Hintergrundwissen: Omega 3-Fettsäuren und Entzündungsvorgänge

Auch wenn der hier zu verfolgende Vortrag unseres Netzwerkmitglieds Dr. med. Volker Schmiedel sich in erster Linie mit dem Zusammenhang zwischen Omega-3-Fettsäuren und der Prävention von Krebserkrankungen befasst, sind die gleichen Argumente für die Multiple Sklerose und andere entzündliche Erkrankungen richtig. Diejenigen Leser, die also an den Hintergründen zu entzündlichen Vorgängen und dem Verhältnis von Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren in unserer Nahrung interessiert sind, sollten den Vortrag nicht verpassen.

Spezifische Aussagen in Bezug auf Multiple Sklerose, Fettsäure-Spiegel und dessen Messung sowie Verhaltenstipps finden sich darüber hinaus unserem Faktenblatt Fettsäuren und MS.

In diesem Sinne wünschen wir interessante neue Erkenntnisse,  ein besseres Verständnis der Zusammenhänge zwischen Fettsäuren und Entzündungsvorgängen und Anregungen für die persönliche Umsetzung bei der Stabilisierung der eigenen Gesundheit.

Bleiben Sie gesund!

Ihr

Life-SMS-Netzwerk


Übrigens: Weitere Informationen zu Omega-3/6-Fettsäuren und deren Einfluss auf verschiedene Krankheitsbilder finden Sie auch in der Kompetenzkarte Omega 3/6-Fettsäuren bei der Akademie für menschliche Medizin.


Und wenn Sie helfen wollen, dass unser Projekt weiterlebt, unterstützen Sie uns über drei einfache Wege!

betterplace button boost button

Sie wollen auf dem Laufenden bleiben? Dann registrieren Sie sich doch gerne als “Follower” dieses Newsfeed! Rechts oben auf dieser Seite.

Die Alternative zu Megadosen – der metronomische Ansatz in der Ernährung

Während wir uns im vorherigen Beitrag mit Megadosen von Vitamin D beschäftigt haben, deren Einsatz nur sehr wenig  mit Lebensstil-Maßnahmen zu tun hat, kommen wir uns heute auf einen Ansatz  zu sprechen, der aus der Behandlung von Krebserkrankungen stammt.  

Die Mediziner Richard Béliveau und Denis Gingras beschreiben den metronomischen Ansatz ausführlich in ihrem hervorragenden Buch “Krebszellen mögen keine Himbeeren”.  In Analogie zu einem Metronom eines Musikers, dass in regelmäßigen Rhythmus schlägt, werden Mikronährstoffe über die Nahrung kontinuierlich dem Körper zugeführt und zwar in ganz normalen Dosisbereichen.  Dieses Vorgehen unterscheidet sich grundlegend von einer Chemotherapie bei Krebserkrankungen oder zum Beispiel einer Pulstherapie mit Steroiden bei Multipler Sklerose. Bei der Multiple Sklerose liegt der Schwerpunkt bei der Aufnahme von Mikronährstoffen und sekundären Pflanzenwirkstoffen, die das Potenzial haben, das Immunsystem in Richtung anti-entzündlicher Vorgänge zu modulieren. Wichtig ist dabei die Kontinuität. Es nützt überhaupt nichts einmal in der Woche eine tolle Mahlzeit mit Unmengen der in Frage kommenden Lebensmittel zu sich zu nehmen und die restliche Zeit diese Verhaltensweise zu ignorieren. Eine solche Denkweise würde nicht das Geringste zu einer effektiven Senkung entzündlicher Vorgänge beitragen, genauso wenig wie eine massive Insulindosis langfristig die Blutzuckerprobleme eines Diabetikers lösen kann.

2017-02-12-berries-unsplash-felker

Was bedeutet das konkret:

  • Gesteigerte Verwendung von Lebensmitteln mit einer hohen Konzentration von sekundären Pflanzenwirkstoffen, die  entzündungshemmendes Potential zeigen. Dies sind unter anderem:  Kurkuma, grüner Tee,  dunkle Beeren,  mannigfaltige Kohlsorten, grünes Gemüse, Sesam,  Safran, Zimt, Chili und viele mehr.

