Life-SMS Seminar am 18.6.2016 – Positive Resonanz und mehr

Unser erstes diesjähriges Life-SMS-Seminar hat am 18.6.2016 in Köln stattgefunden. Mit mehr als 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern war es gut besucht und bot zudem genügend Raum für den persönlichen Austausch und die Beantwortung inhaltlicher Fragen. Besonderer Dank an unseren Projektpartner, den alternativmedizinisch-orientierte Kontaktkreis Köln und  Umland (aKK), für die perfekte Organisation und Betreuung. Da uns Selbstbeweihräucherung wenig liegt, stattdessen hier eine mutmachende Teilnehmerstimme:

2016-06-18 Referenten
Die Referenten am 18.6. in Köln

„Ich möchte mich auf diesem Wege sehr herzlich bei Ihnen für das ausgezeichnete Seminar bedanken. Es war eine Freude, den erfrischend offenen und informativen Vorträgen zu lauschen. Mir hat im November Sven Böttchers fantastisches Buch die Augen geöffnet, und ich bin nun noch mehr davon überzeugt, dass der von Ihnen aufgezeigte ganzheitliche Ansatz der erfolgversprechendste Weg ist. Sie machen den Menschen Mut, indem Sie Fakten liefern und Lösungsansätze jenseits der Schulmedizin anbieten – dies ist wohltuend, motivierend und inspirierend. Bitte machen Sie weiter so – Ihr Projekt verdient jegliche Unterstützung!

Noch einmal aufrichtigen Dank an Sie und Herrn Professor Spitz und weiterhin viel Erfolg sowie eine stabile Gesundheit!

Ihr Matthias S., Köln“


Die inhaltlichen Schwerpunkte des Seminars  sind auch in diesem Ausschnitt der Life-SMS Landkarte erkennbar:

2016-06-18 Life-SMS Methodik Köln Inhalt

Für diejenigen, die in Köln nicht dabei sein konnten, werden wir diese Themenfelder in unser Artikelserie die Life-SMS-Methodik in den kommenden Wochen noch näher beleuchten. Wissbegierigen sei zudem unser Downloadcenter mit ca. 15 Einzelartikel zum Thema MS und Lebensstil empfohlen und natürlich unsere Infoplattform www.lsms.info. Hier finden Sie auch den Gastbeitrag von Dr. med. Gunda Schlink zum Thema: Unterstützende Behandlung der MS mit Heil- bzw. Vitalpilzen.

In diesem Sinne freuen wir uns, dass Sie uns treu bleiben und wünschen eine stabile Gesundheit.

Ihr Life-SMS Team


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Die Life-SMS-Methodik (II) – Was haben das Verhalten des Dax und des Immunsystems gemeinsam?

Auf den ersten Blick klingt die Frage weit hergeholt, ist sie aber nicht. Im Sinne der Physik kann man beide Systeme, das Finanzsystem und das Immunsystem als komplexe nichtlineare adaptive dynamische System verstehen. Systeme also, die von vielen äußeren und inneren Einflüssen abhängen, nichtlinear reagieren (kleine Änderungen können große Wirkungen haben) und sich adaptiv an ihre Umgebung anpassen. Andere derartige Systeme sind z.B. das Wetter- oder das Erdbebengeschehen.

Der Dax langfristig – www.gevestor.de

Wenn man das Immunsystem als komplexes System im Sinne der Physik versteht, dann folgen bestimmte Eigenschaften, die für solche Systeme charakteristisch sind:

