen Computeranalyse wurde in der Abteilung Bioinformatik des Fraunhofer-Instituts für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen (SCAI) der Einfluss von genetischen und epigenetischen Faktoren auf das Entzündungsgeschehen bei neurodegenerativen Erkrankungen und Autoimmunerkrankungen an den Beispielen Parkinson und MS untersucht.

Neurodegenerative sowie Autoimmunerkrankungen haben unklare Ätiologien (Ursachen), aber eine wachsende Zahl von Beweisen spricht für eine Kombination von genetischen und epigenetischen Veränderungen, die für die Entwicklung der Krankheit entscheidend sind.

„Epigenetische“ Faktoren – also über äußere Einflüsse gesteuerte Faktoren –  können die Aktivität von Genen regulieren. Dazu gehören chemische Veränderungen der DNA und Proteine in Chromosomen, die Informationen unabhängig von der DNA-Sequenz enthalten. Die meisten dieser epigenetischen Markierungen werden kurz nach der Empfängnis gelöscht. Schadstoffe, Stress, Ernährung und weitere Umweltfaktoren können aber die epigenetischen Marker in Chromosomen dauerhaft verändern und auf diese Weise das Verhalten von Zellen und Geweben beeinflussen. Erstaunlicherweise werden manche dieser erworbenen Veränderungen an Nachkommen weitergegeben.

Oder ganz kurz:

Der Lebensstil und die Umwelt beeinflussen die Genauslese und somit die Verstärkung oder Dämpfung von entzündlichen Faktoren in unserem Immunsystem.

Was das konkret für die Multiple Sklerose bedeutet zeigt das folgende Bild.

Die Abbildung zeigt die verschiedenen epigenetischen Faktoren, die die MS Pathologie regulieren: einschließlich miRNAs (micro RNAs) in den grünen Boxen und Gene in den roten Boxen, Chemikalien in orangen Boxen und biologische Faktoren in den blauen Rauten.

Ganz besonders interessant sind die Lebensstileinflüsse oben rechts  im Kasten:

  • Ernährungsfaktoren wie Vitamin D, die Aufnahme von Obstsäften, Obst / Gemüse, Cerealien, Körnern und Brot sowie der Genuss von Fischprodukten reduzieren das Risiko für  MS, während die Aufnahme von energiereichen Produkten wie tierische Fette, Schweinefleisch, Hot Dogs und Süßigkeiten das MS-Risiko signifikant erhöhen.

Dem sind dann nur noch die Faktoren: Bewegung, mentale Stabilität und Achtsamkeit hinzuzufügen und schon erkennt man die Grundzüge von Life-SMS wieder.

Auch bemerkenswert: Interferon-Beta 1b und Glatirameracetat Acetat (Copaxone®) wirken in diesem Modell nur auf den Wachstumsfaktor BDNF (brain-derived neurotrophic factor), was die beschränkte Wirksamkeit dieser Medikamente erklären hilft!

Die vollständige Studie können Sie hier nachlesen:

Khanam Irin A, Tom Kodamullil A, Gündel M, Hofmann-Apitius M. Computational Modelling Approaches on Epigenetic Factors in Neurodegenerative and Autoimmune Diseases and Their Mechanistic Analysis.Journal of Immunology Research. 2015;2015:737168. doi:10.1155/2015/737168.


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Die Life-SMS-Methodik (IV) – Fettsäuren

In der Fortsetzung unserer Serie zur Life-SMS-Methodik beschäftigen wir uns heute mit dem Thema Fettsäuren. Anders als bei Vitamin D, sind die Aussagen bei Fettsäuren durchaus weniger eindeutig und  eher vielschichtig. Fettsäuren beziehungsweise der Fettsäure- Spiegel im Blut und die Anlagerung verschiedener Fettsäuren in den Zellmembranen sind entscheidend für eine optimale Körperfunktion und ein langfristiges Überleben der Zellen. Insbesondere auch die Neubildung von Myelinschichten basiert auf Fettsäuren.