  • Gezielter Einsatz von Nahrungsmitteln,  die relativ hohe Anteile von anderen Mikronährstoffen enthalten.  Zum Beispiel Chiasamen (A, E und B-Vitamine, Magnesium, Phospor, Kalium, Zink) und andere sogenannte “Superfoods” (hierbei bitte aber alle Werbeaussagen kritisch hinterfragen) oder auch ganz klassisch verschiedene Nusssorten (z.B. Paranüsse mit Blick auf Selen) sowie Heil- und Vitalpilze.

  • Grundsätzliche Reduktion der Aufnahme von Omega-6-Fettsäuren und Erhöhung der Omega-3-Aufnahme. Neben Fisch, Fischöl, Algenöl spielen auch hier wieder Leinsamen, Leinöl, Chiasamen und andere Lebensmittel eine wichtige Rolle.

Fazit

In der Konsequenz bedeutet eine solche Ernährungsweise für den Körper und das Immunsystem eine wichtige Unterstützung bei der Regulierung von Entzündungsvorgängen hin zur Homöostase und zu einer vernünftigen Balance zwischen entzündlichen und anti-entzündlichen Vorgängen. Eine Verfolgung des metronomischen Ansatzes bietet zudem nur Chancen und trägt keine Risiken. Es ergibt sich sozusagen „im Vorbeigehen” ein zusätzlicher signifikanter Präventionseffekt in Bezug auf andere chronische Erkrankungen, wie z.B. viele Krebserkrankungen, Herzkreislauferkrankungen und Diabetes. Man kann also nur gewinnen!

Es liegt nur an uns, den Ansatz zu beherzigen und kontinuierlich umzusetzen.

(Mehr zum Buch „Krebszellen mögen keine Krebszellen“ zum Beispiel hier bei den AMM-Buchempfehlungen)


Und wenn Sie helfen wollen, dass unser Projekt weiterlebt, unterstützen Sie uns über drei einfache Wege!

betterplace button boost button

Sie wollen auf dem Laufenden bleiben? Dann registrieren Sie sich doch gerne als “Follower” dieses Newsfeed! Rechts oben auf dieser Seite.

Frohe Weihnachten und weiter so als unbequemer Patient…

Zugegeben, ein leicht merkwürdiger und etwas provokanter Titel für den Weihnachtsbeitrag, aber er drückt einen Teil des Selbstverständnisses des Life-SMS-Projektes aus.

Dahinter steckt das Konzept des “Empowerment”. Leider gibt für diesen Begriff nur unzureichende deutsche Übersetzungen: Ertüchtigung, Rückenstärkung,…; alles nicht wirklich toll, sodass ich diesmal beim Anglizismus bleibe.

Empowerment

Gemeint ist: Den MS-Patienten in die Lage zu versetzen, die Kontrolle über die Erkrankung zu erlangen und im Endeffekt den Weg zur Gesundung bewusst zu betreten. Empowerment wird in der medizinischen Literatur auch als “Selbstwirksamkeit (self-efficacy)” oder Patientenaktivierung bezeichnet.

Im Endeffekt ist “Empowerment” sowohl ein Prozess als auch ein Ergebnis. Der Prozess steigert die Fähigkeit des kritischen Denkens und das Ergebnis ist ein erhöhtes Bewusstsein für die Selbstwirksamkeit der eigenen Schritte.

Das ist klar zu unterscheiden von der unreflektierten Übernahme von “Leitlinien” und der wagen Hoffnung, dass andere (Big Pharma, der Halbgott in Weiß, der bekannte Guru) die Sache schon richten werden.

Insofern wollen wir Ihnen helfen, wieder “Kapitän des eigenen Schiffes” zu werden! Und Kapitäne werden in aller Regel recht unbequem, wenn jemand versucht sie vom Kurs abzubringen und es dafür keine nachvollziehbare Begründung gibt.

Die vor wenigen Tagen veröffentlichte Mindmap der Life-SMS-Methodik ist nur ein Element des Life-SMS-Projektes, welches Sie auf diesem Kurs des Empowerment unterstützen soll. Schauen Sie doch gelegentlich auch einmal in die Berichte unserer Hoffnungsträger auf lsms.info. Vielleicht erkennen Sie auch hierin das ein oder andere wieder, was Sie auf Ihrem persönlichen Gesundungsweg bestärkt. Hier werden die Realität und die positiven Ergebnisse des Empowerment, fernab von Hochglanzprospekten mit fröhlich umherspringenden MS-Patienten, beschrieben.