  1. Komplexe Systeme haben ein Gedächtnis. In der Regel sogar ein unendlich langes. Ein Ereignis, das beliebig lange Zeit zurück liegt, kann das aktuelle Geschehen mitunter entscheidend beeinflussen. In Bezug auf die MS bedeutet dies, dass auch Schadeinflüsse aus der Kindheit (z.B. Passivrauchen) ein Auslöser der Krankheit zu einem späteren Zeitpunkt sein können.
  1. Es bilden sich zeitliche oder räumliche Strukturen aus. Das wiederkehrende Auftreten von Schüben oder die Anordnung von Läsionen im Gehirn sind eine Konsequenz dieses Systemverhaltens. Generell ist das Zeitverhalten des Hormonspiegels oder anderer regulierender Stoffe des biologischen Systems Mensch so strukturiert.
  1. Komplexe Systeme sind nie im Gleichgewicht. Physiker bezeichnen diesen Zustand als „selbstorganisierte Kritizität“. Die Systeme nehmen nach einiger Zeit einen scheinbar stabilen Zustand ein. Durch selbstregelnde Prozesse wird Homöostase erreicht. Allerdings können scheinbar kleine Ereignisse eine sehr große, lawinenartige Wirkung auslösen, müssen sie aber nicht. Dies hängt im Endeffekt von der Bandbreite der Selbstregulation ab.
  1. Komplexe Systeme sind nicht klassisch deterministisch. Das bedeutet, ein kausaler Zusammenhang, also ein klare Identifizierung von Ursache und Wirkung, kann i.a. nicht hergestellt werden. Niemand würde auf die Idee kommen, sich ernsthaft zu fragen, weshalb genau zu einer bestimmten Uhrzeit an eine bestimmten Stelle am Himmel eine Wolke bestimmter Größe und Form entstanden ist. Die mikroskopischen Effekte, die zu dieser Strukturbildung geführt haben, sind so verschachtelt und kompliziert, dass sie prinzipiell nicht regelbasiert nachvollziehbar sind.
  1. Komplexe Systeme verhalten sich nicht rein zufällig. Wie schon vorher erwähnt, besteht ein dichtes und über lange Zeiträume wirkendes Netz von Korrelationen. Nur weil wir nicht in der Lage sind, eine Kausalkette aufzustellen, bedeutet das nicht, dass die Reaktion des Immunsystems auf innere und äußere Einflüsse rein zufällig ist. Wäre sie rein zufällig, dann würden katastrophale Ereignisse wie der Ausbruch der MS nicht zunehmend häufiger auftreten.

Und was bedeutet das für den Umgang mit der MS?

Die hier vorgestellten Eigenschaften nichtlinearer komplexer adaptiver System verdeutlichen, dass in medizinischer Hinsicht die entscheidende Erkenntnis in der Berücksichtigung der Systemeigenschaft des Organismus liegt: Es handelt sich beim Organismus um eine Netzwerkstruktur, in der eine Änderung an einer Komponente Einfluss auf alle anderen Komponenten hat. Der Versuch die MS durch genau eine Maßnahme (z.B. das Blockieren der B-Zellenaktivität) in den Griff zu bekommen ist riskant. Das System kann dadurch zusammenbrechen. In ähnlicher Weise wird klar, warum die heutige Standardmedikation nur bei einem Drittel der Patienten (Daumenregel) überhaupt positive Wirkungen zeigt. Das Immunsystem jedes einzelnen Patienten ist eben einzigartig. Oder noch einmal zurück zum Dax: manchmal bewirkt ein fallender Ölpreis einen Anstieg der Kurse, zur Zeit ist eher andersherum.

Konkret bedeutet dies für uns: wir setzen parallel an allen möglichen bekannten Schutz- und Schadfaktoren an und kümmern uns weniger um die spezifische Ursache des Krankheitsausbruchs. Hiermit kommen wir zurück auf das Übersichtsbild aus der Landkarte der Life-SMS-Methodik:

Landkarte der Life-SMS-Methodik

Auch die Landkarte, der auf dieser Grundlage abgeleiteten Maßnahmen, ist im Endeffekt dynamisch. Sie verändert sich im Zuge der wissenschaftlichen Erkenntnis.

Sie wollen mehr zu diesem Thema wissen?

Wenn sie mehr zu Life-SMS auch aus erster Hand erfahren wollen, sind Sie herzlich zu unserem Seminar am  18.06. Köln eingeladen oder nutzen Sie die Informationen auf www.lsms.info oder www.life-sms.org.