Die Fettsäuren-Zusammensetzung spielt den verschiedenen Bereichen eine wesentliche Rolle, darunter mit Blick auf die MS vor allem auch für:

  • Gehirnfunktion und die Funktion des Nervensystems insgesamt,
  • entzündliche oder anti-entzündliche Vorgänge im Immunsystem und eine
  • gesunde Darmflora

Für eine anti-entzündliche Ernährung und die Optimierung des persönlichen Fettsäure-Spiegels ergibt sich daraus in einer ersten Übersicht das folgende Bild, welches auch in der Life-SMS-Mindmap zu finden ist:

2016-09-08-die-life-sms-methodik-fettsauren

Kernpunkte dabei sind:

Gesättigte Fettsäuren

  • Verzichten Sie soweit wie möglich auf langkettige gesättigte Fettsäuren wie Palmfett. Palmfett begünstigt insbesondere auch koronare Herzkrankheiten. Konzentrieren Sie sich bei gesättigten Fettsäuren auf Kokosöl und mittelkettige Fettsäuren. Supplementieren Sie ggf. Propionate. Verzichten Sie vollständig auf gehärtete Fette und Transfette (z.B. Margarine, Croissants, Schweinsohren, frittierte Produkte).

Mehrfach und einfach ungesättigte Fettsäuren

  • Führen Sie genügend frische Öle mit hohem Omega-3-Anteil zu. Entweder über frischen Fisch oder über Fischöl als Nahrungsergänzung aus Wildfang. Beachten Sie dabei unbedingt eine mögliche Schwermetallbelastung, je nach Fischsorte.
  • Nutzen Sie zusätzlich kaltgepresstes Leinöl  und Hanföl aus vorzugsweise biologischem Anbau und mit entsprechender Frische.
  • Verzehren Sie Ölsamen mit einem günstigen Omega-3/Omega-6 Verhältnis wie Chia, Hanfsamen oder Leinsamen.
  • Nutzen Sie unbedingt kaltgepresstes natives Olivenöl in großen Mengen in der Küche (vorzugsweise aus biologischem Anbau). Olivenöl ist reich an Vitamin E, welches essentiell für den Oxidationsschutz der empfindlichen Omega-3 Fettsäuren ist. Ohne Oxidationsschutz ist eine verstärkte Zufuhr von mehrfach ungesättigten Fettsäuren eher kritisch zu bewerten.
  • Reduzieren Sie den Zuckerkonsum und sorgen Sie für einen niedrigen Insulinspiegel Das vermindert die Bildung entzündlicher Botenstoffe (Prostaglandine Typ 2) aus Omega-6 Fettsäuren.
  • Nutzen Sie in der Küche ordentliche Mengen von Gelbwurz/Kurkuma (Hauptbestandteil von Curry) und Sesam, auch diese verhindern die Bildung der o.g. Stoffe aus Omega-6 Fettsäuren.

Generelles

  • Führen Sie eine Ausgangs-Analytik des Fettsäure-Spektrums durch und wiederholen Sie diese nach ca. 9 -12 Monaten. Ziel sollte ein Omega-6/Omega-3 Verhältnis im Vollblut von < 5:1 sein (ideal 2-3:1).
  • Behalten Sie Ihre Ernährungsweise bei, sobald sich ein Erfolg eingestellt hat.

Ausführliche Erklärungen, Hintergrundinformationen und Literaturhinweise finden Sie in unserem Faktenblatt Fettsäuren und MS. Laden Sie es sich gerne herunter!

In gleicher Weise empfehlen wir den Fachartikel “Kann mit Fischen gegen MS anschwimmen?” unseres Netzwerkpartners Dr. Schmiedel.