2016-christmas-balls

Abschließend möchten wir uns ganz herzlich bei den Teilnehmern an der diesjährigen “#GivingTuesday-Aktion” bedanken.  Ihre Spenden haben dafür gesorgt, dass wir nicht nur die Life-SMS-Mindmap freischalten konnten, sondern unseren Spendenzielen für die laufende Periode ein gehöriges Stück näher gekommen sind. Das gilt natürlich für alle Spender und „booster“, die uns im Laufe des Jahres unterstützt haben. Die Aktion läuft übrigens noch bis  zum 24.12.2016 (siehe rechts in der Seitenleiste).

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen schöne Weihnachten, schöpfen Sie Kraft und kommen Sie gut und selbstbewusst in ein gesundes Jahr 2017!

Ihr
Life-SMS Team


Und wenn Sie helfen wollen, dass unser Projekt weiterlebt, unterstützen Sie uns über drei einfache Wege!

betterplace button boost button

Sie wollen auf dem Laufenden bleiben? Dann registrieren Sie sich doch gerne als “Follower” dieses Newsfeed! Rechts oben auf dieser Seite.

Die Life-SMS-Methodik (V) – Zucker

In der 5. Folge unserer Serie zur Life-SMS-Methodik beschäftigen wir uns heute mit dem Thema Zucker und MS. Die in der westlichen Gesellschaft und den dort industriell produzierten Nahrungsmitteln anzutreffende Überschwemmung mit Zucker, wird in Bezug auf den Einfluss bei der Entstehung und den Verlauf chronische Erkrankungen regelmäßig verharmlost und deren Folgen bewusst unter den Teppich gekehrt.

Die Zuckerlobby macht einen super Job!

zuckerverbrauch_1852_-_2005_jorVon 1852 bis heute ist jedoch der pro Kopf-Verbrauch von raffiniertem Zucker in Deutschland (wie in allen Industrieländern) nahezu exponentiell angestiegen. Dieser Faktor 15 führt zu einer Überflutung des Körpers mit Zuckern im Wesentlichen in Form von Fruktose, Glukose und Saccharose. 35 kg/Jahr und Kopf bedeutet für den Körper einen Insulin-Tsunami.

In der Folge entsteht Insulinresistenz, die durch mangelnde Bewegung noch verstärkt wird!

Zusammenhänge mit der MS

Die Insulinresistenz und die daraus folgende  mangelnde Glukoseverwertung in den Zellen hat für viele Aspekte der MS entscheidende  Auswirkungen. Myelinisierungsprozesse sind gestört, der oxidative Stress nimmt zu, DNA und RNA-Synthesen sind gestört, der vorzeitige Zelltod nimmt zu und der Proteintransport und -abbau sind fehlerhaft. Eine fortschreitende Schädigung der Nervenzellen und der Myelinscheiden ist nicht zu vermeiden.

Inzwischen konnte nachgewiesen werden, dass der Schweregrad einer MS-Erkrankung (gemessen am EDSS-Wert) eindeutig positiv mit einer Insulinresistenz korreliert ist.

Konsequenzen für die Behandlung der MS

Für die Behandlung der MS ergeben sich daraus zwei wesentliche Konsequenzen:

  1. Das Risiko einer sich möglicherweise  ausbildenden Insulinresistenz ist durch geeignete Ernährung und körperliche Bewegung zu vermeiden.
  2. Für das Gehirn und die  Nervenzellen ist die notwendige und gegebenenfalls gestörte Energieversorgung wiederherzustellen und/oder durch alternative Versorgungswege zusätzlich zu ermöglichen.