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Keine Angst vor Möhren – Neues Merkblatt Vitamin E und A

Auch wir sind nicht davor gefeit, manchmal nur die halbe „Story“ mitzubekommen. Insofern haben wir die Apothekerin in unserer Runde gebeten, einmal Licht ins Dunkel der Gerüchte und Halbwahrheiten rund um die angebliche Gefährlichkeit von Vitamin E, Vitamin A und Beta-Caritonoiden (Pro-Vitamin A) zu bringen. Als Ergebnis sind jetzt auf www.lsms.info ein Übersichtsartikel und ein zugehöriges detailliertes Merkblatt aktenkundig.

Das Fazit:

Nach wie vor ist es nicht empfehlenswert, Megadosen dieser Vitamine in synthetischer Form zu sich zu nehmen. Insbesondere bei Vitamin A kann das gesundheitsschädlich sein.

Aber!

Vitamin E, Provitamin A und Vitamin A sind wichtige Mikronährstoffe und Antioxidantien, die bei einer entzündungshemmenden Ernährungsweise nicht fehlen dürfen. Diese Nährstoffe können sehr gut über die Kombination der im Merkblatt genannten Nahrungsmittel mit gesunden Fetten und Ölen aufgenommen werden.

Weitere Details und Hintergründe, auch der teils fälschlichen Einschätzung in Bezug auf angeblich schädigende Wirkungen von Beta-Carotin (Pro-Vitamin A), werden im Merkblatt  näher erläutert. Die erwähnte Einschätzung gilt – soviel sei vorweg genommen – nur für Raucher, aber das haben wir ja ohnehin aufgegeben.

Also der Genuss von Möhren und anderen Beta-Carotin- oder Vitamin E-haltigen Nahrungsmitteln ist empfehlenswert und wichtig!


Wenn Sie sich näher über Life-SMS und die Hintergründe informieren möchten, dann besuchen Sie doch gerne auch unsere kostenfreie Veranstaltung am 18.6.2016 in Köln.

Hier geht’s zum Programm!


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Die Life-SMS-Methodik (I) – Grundidee und das Paretoprinzip

Die Grundidee der Life-SMS-Methodik beruht im Wesentlichen auf drei Erkenntnissen:

  • MS ist eine multifaktorielle Erkrankung und nur durch eine patientenspezifische Betrachtung beherrschbar oder im Einzelfall sogar heilbar.
  • Die ausschlaggebenden Faktoren sind bei fast jeder Patientin und bei jedem Patienten andere und im Allgemeinen nicht eindeutig identifizierbar.
  • Es gibt aber Gemeinsamkeiten und Gruppen von Faktoren, die heute schon bekannt sind und insofern über Lebensstilmaßnahmen modifiziert werden können. Auch diese Faktoren sind im Detail sehr vielfältig, sodass es für den Einzelnen schwierig ist, den für ihn idealen Stabilisierungs- und Genesungsweg zu finden.

Life-SMS/lsms.info hat sich ich Aufgabe gemacht, Betroffenen bei der Findung dieses Weges zu helfen. Das Ganze kann auch als persönliches „Genesungsprojekt“ verstanden werden. Und wie das bei Projekten so ist, helfen Werkzeuge und Methoden des Projektmanagements das Ziel zu erreichen.

Das ParetoprinzipEine große Hilfe ist in diesem Zusammenhang das sogenannte Paretoprinzip. Das nach dem 1848 geborenen italienischem Ingenieur, Ökonomen und Soziologen Vilfredo Federico Pareto benannte Prinzip – auch 80-zu-20-Regel genannt – besagt, dass 80 % der Ergebnisse eines Projektes mit 20 % des Gesamtaufwandes erreicht werden können. Die verbleibenden 20 % der Ergebnisse benötigen mit 80 % die meiste Arbeit.