Fazit:

Um Missverständnissen vorzubeugen: Bei Fettsäuren gibt es kein Schwarz-Weiß-Bild. Wir sind sowohl auf gesättigte Fettsäuren als auch auf ungesättigte Fettsäuren in der Nahrung angewiesen, es kommt aber auf das Verhältnis und die Menge der Zufuhr an. Weiter werden Sie allein über eine Verbesserung der Fettsäure-Verhältnisse Ihre MS nicht heilen. Diese Maßnahme ist aber eine unverzichtbare notwendige Voraussetzung, um dem Körper die Energie und Basis für eine Stabilisierung, Regeneration und Gesundwerdung zu liefern, und damit ein wichtiger Baustein der Behandlung.

Noch mehr zu Thema Fettsäuren bei lsms.info in der Rubrik Fette und Öle!


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Gastbeitrag: Bindungsenergetische Therapie

Gastbeiträge sind für uns bei lsms.info und Life-SMS  von großem Wert, insbesondere auch dann, wenn sie helfen den Blick auf Therapieformen zu lenken, die vielleicht noch nicht in aller Munde sind.

Um so mehr freut es uns, dass sich Anja Klock, Heilpraktikerin aus Hamburg und seit 2015 Mitglied des Life-SMS-Therapeuten-Netzwerkes, die Zeit genommen hat Ihre Erfahrungen mit der Bindungsenergetischen Therapie in einem lesenswerten Gastbeitrag mit uns zu teilen.

Die Bindungsenergetische Therapie ist eine Psychotherapie mit Mind-Body-Elementen:

„So schaut der bindungsenergetische Therapeut nicht nur auf das Leid, das der Betroffene mindestens im Kopf hat und unter vertrauten Umständen auch wagen kann mitzuteilen. Nein, der Therapeut wendet sich ebenso dem Herzen des Betroffenen zu. Das tun wir mit all den, uns zur Verfügung stehenden, Sinnen – mit unseren, in Ausbildung und stetiger Fortbildung speziell dafür geschulten „Bindungsfähigkeiten“: Zuhörend und achtsam über das Ohr (Gespräch), über Hand-Haut Kontakt (z.B. im Gesicht) oder mit einer speziellen, resonanzbildenden Technik, die wir „die ruhende Hand über dem Herzen“ nennen. Diese Technik ist ein Alleinstellungsmerkmal der bindungsenergetischen Therapie und befähigt den Klienten einen einfachen, direkten und sicheren Zugang zu den wirklichen Herzensangelegenheiten zu bekommen.“

Lesen Sie jetzt die vollständige Geschichte im Gastbeitrag:  Bindungsenergetische Therapie!

csm_2016-08-28_16_37_48-artem_kovalev___unsplash_a0e7b26bddBesonders Menschen mit chronischen Erkrankungen und Schmerzen, wie MS-Betroffene, finden nicht immer die Hilfe, die sie suchen. Viele Betroffene spüren intuitiv, dass ihr Leiden etwas mit ihrem inneren Stress zu tun hat und empfinden (sehr oft zu recht) eine Abwehr gegen die ständige Einnahme von Medikamenten. Mit den Techniken der Mind-Body-Medizin kann hier oft weit mehr in Richtung Linderung und Gesundung erreicht werden als mit pharmakologischen Eingriffen. Diese Therapien aktivieren ganz massiv die Heilkraft des inneren Arztes. Der Therapeut ist dabei ein Auslöser und Katalysator der Heilungsprozesse, er heilt aber nicht selbst. Oder wie Prof. Hüther es formuliert 

„Keiner kann Heilen – Heilung ist immer Selbstheilung“

Siehe auch die Videobeiträge im Bereich „Psychoneuroimmunologie“

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Kostenfreier Online Kurs über Achtsamkeits-Technik zur Gesunderhaltung und Leistungssteigerung – Monash University, Melbourne Australien: Start 19. September 2016

Über die Achtsamkeits-Technik bzw. Achtsamkeitsmeditation, die vor allem Dank Prof. Jon Kabat-Zinn Eingang in moderne Behandlungsmethoden bei chronischen Krankheiten gefunden hat, haben wir schon berichtet.