In aller Kürze also die folgenden Empfehlungen:

  • Umstellung der Ernährung auf Lebensmittel mit niedrigem Glykämischem Index.
  • Reduktion der Zufuhr von Zuckern mit starkem Einfluss auf den Insulinspiegel, insbesondere Saccharose (Haushaltszucker) und Glukose (Traubenzucker). Insgesamt einen kohlenhydratarme Ernährung.
  • Ergänzungen der Ernährung mit D-Galaktose und Kokosöl.
  • Soweit wie möglich Verzicht auf Junk Food, Süßgetränke und industriell verarbeitete Lebensmittel (hoher Fruktosegehalt).
  • Messung des B-Vitaminstatus und gegebenenfalls Supplementierung.
  • Bewegung und Sport soweit wie möglich, regelmäßig und maßvoll.

Diese Empfehlungen und Zusammenhänge sind auch in der Landkarte zur Life-SMS Methodik verbildlicht:

2016-10-01-17_08_14-die-life-sms-methodik-zucker-und-ms
Anti-inflammatorische Ernährung

Weitere Hintergründe und Details sind in unserem Faktenblatt Zucker und MS ausführlich nachzulesen.

Zum Thema Fruktose und verbundene Gesundheitsrisiken sei auch dieser Artikel:

„Maissirup (HFCS) und sieben damit verbundene moderne Plagen“


bei der Akademie für menschliche Medizin (AMM) empfohlen!

 


Und wenn Sie helfen wollen, dass unser Projekt weiterlebt, unterstützen Sie uns bitte über drei einfache Wege!

betterplace button boost button

Sie wollen auf dem Laufenden bleiben? Dann registrieren Sie sich doch gerne als “Follower” dieses Newsfeed! Rechts auf dieser Seite.

Die Life-SMS-Methodik (IV) – Fettsäuren

In der Fortsetzung unserer Serie zur Life-SMS-Methodik beschäftigen wir uns heute mit dem Thema Fettsäuren. Anders als bei Vitamin D, sind die Aussagen bei Fettsäuren durchaus weniger eindeutig und  eher vielschichtig. Fettsäuren beziehungsweise der Fettsäure- Spiegel im Blut und die Anlagerung verschiedener Fettsäuren in den Zellmembranen sind entscheidend für eine optimale Körperfunktion und ein langfristiges Überleben der Zellen. Insbesondere auch die Neubildung von Myelinschichten basiert auf Fettsäuren.

Die Fettsäuren-Zusammensetzung spielt den verschiedenen Bereichen eine wesentliche Rolle, darunter mit Blick auf die MS vor allem auch für:

  • Gehirnfunktion und die Funktion des Nervensystems insgesamt,
  • entzündliche oder anti-entzündliche Vorgänge im Immunsystem und eine
  • gesunde Darmflora

Für eine anti-entzündliche Ernährung und die Optimierung des persönlichen Fettsäure-Spiegels ergibt sich daraus in einer ersten Übersicht das folgende Bild, welches auch in der Life-SMS-Mindmap zu finden ist:

2016-09-08-die-life-sms-methodik-fettsauren

Kernpunkte dabei sind:

Gesättigte Fettsäuren

  • Verzichten Sie soweit wie möglich auf langkettige gesättigte Fettsäuren wie Palmfett. Palmfett begünstigt insbesondere auch koronare Herzkrankheiten. Konzentrieren Sie sich bei gesättigten Fettsäuren auf Kokosöl und mittelkettige Fettsäuren. Supplementieren Sie ggf. Propionate. Verzichten Sie vollständig auf gehärtete Fette und Transfette (z.B. Margarine, Croissants, Schweinsohren, frittierte Produkte).