Für uns als Betroffene heißt das demnach: zunächst auf die wesentlichen Faktoren konzentrieren und dann immer weiter verfeinern (bitte verstehen Sie die 80-zu-20-Regel als Faustregel und nicht als Naturgesetz).  Was sind nun diese wesentlichen Faktoren?  Einen ersten Überblick gibt unser Säulenmodell, das aber natürlich noch feiner verästelt ist. Die nächste Stufe der Verfeinerung zeigt dieser Ausschnitt aus der “Landkarte der Life-SMS-Methodik”:

Landkarte der Life-SMS-Methodik

Zu den einzelnen Unterpunkten finden Sie viele Informationen auf http://www.lsms.info und www.life-sms.org. Wie man aber konkret mit Hilfe der Life-SMS-Landkarte den Weg durch das komplexe Feld der komplementären MS-Behandlung finden kann, werden wir in einem der nächsten Beiträge behandeln.

Wenn sie mehr zu Life-SMS auch aus erster Hand erfahren wollen, sind Sie herzlich zu unserem Seminar am  18.06 Köln eingeladen.  Näheres zum Programm und zur Anmeldung finden Sie hier!

Bleiben Sie gesund und frohe Pfingsttage wünscht Ihnen

Das Life-SMS-Team


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Seminar am 18.6.2016 in Köln: Lebensstilmaßnahmen bei Multipler Sklerose und neurodegenerativen Erkrankungen

In Anknüpfung an die gut besuchten Veranstaltungen im letzten Jahr, findet am 18.6.2016 in Köln in den Räumen des Clarimedis-Hauses der AOK Rheinland/Hamburg von 15:00 – 18:30 Uhr ein weiteres Seminar statt:

Lebensstilmaßnahmen bei Multipler Sklerose und neurodegenerativen Erkrankungen
– Das Life-SMS-Projekt –

Vortragsinhalte:

  • Neurodegenerative Erkrankungen und Lebensstil – Wissenschaftliche Grundlagen und neue Erkenntnisse für Therapie und Prävention, Prof. Dr. med. Jörg Spitz, DSGIP
  • Medizinalpilze in der MS Behandlung – Grundlagen, Wirkungsweise und Einsatz, Dr. med. Gunda Schlink, Praxis für Naturheilverfahren und Traditionelle Chinesische Medizin
  • Die Life-SMS Methodik – Möglichkeiten und Chancen der selbstbestimmten Behandlung von Multipler Sklerose über Lebensstil-Strategien, Dipl.-Phys. Anno Jordan, DSGIP, Projektleiter Life-SMS

Der Vortrags-Nachmittag richtet sich an Betroffene und Angehörige, Heilpraktiker und Ärzte sowie Interessierte, die mehr über die Zusammenhänge von Lebensstil und Multipler Sklerose und der eigenverantwortlichen Krankheitsbewältigung erfahren möchten.


Die Veranstaltung ist eine Kooperationsveranstaltung der DSGIP – Deutsche Stiftung für Gesundheitsinformation & Prävention und des aKK – alternativmedizinisch-orientierter Kontaktkreis für MS-Erkrankte und deren Angehörige in Köln & Umland.


Die Teilnahme am Seminar ist kostenfrei!

Das vollständige Programm und organisatorische Details können Sie hier herunterladen!

Anmeldung:
Für eine kurze, formlose Anmeldung an a.jordan@dsgip.de mit Anzahl der teilnehmenden Personen sind wir aus Planungsgründen sehr dankbar.


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Darmbakterien: Baumeister der Myelinscheiden?

Manchmal liefert die Forschung wirklich überraschende Ergebnisse. Anfang April wurde in der Zeitschrift Translational Psychiatry ein Artikel zu einer Studie veröffentlicht, die vielleicht den stärksten Beweis liefert, dass Darmbakterien eine direkte körperliche Wirkung auf das Gehirn haben können. Die Forscher denken, dass es eines Tages möglich sein kann, demyelinisierende Krankheiten wie Multiple Sklerose und auch psychiatrische Störungen zu behandeln, indem die Zusammensetzung der mikrobiellen Darmflora der eine oder anderen Weise verändert wird. (Bem.: Das denken wir übrigens schon seit längerer Zeit)
Darmbakterien E. coli
Das Ganze wurde zwar zunächst nur im Mausversuch gezeigt, aber mit dem gleichen Ansatz wie in einer früheren Studie, verglichen die Forscher Genexpressionsniveaus in keimfreien Mäusen mit denen bei normalen Tieren. Sie identifizierten etwa 90 Gene, die in den keimfreien Tieren unterschiedlich exprimiert wurden und zu ihrer Überraschung fanden sie, dass bei einer Handvoll dieser Gene bekannt war, dass sie eine Rolle in der Myelinisierung spielen. Diese Gene scheinen im präfrontalen Kortex von keimfreien Mäusen viel aktiver als bei anderen Tieren zu sein. Einige der Gene, die sie identifiziert haben kodieren Proteine, die die strukturelle Komponenten von Myelin bilden, während andere eine regulatorische Rolle bei der Myelinbildung spielen.