Umso mehr freut es uns, dass Dank digitaler Technik diese Methodik nun auch weltweit für eine breiten Nutzerkreis zugänglich gemacht wird. Insofern ist es ein tolles Angebot der Monash University und des Teams um den Allgemeinmediziner und “Mindfullness Coordinator” Professor Craig Hasselt und den klinischen Psychologen Dr. Richard Chambers, die Technik der Achtsamkeit einem breiten Publikum kostenlos zu vermitteln und zugänglich zu machen. Der Kurs beginnt am 19. September, dauert sechs Wochen und erfordert circa 3 bis 4 Stunden Lernaufwand in der Woche. Die einzige Voraussetzung ist, der englischen Sprache halbwegs mächtig zu sein.

Da diese Methodik und die psychoneuroimmunologischen Effekte der Meditation eine wichtige Rolle bei der Behandlung aller chronischen Krankheiten spielen, ist der vollständige Beitrag zu diesem Angebot der Monash University bei der Akademie für menschliche Medizin nachzulesen [mehr].

Und wenn Sie nicht lange lesen wollen. Hier gibt es das Einführungsvideo!

Video-Einführung Mindfullness Course

 

Und dann melden Sie sich noch heute hier an.

Wir danken dem Life-SMS Follower-Netzwerk für diesen Hinweis!

Das Life-SMS Team


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Was wir vom Vorkoster lernen können – mögliche positive Effekte der Propionsäure auf die Darmflora und neuro-entzündliche Prozesse

Nachdem sich die Sommerpause – je nach Bundesland – so langsam dem Ende zu neigt, wenden wir uns wieder einem unserer Lieblingsthemen zu: der Bedeutung der Darmflora bei Entstehung und Behandlung der MS.

Und manchmal kann man auch in eher unterhaltsamen Sendungen der öffentlich rechtlichen Sender noch etwas lernen, wie der Ausschnitt aus der Sendung  „Der Vorkoster“ (WDR, Sendung vom 12. Februar 2016) zeigt. Im Interview mit Björn Freitag beleuchtet  Prof. Dr. R. Gold, Direktor der Neurologischen Klinik, Neurologische Universitätsklinik, St. Josef Hospital, Ruhr-Universität Bochum  den Einfluss der Propionsäure bzw. deren Salze, sogenannter Propionate, auf Autoimmunerkrankungen.

 

Die Aussage von Prof. Gold ist überraschend eindeutig. Er empfiehlt durchaus die Nahrungsergänzung mit Propionaten als Schutz vor Autoimmunerkrankungen oder als ergänzende Behandlung bei instabilen Verläufen.

Ausgehend davon haben wir uns näher mit dem Thema auseinandergesetzt und die Hintergründe genauer beleuchtet. Der interessierte Leser findet dazu einen ausführlichen Artikel auf lsms.info:

Propionate können Entzündungsreaktionen bei MS unterdrücken

Fazit aus heutiger Sicht:

Propionate sind in der EU als Nahrungsergänzungsmittel zugelassen und bieten eine zusätzliche Chance eine anti-entzündliche Darmflora aufzubauen bzw. wiederherzustellen. Zusammen mit einer starken Reduktion der Zufuhr langkettiger gesättigter Fettsäuren (z.B. über Reduktion von Fleischprodukten) und einer bewussten Erhöhung mehrfach-ungesättigter Omega 3-Fettsäuren in der Nahrung (fetter Seefisch, Leinöl,..) ergibt sich ein weiterer Mosaikstein für eine entzündungshemmenden Ernährung nicht nur bei MS.

Mehr zu diesem Thema auch in unserem Faktenblatt: Darmflora und MS

Ach ja, Vitamin D ist ebenso wichtig für eine gesunde Darmschleimhaut und -flora. Also nichts wie raus und die restliche Sonne des Sommers bewusst genießen.