Mehrfach und einfach ungesättigte Fettsäuren

  • Führen Sie genügend frische Öle mit hohem Omega-3-Anteil zu. Entweder über frischen Fisch oder über Fischöl als Nahrungsergänzung aus Wildfang. Beachten Sie dabei unbedingt eine mögliche Schwermetallbelastung, je nach Fischsorte.
  • Nutzen Sie zusätzlich kaltgepresstes Leinöl  und Hanföl aus vorzugsweise biologischem Anbau und mit entsprechender Frische.
  • Verzehren Sie Ölsamen mit einem günstigen Omega-3/Omega-6 Verhältnis wie Chia, Hanfsamen oder Leinsamen.
  • Nutzen Sie unbedingt kaltgepresstes natives Olivenöl in großen Mengen in der Küche (vorzugsweise aus biologischem Anbau). Olivenöl ist reich an Vitamin E, welches essentiell für den Oxidationsschutz der empfindlichen Omega-3 Fettsäuren ist. Ohne Oxidationsschutz ist eine verstärkte Zufuhr von mehrfach ungesättigten Fettsäuren eher kritisch zu bewerten.
  • Reduzieren Sie den Zuckerkonsum und sorgen Sie für einen niedrigen Insulinspiegel Das vermindert die Bildung entzündlicher Botenstoffe (Prostaglandine Typ 2) aus Omega-6 Fettsäuren.
  • Nutzen Sie in der Küche ordentliche Mengen von Gelbwurz/Kurkuma (Hauptbestandteil von Curry) und Sesam, auch diese verhindern die Bildung der o.g. Stoffe aus Omega-6 Fettsäuren.

Generelles

  • Führen Sie eine Ausgangs-Analytik des Fettsäure-Spektrums durch und wiederholen Sie diese nach ca. 9 -12 Monaten. Ziel sollte ein Omega-6/Omega-3 Verhältnis im Vollblut von < 5:1 sein (ideal 2-3:1).
  • Behalten Sie Ihre Ernährungsweise bei, sobald sich ein Erfolg eingestellt hat.

Ausführliche Erklärungen, Hintergrundinformationen und Literaturhinweise finden Sie in unserem Faktenblatt Fettsäuren und MS. Laden Sie es sich gerne herunter!

In gleicher Weise empfehlen wir den Fachartikel “Kann mit Fischen gegen MS anschwimmen?” unseres Netzwerkpartners Dr. Schmiedel.

Fazit:

Um Missverständnissen vorzubeugen: Bei Fettsäuren gibt es kein Schwarz-Weiß-Bild. Wir sind sowohl auf gesättigte Fettsäuren als auch auf ungesättigte Fettsäuren in der Nahrung angewiesen, es kommt aber auf das Verhältnis und die Menge der Zufuhr an. Weiter werden Sie allein über eine Verbesserung der Fettsäure-Verhältnisse Ihre MS nicht heilen. Diese Maßnahme ist aber eine unverzichtbare notwendige Voraussetzung, um dem Körper die Energie und Basis für eine Stabilisierung, Regeneration und Gesundwerdung zu liefern, und damit ein wichtiger Baustein der Behandlung.

Noch mehr zu Thema Fettsäuren bei lsms.info in der Rubrik Fette und Öle!


Und wenn Sie wollen, unterstützen Sie uns über drei einfache Wege!

betterplace button boost button

Sie wollen auf dem Laufenden bleiben? Dann registrieren Sie sich doch gerne als “Follower” dieses Newsfeed! Rechts auf dieser Seite.

Die Life-SMS-Methodik (I) – Grundidee und das Paretoprinzip

Die Grundidee der Life-SMS-Methodik beruht im Wesentlichen auf drei Erkenntnissen:

  • MS ist eine multifaktorielle Erkrankung und nur durch eine patientenspezifische Betrachtung beherrschbar oder im Einzelfall sogar heilbar.
  • Die ausschlaggebenden Faktoren sind bei fast jeder Patientin und bei jedem Patienten andere und im Allgemeinen nicht eindeutig identifizierbar.
  • Es gibt aber Gemeinsamkeiten und Gruppen von Faktoren, die heute schon bekannt sind und insofern über Lebensstilmaßnahmen modifiziert werden können. Auch diese Faktoren sind im Detail sehr vielfältig, sodass es für den Einzelnen schwierig ist, den für ihn idealen Stabilisierungs- und Genesungsweg zu finden.

Life-SMS/lsms.info hat sich ich Aufgabe gemacht, Betroffenen bei der Findung dieses Weges zu helfen. Das Ganze kann auch als persönliches „Genesungsprojekt“ verstanden werden. Und wie das bei Projekten so ist, helfen Werkzeuge und Methoden des Projektmanagements das Ziel zu erreichen.