Leider ist heute noch nichts über die ideale Zusammensetzung der Darmflora für eine optimale Remyelinisierung bekannt, allerdings weiß man schon heute, dass die Zusammensetzung der Mikrobiota einen entscheidenden Faktor bei neurodegenerativen Erkrankungen spielt. Derartige Erkenntnisse könnten daher schließlich zu neuen Behandlungen führen, die über Präbiotika, Probiotika, oder sogar Fäkal-Transplantationen neue Behandlungsmöglichkeiten bei Multipler Sklerose und anderen demyelinisierenden Erkrankungen eröffnen.

Hier kann die Studie in der Vollversion nachgelesen werden:

Hoban, A. E., et al. (2016). Regulation of prefrontal cortex myelination by the microbiota. Transl. Psychiatry, DOI: 10.1038/tp.2016.42

Eine gute Zusammenfassung findet sich in theguardian vom 5. April.

Was uns über den Zusammenhang Darmflora und MS bekannt ist, können Sie im entsprechenden Faktenblatt nachlesen: Faktenblatt Darmflora und MS

Fazit: Bei MS-Patienten kann die Darmflora ein entscheidender Faktor bei der Stabilisierung und Erholung sein. Sprechen Sie mit einem Arzt oder Therapeuten, der sich dieses Umstands bewusst ist und die Sache ernst nimmt.


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Von der Kunst einen guten Therapeuten zu finden…

Manchmal beschleicht einen als Patientin oder Patient das ungute Gefühl in der Medizinfabrik und Geldproduktionsmaschine (für Big Pharma) gelandet zu sein. Kurzes Gespräch, komplexe Diagnostik, Einordung in eine Schublade, Auswahl eines Medikaments aus dieser Schublade und dann ständige Belieferung mit diesem angeblich hilfreichen Produkt (möglichst bis ans Lebensende). Empathie, Einfühlungsvermögen, ganzheitliches Denken oder auch nur ausreichend Zeit, oft Fehlanzeige. Falls es Ihnen noch nie so gegangen ist, gehören Sie zu den wirklichen Glücklichen!

Wahrscheinlicher ist, dass Sie sich Ihr persönliches therapeutisches Netzwerk langsam aufbauen müssen und Ihre Therapeutengruppe, vom Neurologen über den Hausarzt bis zum Heilpraktiker oder Physiotherapeuten sukzessive optimieren müssen. Aber welche Kriterien oder Eigenschaften Ihrer Ärztin und Ihres Heilpraktikers spielen für den Heilungserfolg eine wesentliche Rolle? Dr. Wolfgang Weihe hat hierzu schon im 2006 erschienen Buch „Multiple Sklerose“ Kriterien für Neurologen aufgestellt, die wir für die nachfolgende Liste als Grundlage genommen und etwas verfeinert haben. Diese gelten dann für jede Therapeutin oder jeden Therapeuten.