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Kleine Sommerpause: Zeit zur Erholung

Liebe Interessenten, Follower und Unterstützer,

wir wünschen allen eine entspannende und erholsame Sommerpause. Nutzen Sie die heilenden Faktoren der Sommerzeit:

  • Sonne, bewusst und in Maßen genossen,
  • Zeit für Bewegung in der Natur,
  • Entspannung und Stressfreiheit,
  • und die Möglichkeit der Konzentration auf das Wesentliche; das Leben mit Ihren Freunden und Familien!
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Einfach mal loslassen

In diesem Sinne gute Erholung, danke für Ihre Unterstützung und bleiben Sie gesund.

Ihr Life-SMS Team

PS: Wir sind ab Mitte August wieder für Sie aktiv.


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Die Life-SMS-Methodik (III) – Die wesentlichen Punkte: Sonne und Vitamin D

Bei all dem, was in den letzten Jahren zu Vitamin D – dem Sonnenhormon – geschrieben und veröffentlicht worden ist, lohnt sich ein Blick auf die wesentlichen Punkte. Diese sind in diesem Ausschnitt aus der Life-SMS-Landkarte übersichtlich zusammengefasst:

Life-SMS-Methodik Vitamin D und Sonne
Vitamin D und MS die wesentlichen Punkte

Mehr braucht man sich aus heutiger Sicht erst einmal nicht zu merken. Einige Erläuterungen dazu in Kürze:

  • MS-Betroffene reagieren oft abgeschwächt auf Vitamin D-Supplementation; daher ist eine regelmäßige Messung sinnvoll (ca. alle 6 Monate).
  • Die tägliche Vitamin D-Einnahme ist sinnvoller, als hohe wöchentliche Dosen (siehe Video Dr. Hollis bei der AMM).
  • Achtung: Niedrige Vitamin D-Spiegel in Verbindung mit einer Interferon oder Tysabri® Behandlung können die Schubrate um einen Faktor 2,5 erhöhen!
  • Grundsätzlich ist Sonne besser als Vitamin D-Supplementierung, allerdings sind Sonnenbrände unbedingt zu vermeiden. Also moderat und bewusst mit der Sonne umgehen, dann tut man gleichzeitig etwas für eine balancierte Serotonin/Melatonin-Produktion und wirkt u. a. depressiven Zuständen entgegen.
  • Die physiologische Wirksamkeit von Vitamin D hängt eng mit einer ausreichenden Magnesiumversorgung zusammen. Auch hier empfiehlt sich ggf. eine Supplementierung. Calcium hingegen sollte nicht zusätzlich eingenommen werden, da Vitamin D ohnehin den Calcium-Blutspiegel erhöht.

Weiter Details finden sich auf lsms.info und in unserem Faktenblatt Vitamin D und MS.

Noch eine Bemerkung zum sogenannten Uhthoff-Phänomen. Es beschreibt die vorübergehende Verschlimmerung der gesamten MS-Symptomatik bei erhöhten Temperaturen, die häufig bei Multipler Sklerose beobachtet wird. Schon ein kleiner Anstieg der Körpertemperatur aufgrund körperlicher Betätigung, eines heißen Dusche oder eben auch eines Sonnenbades können dazu führen. Sobald der Körper wieder im normal temperierten Zustand ist, verschwinden auch die Symptome beziehungsweise gehen auf das vorherige Niveau zurück. Auch dies ist beim Umgang mit der Sonne zu beachten. Wenn Sie unter dem Uhthoff-Phänomen leiden, sollte das Sonnenband möglichst nicht in der knallenden Mittagssonne erfolgen und nicht an wirklich heißen Tagen.

Zu guter Schluss: Nein, Vitamin D ist kein Wundermittel und führt nicht zur Spontanheilung. Ein ausreichender Vitamin D-Spiegel ist aber ein unverzichtbarer Faktor bei der Stabilisierung des Körpers und des Immunsystems und somit ein wichtiges Element auf dem persönlichen Weg zur Überwindung der MS.

Und nun genießen Sie den hoffentlich bald kommenden Sommer mit sonnigen Tagen!


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