Das ParetoprinzipEine große Hilfe ist in diesem Zusammenhang das sogenannte Paretoprinzip. Das nach dem 1848 geborenen italienischem Ingenieur, Ökonomen und Soziologen Vilfredo Federico Pareto benannte Prinzip – auch 80-zu-20-Regel genannt – besagt, dass 80 % der Ergebnisse eines Projektes mit 20 % des Gesamtaufwandes erreicht werden können. Die verbleibenden 20 % der Ergebnisse benötigen mit 80 % die meiste Arbeit.

Für uns als Betroffene heißt das demnach: zunächst auf die wesentlichen Faktoren konzentrieren und dann immer weiter verfeinern (bitte verstehen Sie die 80-zu-20-Regel als Faustregel und nicht als Naturgesetz).  Was sind nun diese wesentlichen Faktoren?  Einen ersten Überblick gibt unser Säulenmodell, das aber natürlich noch feiner verästelt ist. Die nächste Stufe der Verfeinerung zeigt dieser Ausschnitt aus der “Landkarte der Life-SMS-Methodik”:

Landkarte der Life-SMS-Methodik

Zu den einzelnen Unterpunkten finden Sie viele Informationen auf http://www.lsms.info und www.life-sms.org. Wie man aber konkret mit Hilfe der Life-SMS-Landkarte den Weg durch das komplexe Feld der komplementären MS-Behandlung finden kann, werden wir in einem der nächsten Beiträge behandeln.

Wenn sie mehr zu Life-SMS auch aus erster Hand erfahren wollen, sind Sie herzlich zu unserem Seminar am  18.06 Köln eingeladen.  Näheres zum Programm und zur Anmeldung finden Sie hier!

Bleiben Sie gesund und frohe Pfingsttage wünscht Ihnen

Das Life-SMS-Team


Sie wollen auf dem Laufenden bleiben? Dann registrieren Sie sich doch gerne als “Follower” dieses Newsfeed! Rechts auf dieser Seite.


Und falls Sie uns unterstützen wollen denken Sie bitte an betterplace und boost!


Medizinisches Denken außerhalb der üblichen Schubladen: 3. Kongress für menschliche Medizin am 16./17.4.2016 in Frankfurt

Zum dritten Mal steht am 16. und 17. April 2016 der Kongress für menschliche Medizin auf der Tagesordnung der Akademie für menschliche Medizin und  der Akademie für Mikronährstoffmedizin.

Wie immer werden zu der Veranstaltung im Biozentrum Campus Riedberg, Universität Frankfurt, mehr als 200 Teilnehmer zu einem Programm erwartet, dass es wieder einmal in sich hat. 

Schwerpunktthema ist in diesem Jahr die Demenz!

Demenz ist viel mehr noch als die Multiple Sklerose ein Problem des modernen Lebensstils: von der Insulin-Resistenz der Gehirnzellen  über Defizite  elementarer Ressourcen  in  weiten Teilen  der  Bevölkerung wie fehlende Mikronährstoffe und Omega-3 Fettsäuren sowie mangelnde Vitamin D-Versorgung für die Gehirnfunktion bis hin zu fehlenden Botenstoffen der Muskulatur als Folge der allgemeinen körperlichen Inaktivität. So verwundert es nicht, dass bei Prävention und Behandlung die gleichen Mechanismen greifen wie bei der MS.

Übrigens finden sich unter den Vortragen aktive Mitglieder des therapeutischen und wissenschaftlichen Netzwerks des Life-SMS-Projektes. So spricht zum Beispiel Dr. Kurt Mosetter über das Thema „Gesunde Zucker – gibt es die?“ und Prof. Spitz berichtet über die „Allianz gegen Demenz“. Unter den Kongressteilnehmern finden sich zudem weitere Vertreter unseres Netzwerks.

Das aktuelle Konferenzprogramm mit aktiven und überzeugten Vertretern einer menschlichen Medizin und Anmeldedetails finden Sie hier!

Verzichten Sie nicht auf die Aha-Effekte des Kongresses und vielleicht sehen wir uns ja in Frankfurt.

Ihr und Euer

Life-SMS Team


boost button

Nutzen Sie bitte boost oder betterplace wenn Sie uns fördern und unterstützen wollen und bleiben Sie uns treu!


Sie wollen auf dem Laufenden bleiben? Dann registrieren Sie sich doch gerne als “Follower” dieses Newsfeed! Rechts auf dieser Seite.