Der Arzt oder Therapeut:

  • nimmt sich Zeit und zeigt Empathie,
  • versucht Fachchinesisch zu vermeiden, nimmt Ihre Fragen ernst und beantwortet Sie geduldig,
  • lässt Sie bei Behandlungen mitentscheiden und agiert als Berater und nicht als Halbgott,
  • zeigt Erfahrung und ist auf dem aktuellen Stand der Forschung bzw. seines Fachgebiets, interessiert sich für Sie und Ihre persönlichen Lebensumstände (Arbeit, Hobbys, Vorlieben, Belastungen…),
  • denkt ganzheitlich, lässt Naturheilverfahren und Alternativmedizinischen Verfahren Raum und setzt auf die Selbstheilungskräfte des Menschen,
  • arbeitet in einem Netzwerk und befragt auch einmal Kollegen
  • hat Humor, strahlt Zuversicht und Enthusiasmus aus,
  • ist auch außerhalb der üblichen „Öffnungszeiten“ im Fall des Falles für Sie da,
  • und nutzt wenn nötig diagnostische Methoden, die über das Standardpaket MS hinausgehen und helfen Ihren „Körperstatus“ und die möglichen Ursachen Ihrer persönlichen MS zu verstehen.

Zugegeben, die Suche eines geeigneten Therapeuten ist eine komplexe und sehr persönliche Angelegenheit. Life-SMS bietet dabei zwei Hilfestellungen.

    • Auf der einen Seite das kleine aber feine Life-SMS Therapeuten-Netzwerk mit Ärzten und Heilpraktikern, die persönlich bekannt sind und in aller Regel in unserem Expertennetzwerk mitarbeiten.
    • Und als zweite Hilfestellung das Taramax-Portal mit Ärzten und Heilpraktikern in Deutschland, die mit ganzheitlichen Methoden arbeiten. Wir haben für Sie dort den Suchbegriff ‘Multiple Sklerose’ schon voreingestellt, sodass Sie weitere Verfeinerungen (Region, Therapiemethoden, etc.) oder die Suche nach anderen Krankheitsbildern eigenständig vornehmen können.

Die Ergebnisse der Taramax-Suche geben einen guten Überblick über die spezifischen Behandlungsmethoden, Kenntnisse und Schwerpunkte der registrierten Ärzte und Heilpraktiker. Insofern ist dieser – für Sie kostenlose Service – aus unserer Sicht eine gute Unterstützung für die Identifikation eines möglichen Behandlungspartners in Ihrer Region.

Und wenn Sie sich bei einem Arzt oder Therapeuten nicht gut aufgehoben fühlen, dann wechseln Sie so schnell wie möglich. Heilung oder Stabilisierung sind in einer solchen Beziehung sehr unwahrscheinlich!

Ach übrigens, für Ärzte und Therapeuten, die auf den patientenzentrierten Behandlungsweg einschwenken oder dort besser werden wollen, empfiehlt sich die Lektüre des kleinen Breviers: Systemische Medizin – Auf der Suche nach einer besseren Medizin, welches z.B. den Buchempfehlungen der Akademie für menschliche Medizin zu finden ist.

Bleiben Sie uns treu, gesund und wenn Sie mögen, fördern Sie uns auf  boost oder betterplace !


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Zu Ostern beieindruckende Bilder…

Statt vieler Worte lohnt sich zu Ostern vielleicht ein Blick in die Bildergalerie des Atman Projektes:

http://www.atman.de/

Der ehemalige Vorstand der Telekom Bern Kolb hat ein mächtiges fotografisches Werk geschaffen, das das Wissen und die Weisheit der Menschen fühlbar macht.

Frohe Ostern und bleiben Sie Gesund!

Ihr Life-SMS Team


 

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Die aktuelle Spendenperiode neigt sich dem Ende zu – Danke!

Liebe UnterstützerInnen, InteressentInnen und Follower!

Wie im Titel des Beitrags schon erwähnt, geht die aktuelle Spendenperiode am 31.3.2016 zu ende. Das Tolle ist, wir haben unser Spendenziel von 7500 € über betterplace bis auf wenige Euro schon heute erreicht! Dafür allen Unterstützerinnen und Sponsoren herzlichen Dank.

Und was fangen wir mit dem Geld an? Die Frage beantwortet sich aus dem hier eingefügten Diagramm. Von den knapp 10.000 € in 2015 investierten Mitteln geht der Hauptteil in die inhaltliche Arbeit und den Betrieb der Webseiten http://www.lsms.info und http://www.life-sms.org (in der Summe knapp 70%).

Ausgabenverteilung Life-S 2015

Hinzu kommen neben den Geldbeträgen freiwillige Zeitspenden, die sich auf 2000-3000 Arbeitsstunden pro Jahr summieren. Das rechnet man dann besser nicht aus.

Wir denken, dass sich die Ergebnisse sehen lassen können. Neben den mehr als 100 Einzelartikeln auf www.lsms.info und den regelmäßigen Newsfeedbeiträgen sind inzwischen eine ansehnliche Anzahl von Gastbeiträgen und Faktenblättern verfügbar. Damit sie nicht lange suchen müssen, hier die direkten Links…

Gastbeiträge:

SOWI-Therapie (Angela Gröschl-Eigenstetter)

Alexander-Technik (Katrin Kluge)

MS und klassische Homöopathie / Fallbeispiele (Norma Gäbler)

Unterstützende Behandlung der Multiplen Sklerose mit Heil- bzw. Vitalpilzen (Dr. Gunda Schlink)

Ketogene und Steinzeit-Ernährung / Wahls Protokoll (Amandara M. Schulzke)

MS besiegt man nicht im Sprint (Felicitas Dorne)

Faktenblätter:

Vitamin D und MS

Zucker und MS

Fettsäuren und MS

Darmflora und MS

Wir arbeiten mit dem „Pay as you like Prinzip“. Das heißt: Der Zugriff auf Gastbeiträge und Faktenblätter ist prinzipiell kostenlos, aber wir freuen uns sehr über Ihre freiwillige Spende via betterplace!

Denn nach dem Spendenjahr ist vor dem Spendenjahr und auch im laufenden Jahr ist wieder ein Betterplace-Budget von ca. 7500 € erforderlich, um dieses Projekt zu finanzieren. Der entsprechende Spendenaufruf ist schon freigeschaltet.

Ihnen allen nochmals lieben Dank, bleiben Sie uns treu und vor allem gesund!

Ihr

Life-SMS Team


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Neues von Tanja: MS besiegt man nicht im Sprint

 „Die Diagnose MS ist nicht das Ende, sondern nur die Herausforderung, einen anderen Weg zu gehen“, weiß Tanja heute.

Tanja Blaue Jacke Gebirge (low res) 2016
Tanja sucht und findet auf dem Weg immer wieder herzförmige Gegenstände, die „Liebe“ symbolisieren.

Rückblick. 24. September  2011. Halbseitig gelähmt wird die 35jährige Passauerin ins Krankenhaus eingeliefert. Verdachtsdiagnose: Schlaganfall. Fünf Tage später steht fest: Sie hat nicht nur ein Loch im Herzen, sondern zusätzlich Läsionen im Gehirn und im Rückenmark vom Hals bis zur Höhe der Brustwirbel. „Sie haben MS. Multiple Sklerose“, sagt der Neurologe. Ihre Freundin bricht in Tränen aus.  Tanja bleibt ruhig, wünscht dem Arzt beim Abschied  „einen schönen Tag“. Vielleicht ist das der Schock. Vielleicht die zuversichtliche Gelassenheit einer Kämpferin, die sich selbst und dem Leben vertraut. Das schwerste für sie ist, ihren Ehemann Jörg und die Töchter Anna-Lena (14) und Sophie (11) so traurig zu sehen.

 

 

Hilflose Schulmedizin

Das Karussell der Schulmedizin beginnt mit Interferon. Die Läsionen verdreifachen sich. Ein zweiter Schub mit halbseitiger Gesichts-lähmung und  dem Verlust des Geschmackssinns vernichtet jede Menge Hoffnung. Die junge Mutter  ist am Tiefpunkt: „Ich dachte, es ist weg.  Aber Scheiße. Ich hab es ja wirklich.“

Mittlerweile lebt die Familie in Australien…

…lesen Sie den vollständigen Artikel als Gastbeitrag von Felicitas Dorne auf lsms.info!

Den Auftakt zu Tanjas Geschichte finden Sie hier:

Tanja läuft den Halbmarathon und unterstützt Life-SMS/lsms.info 


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